Mit der feierlichen Grundsteinlegung am 20. Mai 2026 startet offiziell der Bau unserer neuen Da Vinci Gemeinschaftsschule Großpösna. Gemeinsam mit Gästen aus Politik, Gemeinde, Vereinen und Bildungseinrichtungen feierten wir den Beginn des ersten Bauabschnitts der weiterführenden Schule.
Besonders bewegend war das Versenken einer Zeitkapsel in den Grundstein. Darin befinden sich Zukunftswünsche unserer zukünftigen Schüler, Baupläne sowie eine Tageszeitung. Gemeinsam mit Großpösnas Bürgermeister Daniel Strobel, dem Landrat Henry Graichen, unserer Schulleiterin Freya Penschuk, dem Architekten Marco Stelzel und unseren Geschäftsführern Dr. Irene Petrovic-Wettstädt und Martin Bauch wurde die Kapsel eingelassen.
Ein weiterer Höhepunkt war die Übergabe der offiziellen Genehmigungen: Herr Graichen überreichte uns die Baugenehmigung für den ersten Bauabschnitt, gleichzeitig erhielten wir vom LASUB die Schulgenehmigung.
Zum Abschluss sorgte ein gemeinsamer Flashmob der zukünftigen Schüler unter dem Motto „Die Zukunft der Erde liegt auch in unseren Händen“ für einen emotionalen Ausklang.
Moderner Bildungscampus bis 2034
Auf dem zukünftigen Campusgelände entstehen bis 2030 zunächst zwei Lerngebäude. In einem weiteren Bauabschnitt folgen bis 2034 eine Sporthalle sowie ein Verwaltungs- und Mensagebäude. Insgesamt investiert der Schulträger rund 11 Millionen Euro in den neuen Bildungsstandort.
Die Da Vinci Gemeinschaftsschule Großpösna wird als zweizügige Gemeinschaftsschule für rund 420 Schüler aufgebaut. Angeboten werden die Klassenstufen 5 bis 12.
Unser pädagogisches Konzept verbindet gemeinsames Lernen, individuelle Förderung und moderne Lernformen. Digitale Ausstattung, flexible Lernräume und ein positives Lernklima stehen dabei im Mittelpunkt.
Am 13. März 2026 haben wir auf unserem Campus wieder den Internationalen Pi-Day – dieses Mal als Pre-Pi-Day – gefeiert. Mit Wettbewerben, Workshops und spannenden Einblicken in die Mathematik wurde der Tag für unsere Schüler zu einem besonderen Erlebnis.
Was ist der Pi-Day?
Der Pi-Day wird jedes Jahr am 14. März (3/14) gefeiert und ist der Kreiszahl π gewidmet. Sie beschreibt das Verhältnis von Kreisumfang zu Durchmesser und beginnt mit 3,14159…daher auch das Datum 3/14 in amerikanischer Schreibweise. Weltweit nutzen Schulen diesen Tag, um Mathematik kreativ und lebendig zu vermitteln – genau das ist auch unser Ziel.
Unser Pi-Contest: Starke Leistungen und neuer Rekord
Beim Pi-Contest zeigten viele Schüler beeindruckende Leistungen und konnten über 100 Nachkommastellen fehlerfrei aufsagen. Eine besondere Leistung erreichte Elsa Ludwig. Sie erzielte 5652 Nachkommastellen. Damit hat sie sich von 4520 gesteigert und konnte ihren Weltranglistenplatz deutlich verbessern. Das ist eine außergewöhnliche Leistung – herzlichen Glückwunsch!
Workshops: Mathematik erleben
Unser Workshop-Angebot sorgte für viel Abwechslung. Denn die Angebote brachten viel Motivation und zeigten unseren Schülern, wie lebendig Mathematik sein kann.
J5/6: Mathe-Kino mit spannenden Einblicken
J7/8: Experimentierstationen rund um π
ab J9: Team-Maths-Challenge mit Fokus auf Teamarbeit und Problemlösen
Fachvortrag: Mathematik in der Praxis
Ein besonderes Highlight war der Vortrag von Prof. Dr. Armin Fügenschuh (Brandenburgische Technische Universität Cottbus) zur diskreten Optimierung. Er schaffte es, komplexe Inhalte verständlich zu erklären und zeigte, wie Mathematik im Alltag und in der Forschung angewendet wird. Außerdem gab er Einblicke in Studienmöglichkeiten und lud zum Tag der Mathematik am 25. April ein.
Gemeinsamer Abschluss
Zum Abschluss wurden die besten Leistungen ausgezeichnet. Natürlich durfte auch der traditionelle Pi-Kuchen nicht fehlen. In entspannter Atmosphäre konnten wir den Tag gemeinsam ausklingen lassen und unsere Begeisterung für Mathematik teilen. Wir freuen uns jetzt schon auf den Pi-Day 2027!
Als Schulträger haben wir am 10. März 2026 die Kooperationsvereinbarung mit dem Konfuzius-Institut Leipzig unterzeichnet und damit die Einrichtung eines Konfuzius-Klassenzimmers an unserem Gymnasium in Naunhof ermöglicht. Die Vereinbarung wurde für das Konfuzius-Institut durch Institutsdirektor Herrn Cao sowie für die DA-VINCI-CAMPUS NAUEN gGmbH durch unsere Geschäftsführerin Frau Dr. Petrovic-Wettstädt unterzeichnet.
Mit diesem Schritt stärken wir gezielt die internationale Ausrichtung unseres Schulstandorts und eröffnen mit dem 1. Konfuzius-Klassenzimmer in Sachsen unseren Schülern neue Möglichkeiten im Bereich Sprache, Kultur und Austausch:
Zugang zu hochwertigen Lehr- und Lernmaterialien
Teilnahme an Projekten zur chinesischen Sprache und Kultur
Möglichkeiten für internationalen Austausch
Angebot des chinesischen Sprachtests HSK
Das Projekt, dessen Anfänge bis ins Jahr 2019 zurückreichen, konnte nach der pandemiebedingten Pause im Jahr 2025 erfolgreich realisiert werden. Es bietet künftig vielfältige Chancen – von kulturellen Projekten über internationale Begegnungen bis hin zum Erwerb anerkannter Sprachzertifikate. Der interkulturelle Austausch ist für uns ein zentraler Bestandteil moderner Bildung. Er fördert Offenheit, Verständnis und wichtige Kompetenzen für eine zunehmend globalisierte Welt.
Warum uns der kulturelle Austausch so wichtig ist
In unserer global vernetzten Welt ist es besonders wichtig, neugierig auf andere Kulturen zu sein und den eigenen Blick zu erweitern. Durch den Austausch lernen unsere Schüler nicht nur neue Sprachen, sondern entwickeln auch Offenheit, Verständnis und Empathie. Sie erfahren, wie unterschiedlich Menschen denken und arbeiten, erkennen globale Zusammenhänge und stärken ihre Fähigkeit, sich sicher in internationalen Kontexten zu bewegen – Kompetenzen, die für ihre persönliche Entwicklung und ihre Zukunft unverzichtbar sind.
Einen ausführlichen Einblick in die Kooperation und die konkreten Angebote am Standort Naunhof finden Sie im Artikel auf der Schulwebsite.
Unsere Grundschule am Leonardo da Vinci Campus Nauen darf sich über eine besondere Förderung freuen: Die Initiative „Zukunft Mitgemacht“ – getragen von Rossmann, P&G und dem Deutschen Kinderhilfswerk – sowie #wirfürschule fördern unsere Grundschule mit 10.000 Euro für die Einrichtung eines MakerSpace. In diesem neuen Lernraum verbinden wir zeitgemäßes, kreatives Lernen mit den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (SDGs) und schaffen für unsere Schülerinnen und Schüler einen Ort, an dem Ideen entstehen, ausprobiert und weiterentwickelt werden können.
Initiative „Zukunft Mitgemacht“
Möglich gemacht wird dies durch die Initiative „Zukunft Mitgemacht“. Unter dem Dach dieser Initiative unterstützt das Deutsche Kinderhilfswerk gemeinsam mit seinen Partnern 102 Schulen in ganz Deutschland bei der Umsetzung innovativer Bildungsideen. Gefördert werden dabei die Einrichtung offener, kreativer Lernräume – sogenannte Maker Spaces – als auch „DigitalSchoolStory“ – ein Format, das Schulen ermöglicht, digitales Storytelling in Form von Kurzvideos in den Unterricht zu integrieren.
Maker Space: Ein Raum zum Tüfteln, Entdecken und Gestalten
Maker Spaces sind offene Lernräume, die den Zugang zu Werkzeugen, Technologien, Materialien und Know-how ermöglichen. Sie bieten einen geschützten Rahmen, in dem Schüler experimentieren, entwickeln und kreativ arbeiten können. Dabei setzen sie sich mit aktuellen Herausforderungen unserer Zeit auseinander und entwickeln eigene Lösungsansätze – immer mit dem Ziel, nachhaltiges Denken und Handeln zu fördern.
In unserem Maker Space werden sowohl analoge als auch digitale Werkzeuge zum Einsatz kommen. Dazu gehören beispielsweise:
3D-Drucker
Fräsen, Lasercutter und Plotter
Kameras und Greenscreens zur Filmproduktion
Laptops und Tablets zum Programmieren und Visualisieren
So können die Kinder eigene Ideen in Modelle, Produkte, Filme oder digitale Anwendungen umsetzen. Lernen geschieht hier nicht nur theoretisch, sondern vor allem durch Ausprobieren, Erfinden und gemeinsames Arbeiten.
Lernen durch Projekte und eigene Erfahrungen
Im Mittelpunkt des Maker Spaces steht ein moderner Lernansatz, der Kinder dazu ermutigt, selbst aktiv zu werden und ihre Umwelt mitzugestalten. Statt Wissen nur aufzunehmen, entwickeln sie eigene Projekte, bauen Prototypen oder erstellen kreative Lösungen für reale Fragestellungen. Dabei verbinden wir verschiedene Lernmethoden, wie zum Beispiel:
Maker Education: Lernen durch praktisches Erfinden und Entwickeln,
Experiential Learning: Lernen durch eigene Erfahrungen und Experimente,
Projektbasiertes Lernen: Arbeiten an realen Projekten über einen längeren Zeitraum und
Kollaboratives Lernen: Zusammenarbeit im Team.
Unsere Lehrkräfte begleiten diesen Prozess als Impulsgeber und Lernbegleiter, während die Schüler ihre Ideen eigenständig weiterentwickeln.
Zukunftskompetenzen stärken
Der Maker Space eröffnet unseren Schülern viele neue Möglichkeiten, wichtige Zukunftskompetenzen zu entwickeln. Dazu gehören unter anderem:
Kreativität und Innovationsfähigkeit
Problemlösungskompetenz
Interesse an MINT-Fächern
Teamarbeit und Kommunikationsfähigkeit
Selbstständigkeit und Verantwortungsbewusstsein
digitale Kompetenzen
Indem die Kinder gemeinsam Herausforderungen meistern und ihre Ergebnisse miteinander teilen, entstehen nicht nur neue Ideen – sondern auch Selbstvertrauen und Begeisterung für das Lernen.
Erste Ideen werden über das Padlet gesammelt
Lernen mit Mut – und einer positiven Fehlerkultur
Ein wichtiger Bestandteil des Maker Spaces ist eine positive Fehlerkultur. Fehler werden hier nicht als Rückschläge verstanden, sondern als wertvolle Lernschritte. Die Schüler werden ermutigt, mutig neue Wege auszuprobieren, aus Erfahrungen zu lernen und ihre Ideen immer weiter zu verbessern.
Besondere Formate wie Hackdays, Projekttage oder Wettbewerbe können dabei zusätzliche Anreize schaffen. In solchen intensiven Arbeitsphasen entwickeln die Kinder gemeinsam kreative Lösungen, präsentieren ihre Ergebnisse und lernen, ihre Ideen überzeugend vorzustellen.
Maker Space als Teil unserer Schulvision
Mit dem neuen Maker Space entsteht an unserer Grundschule ein zukunftsorientierter Lernraum, der Kreativität, Nachhaltigkeit und Zusammenarbeit verbindet und einen zentralen Aspekt unserer Schulvision praktisch umsetzt. Denn unser Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, an dem motivierende und zeitgemäße Lernformen möglich sind und unsere Schüler ihre eigenen Ideen entwickeln, ausprobieren und weiterdenken können.
Im Maker Space erleben die Schüler genau die Kompetenzen, die wir in unserer Schulvision als besonders wichtig beschreiben: Kollaboration, Kreativität, kritisches Denken und Kommunikation. Beim gemeinsamen Entwickeln von Projekten arbeiten sie im Team, diskutieren Lösungswege, reflektieren ihre Ergebnisse und lernen, Herausforderungen kreativ zu begegnen.
Gleichzeitig verbindet der neue Lernraum unsere pädagogischen Ziele mit Bildung für nachhaltige Entwicklung. Die Kinder setzen sich mit den globalen Nachhaltigkeitszielen auseinander, entwickeln eigene Ideen für eine nachhaltige Zukunft und erleben, dass sie selbst aktiv etwas gestalten können.
So wird der Maker Space zu einem Lernort, der unsere Schulvision lebendig macht: ein Raum für kreatives Denken, verantwortungsbewusstes Handeln und gemeinsames Lernen.
Wir freuen uns sehr darauf, diesen Ort gemeinsam mit unseren Schülern mit Leben zu füllen – und viele spannende Ideen entstehen zu sehen.
Beim Brandenburger Schulschachmannschaftsturnier am 7. März 2026 in Fredersdorf konnten die Schachteams unseres Campus einen beeindruckenden Erfolg feiern. Mit drei Goldmedaillen und einer Bronzemedaille in verschiedenen Wettkampfklassen krönten sich unsere Schülerinnen und Schüler gleich mehrfach zu Brandenburger Schulschachmannschaftsmeistern. Hier folgt ein kurzer Überblick über die Erfolge und einige besondere Momente des Turniertages unseres Schachlehrers Frank Neumann:
Dreimal GOLD und einmal Bronze: Wir als Campus sind Brandenburger Schulschachmannschaftsmeister in 3 verschiedenen Wettkampfklassen. Hier ein kleiner Bericht und eine Zusammenfassung der Erfolge: Am Sonnabend den 7. März 2026 fand das begehrte Brandenburger Schulschachmannschaftsevent in Fredersdorf statt. Wir nahmen mit 7 Teams teil und holten 4 Medaillen.
Hier eine Zusammenfassung und kleiner Bericht von Frank Neumann:
Gold für die WK Klassen 1-2 für das Team:
Jordi Behring
Nico Zienczyk
Aaron Glaubitz
Junyi Tang
Gold für die Mädchen ( WK Mädchen 1-4 )
Alina Glaubitz
Emilia Krafft
Junyan Tang
Aida Uslu
Gold in der WK Mädchen 5-13
Klara Bayer
Emma Börner
Lene Pygoch
Isabell Kuhfeld
Bronze für die Jungs in der WK Grundschule 1-4
Fritz Büthe
Tom Lange
Valentino Sesso
Charles Kesselschläger
Mika Steffens
Ein herzliches Dankeschön an die Schülerinnen und Schüler, die kurzfristig eingesprungen sind, um die Teams zu vervollständigen. Danke an alle Eltern für die Unterstützung bei der Organisation. Danke an unseren Kooperationsverein SV Hellas Nauen. Jetzt heißt es bald, Deutsche Schulschachmannschaftsmeisterschaft wir kommen.
Für die Interessierten ein kleiner Bericht
Dieses Turnier war gespickt mit kleinen Raffinessen – sowohl auf dem Brett als auch abseits des Spielgeschehens. Selbst für Hobbyspieler oder leidenschaftliche Noch-Nicht-Schachspieler boten sich bemerkenswerte Momente, die den Wettkampftag lebendig und spannend machten.
Spannung in der WK G 1–2 – Nicos außergewöhnliche Momente
In der Wettkampfklasse der Klassen 1–2 lagen wir souverän in Führung. In Runde 5 kam es dann zu einer möglichen Vorentscheidung. Am zweiten Brett spielte Nico eine beeindruckende Partie: Er drängte seinen Gegner nach und nach an den Rand und brachte ihn sichtlich in Bedrängnis. Plötzlich hob sein Gegner den Arm und rief die Schiedsrichterin – der Grund war für alle Umstehenden zunächst völlig unklar. Die Partie lief weiter, und kurze Zeit später bot derselbe Spieler ein Remis an, obwohl Nico klar auf Gewinn stand. Das Angebot war aus schachlicher Sicht völlig unbegründet.
Erst nach Nicos souveränem Sieg erfuhren wir den Hintergrund der Unterbrechung: Der Gegner hatte reklamiert, dass Nico eine digitale Armbanduhr trug – etwas, das tatsächlich nicht erlaubt ist. Bemerkenswert bleibt jedoch, dass ein Spieler der 1. Klasse diese Regel kennt und so gezielt reklamiert.
Für unsere Mannschaft gilt die klare Vorgabe: Fair Play steht über allem. Daran hielten wir uns selbstverständlich – und Nico blieb trotz der ungewöhnlichen Situation beeindruckend ruhig. Kurios wurde es zusätzlich, da in zwei Partien zuvor die Gegner die „J’adoube“-Regel nicht kannten. (Berührt-Geführt Regel wird außer Kraft gesetzt) Dadurch kam es zu einer Szene, in der Nico seine Dame aufgrund der Unkenntnis des Gegners einstellte. Nico dachte auch nicht daran beim Schiedsrichter sein geltendes Recht einzufordern. Trotz dieser emotional schwierigen Momente – gerade weil junge Spieler oft stark an ihrer Dame hängen – blieb Nico komplett gefasst und gewann beide Partien überzeugend.
Ein kleiner Höhepunkt: Jordis raffinierte Falle in Runde 6
Ein weiteres Highlight bot Jordi in Runde 6. Aus einer scheinbar harmlosen Stellung heraus – nach der schwarzen Antwort … Tg8 – entstand eine Situation, die für Schachkenner klar, für ungeübte Zuschauer jedoch hochspannend wirkte. Jordi hatte seinen Gegner mit einer schottischen Abtauschvariante systematisch geschwächt. Nach Kh1 täuschte er mit einer kleinen, bewusst gesetzten Handbewegung eine Ungenauigkeit vor. Der schwarze Spieler glaubte an einen Fehler und schlug gierig und mit einem Selbstverständnis den Bauern auf g4 (Txg4). Doch genau das wollte Jordi: Mit Td8# setzte er seinen Gegner sofort matt. Eine kleine Kombination – aber ein absolut sehenswertes Beispiel für Spielverständnis, Raffinesse und Fairness.
Unsere jungen Spielerinnen und Spieler zeigten nicht nur starkes Schach, sondern auch Ruhe, Cleverness und echte sportliche Haltung. Die vielen kleinen Geschichten rund um die Partien machten diesen Wettkampf zu einem besonderen Erlebnis – für Spieler, Betreuende und Zuschauer gleichermaßen.
Wir freuen uns auf die nächsten Veranstaltungen und bis bald!
Was für ein Wochenende liegt hinter dem Schach-Team des SV Hellas e.V.. Über 120 Kinder und Jugendliche traten am 21. und 22. Februar 2026 in unserer Mensa an, um sich für die (Regionale Einzelmeisterschaft) REM West zu registrieren. Im Vorfeld wurden die Mensa und einige Horträume umgebaut und hergerichtet für das große Turnier: Es gab einen gemeinsamen Spielsaal, Analyseräume, Aufenthaltsräume und den Cateringbereich.
Die Turnierstimmung war durchweg positiv und von Fairness geprägt. Auch der Präsident des LSBB, Michael Fuhr, der das Turnier besuchte, spiegelte diese Wahrnehmung wider. Neben den vielen schachlichen Höhepunkten bot das Wochenende auch die Gelegenheit, mit alten und neuen Schachfreunden aus der gesamten Region ins Gespräch zu kommen.
Für den SV Hellas e.V. gingen beeindruckende 34 Spielerinnen und Spieler an den Start. Betreut wurden sie von dem Schachtrainer-Team des Vereins. Sie kümmerten sich intensiv um Partiebesprechungen und Analysen. Bei einer so großen Anzahl an Kindern wurde wieder deutlich, wie wertvoll zusätzliche Unterstützung und Motivation sind.
Die SV Hellas e. V. Erfolge bei der REM West
U10
Elias H. wird mit 4/5 Sechster
Kilian und Fritz erreichen Platz 8 und 9
Junyan gewinnt die U10w mit starken 4,5 Punkten
Emilia wird Vierte, Aida Fünfte
U12
Tom erreicht Platz 11
Theodor folgt direkt auf Platz 12
Lene holt mit 4,5 Punkten den Titel in der U12w
Isabell wird Vierte, Sofie-Amelie Sechste
U14
Ben erkämpft starke 3 Punkte und wird Achter
U16
Sven-Jonas wird seiner Favoritenrolle gerecht und holt den Titel
Erik erreicht Platz drei
U18
Lasse verteidigt mit 4,5 Punkten seinen Kreismeistertitel
Silas wird Zweiter
Emile sammelt bei seiner ersten REM starke zwei Punkte
Alle sportlichen Ergebnisse können hier nochmal nachgelesen werden.
Großen Dank an alle Helferinnen und Helfer
Ein solches Turnier ist nur durch Gemeinschaft möglich. Dem Dank des SV Hellas e. V. schließen wir uns an und danken allen Ehrenamtlichen, den Schiedsrichtern des SV Hellas e.V., dem Catering-Team, den Trainern sowie den vielen anpackenden Eltern, Freunden und Unterstützern.
Insgesamt war dieses Wochenende eine gelungene Generalprobe für die LEM 2026, die Anfang April seitens des SV Hellas e.V. im Landgut Stober veranstaltet wird.
Wir sind stolz auf jedes einzelne Kind, das sich ans Brett setzt, nachdenkt, kämpft und wächst. Schach ist bei uns mehr als ein Spiel. Es ist gelebte Gemeinschaft, Charakterbildung und Leidenschaft.
Warum ermöglichen wir Schach ab der 1. Klasse
Gerade im Grundschulalter werden entscheidende Grundlagen für späteres Lernen gelegt. Die Kinder lernen, vorauszudenken, Entscheidungen zu treffen und mit Erfolgen oder Niederlagen umzugehen.
Mit dem Fach Schach können wir an unserer Grundschule schon früh Konzentration, logisches Denken und strategisches Planen fördern. Die Kinder lernen, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung für ihre Züge zu übernehmen. Sie erfahren, dass Erfolg Vorbereitung braucht und dass Niederlagen dazugehören und wertvolle Lernchancen bieten. Damit können Ausdauer, Resilienz, mathematisches Verständnis und soziale Kompetenzen gleichermaßen gestärkt werden.
Am 12. Februar 2026 war wieder UNICEF Red Hand Day. An diesem Tag engagieren sich weltweit Menschen mit roten Handabdrücken gegen den Einsatz von Kindersoldaten. Auch wir als Campusgemeinschaft beteiligten uns an wichtigen Aktion. Insbesondere unsere Grundschüler waren sehr aktiv.
Die Organisation des Tages übernahmen in Begleitung von Kati Ullmann erneut unsere Sechstklässler, die mit großem Engagement das Plakatieren, den Aufbau der Aktionstische und die Durchführung unterstützten. Viele Kinder und Mitarbeitende hinterließen an diesem Tag einen roten Handabdruck. Diese Abdrücke stehen symbolisch für den Protest gegen die Verletzung von Kinderrechten und gegen den Einsatz von Kindern in bewaffneten Konflikten. Besonders gefreut hat die Kinder der Besuch von Anette Gaedig von Unicef. Sie unterstützte die Kinder an diesem Tag bei dem Sammeln der Handabdrücke. Die gesammelten Handabdrücke werden wie in jedem Jahr an den Deutschen Bundestag geschickt.
UNICEF Red Hand Day
Mit ihrer Teilnahme unterstützten die Grundschüler die bundesweite Aktion von UNICEF, die jedes Jahr am Red Hand Day auf das Schicksal von Kindersoldaten aufmerksam macht. Ziel ist es, weltweit ein Bewusstsein für diese schweren Menschenrechtsverletzungen zu schaffen und sich gemeinsam für den Schutz von Kindern einzusetzen. Hier geht’s zum Artikel von Unicef.
Aktionen rund um das Thema Frieden
Der Aktionstag begann bereits am Vormittag mit einer Kreidebildaktion auf der Piazza. Kinder aus der Kita und der Grundschule gestalteten gemeinsam bunte Bilder und schrieben ihre Wünsche zum Thema Frieden auf den Boden des Schulhofs.
In den Bezugszeiten fanden außerdem weitere Aktionen statt. Bei einer Logo-Pause und verschiedenen Friedensspielen konnten sich unsere Grundschüler mit dem Thema beschäftigen und erleben, wie wichtig Zusammenhalt, Rücksicht und gegenseitige Unterstützung sind.
Bereits im Vorfeld des Tages hatten sich die Kinder intensiv mit dem Thema Frieden auseinandergesetzt. Im Kinderparlament, im Kinderrat und im sozialen Campusleben wurde gemeinsam ein Friedenssatz formuliert. Ein Beispiel dafür lautet: „Frieden heißt, dass wir aufeinander aufpassen.“ Dieser Satz begleitete den Aktionstag und war auf Tafeln und Bildschirmen im Schulgebäude sichtbar.
Gesellschaftliche Teilhabe unserer Schüler
Durch solche Aktionen erleben die Kinder, dass sie sich aktiv an gesellschaftlichen Themen beteiligen können. Sie lernen, dass ihre Stimme wichtig ist und dass Engagement dazu beitragen kann, auf Probleme aufmerksam zu machen und Veränderungen anzustoßen. Indem sie sich mit den Kinderrechten beschäftigen und sich gegen Gewalt und Krieg einsetzen, übernehmen sie Verantwortung und entwickeln ein Bewusstsein für globale Herausforderungen.
Förderung von Partizipation und sozialer Verantwortung
Der Red Hand Day ist ein weiteres Beispiel dafür, wie Partizipation und soziales Engagement auf dem Campus gefördert werden. Die Schüler lernen nicht nur im Unterricht, sondern auch durch gemeinsames Handeln, wie wichtig Solidarität, Mitgefühl und Verantwortung für andere Menschen sind.
Wir hoffen, dass unsere Aktion auch in diesem Jahr ein starkes Zeichen setzt und dazu beiträgt, dass weltweit immer mehr Menschen für die Rechte von Kindern eintreten – mit dem gemeinsamen Ziel, dass kein Kind mehr als Soldat eingesetzt wird.
Am Freitag, den 23. Januar 2026, fand an unserem Gymnasium der diesjährige Wissenschaftstag statt. Bereits zum 14. Mal präsentierten unsere Schüler der 11. Klassen die Ergebnisse ihrer Seminarkurswoche und zeigten eindrucksvoll, welche kreativen Ideen und wissenschaftlichen Kompetenzen sie in intensiver Projektarbeit entwickelt hatten.
Auftakt mit unserer Schirmherrin
Wir hatten die besondere Freude, Frau Ursula Nonnemacher, deutsche Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen) und ehemalige Ministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, als Schirmherrin begrüßen zu dürfen. Mit einem feierlichen Grußwort und einem Vortrag eröffnete sie die Veranstaltung und setzte damit den Rahmen für einen erlebnisreichen Tag voller Wissenschaft und Engagement.
Einblicke in unsere Seminarkurse
Die 12. Klassen gaben detaillierte Einblicke in die Planung und Erstellung ihrer wissenschaftlichen Arbeiten. Vorgestellt wurden Projekte aus den Seminarkursen:
Ästhetische Bildung
Wirtschaft & Nachhaltigkeit
Naturwissenschaft & Technik
Humanmedizin
International Baccalaureate (IB)
Besonders die Schüler der 10. Klassen nutzten diese Gelegenheit, um sich einen umfassenden Einblick in die Arbeit der Oberstufe zu verschaffen.
Neben den Projekten der Seminarkurse berichteten die Schüler von ihren Oberstufenpraktika, internationalen Erfahrungen mit Erasmus und ihrem ehrenamtlichen Engagement. So konnten die Schüler im Publikum direkt von den persönlichen Erfahrungen der Jugendlichen lernen und wertvolle Einblicke in verschiedene Berufsfelder erhalten.
Dankeschön
Der 14. Wissenschaftstag im Theatersaal unseres Gymnasiums war ein voller Erfolg. Wir haben gemeinsam spannende Beiträge erlebt, die Neugier, Forschergeist und Begeisterung für Wissenschaft geweckt haben. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten – Schülern, Lehrkräften und Gästen – für diesen inspirierenden Tag!
10:10-11:00 Eröffnungsvortrag der diesjährigen Schirmherrin: Ursula Nonnemacher,
deutsche Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen), von 2019-2025 Ministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, von 2009-2019 Abgeordnete im Landtag von Brandenburg
11:00-11:10 Vorstellen einer wissenschaftlichen Arbeit aus dem Seminarkurs „Naturwissenschaft &
Technik“ 12 zum Thema: “Segelflug – Sicherheit und Effizienz beim Windenstart”,
11:15-11:25 Der Seminarkurs Naturwissenschaft & Technik 11 stellt sein Projektthema vor: „Wenn Technik die Natur erforscht“ – Der Bau und die Nutzung naturwissenschaftlicher Messgeräte mit Arduino-Sensoren
11:25-11:35 Der Seminarkurs „Wirtschaft & Nachhaltigkeit“ 11 stellt sein Projektthema vor: „Wirtschaftliche Nachhaltigkeit als Geschäftsidee“
11:45-11:50 Vorstellen einer wissenschaftlichen Arbeit aus dem SK „Wirtschaft und Nachhaltigkeit“ 12 zum Thema: „Wissenschaftliches Arbeiten im Businessplan für die Landgenuss Hofladen GbR – Ein zukunftsorientiertes Konzept für regionalen Genuss und ländlichen Tourismus“
11:50-12:00 Der Seminarkurs „Ästhetische Bildung“ 11 stellt sein Projektthema vor: „Deine Geschichte, deine Kunst – BIG – Body, Identität und Gender Aspekte des Menschseins im Fokus der zeitgenössischen Kunst“
12:00-12:10 Vorstellen des Seminarkurses „Ästhetische Bildung“, Jg.12 mit dem Thema „Was uns
bewegt – in Bildern, Formen und Ideen“ – ein Ausstellungsprojekt
12:10-12:20 Der Seminarkurs „Humanmedizin“ 11 stellt sein Projektthema vor: „Vom Lernen und
Vergessen: Neurobiologische Grundlagen kognitiver Leistungen – eine multiperspektivische Arbeit zum Thema Alzheimer“
12:30-12:40 Das Profil International Baccalaureate 11 stellt das CAS-Projekt (IB) vor
12:40-12:50 Vorstellen wissenschaftlicher Arbeitsthemen zum Extended Essay (TOK-Exhibition)
12:50-12:55 „Probiere dich aus! Dein Blick in die Berufswelt“ von Katja Damsch, Schulleitungsteam Gymnasium
12:55-13:00 Oberstufenpraktikum im Ausland mit Erasmus
Wie fühlt es sich an, Teil einer Expedition ans Ende der Welt zu sein – ohne das Klassenzimmer zu verlassen? Für unsere Grundschüler wurde genau das möglich: Per Livestream waren wir live in der Antarktis dabei.
Im Rahmen des Projekts „Das globale Klassenzimmer“ nahmen unsere Schüler der 6. Klassen an einer besonderen digitalen Unterrichtsreihe teil. In einer spannenden Live-Unterrichtsstunde erhielten sie direkte Einblicke in eine Expedition, die Wissenschaft, Klimaschutz und Bildung auf einzigartige Weise miteinander verbindet. Insgesamt nahmen über 1.000 Schulen teil.
Lernen dort, wo der Klimawandel sichtbar wird
Im Januar segelten die Klimaaktivistin Luisa Neubauer, der Weltumsegler und Team-Malizia-Skipper Boris Herrmann, renommierte Ozean-Expertnen, Wissenschaftler und Künstler gemeinsam in die Antarktis. Ausgangspunkt ihrer Reise war das Forschungsschiff „Malizia Explorer“.
Von dort aus zeigten sie den Schülern live, wie einzigartig – und zugleich wie verletzlich – unser Planet ist. Die Antarktis wurde für unsere Schüler damit nicht nur zu einem geografischen Ort, sondern zu einem lebendigen Lernraum, in dem die Folgen des Klimawandels unmittelbar greifbar wurden. Die Schüler lernten den Unterschied zwischen Arktis und Antarktis. Sie erfuhren von den marinen Wäldern, die in 100 Meter Tiefe zu finden sind, aber den Plünderungen nach Rohstoffen in der Antarktis, weshalb ein Schutz zu wichtig sei.
Interaktiver Unterricht aus der Antarktis
Aus der Antarktis heraus wurden Live-Unterrichtsstunden organisiert, zu denen sich Schulklassen aus ganz Deutschland digital zuschalten konnten. Auch wir waren dabei. Luisa Neubauer und die weiteren Expeditionsteilnehmenden berichteten in Echtzeit von ihren Erlebnissen, erklärten die Bedeutung der Antarktis für das globale Klimasystem und gaben Einblicke in aktuelle ozeanografische Forschung. Das kleine Mikrofon war zwischen eine Gabel gesteckt, damit sie es mit den dicken Handschuhen halten konnte – so kalt war es dort.
Bildung, die verbindet
Besonders toll war, dass alle teilnehmenden Schüler live Fragen stellen konnten, mitdiskutierten und ihre eigenen Gedanken einbrachten. So entstand ein interaktives Lernerlebnis, das unsere modernen Lernformate perfekt ergänzte. Das Projekt zeigte eindrucksvoll, wie digitale Bildung Grenzen überwinden kann. Dieser Livestream in die Antarktis machte unseren Schülern deutlich, dass Klimaschutz kein abstraktes Thema ist, sondern eine gemeinsame Verantwortung – hier vor Ort und weltweit.
Wir freuen uns, Teil dieses besonderen Bildungsprojekts gewesen zu sein – und nehmen viele Impulse für unsere weiteres Lernen mit.
Der diesjährige Internationaler Mathematik Teamwettbewerb ”Bolyai” stand ganz im Zeichen der Improvisation: Aufgrund einer Glatteiswarnung und der aufgehobenen Anwesenheitspflicht konnte ein Großteil der angemeldeten Teams leider nicht teilnehmen. Statt der erwarteten 115 Schüler fand sich schließlich ein kleiner, aber hochmotivierter Kreis von 26 Mathe-Begeisterten ein.
In Teams vertraten sie unsere Schule mit viel Engagement und stellten sich den anspruchsvollen Aufgaben. Denn beim Bolyai-Wettbewerb geht es nicht nur ums Rechnen, sondern vor allem um gemeinsames Denken, Argumentieren und den kommunikativen Austausch über Mathematik – genau das macht diesen Wettbewerb jedes Jahr so besonders und attraktiv für unsere Schüler.
Trotz der widrigen Umstände war die Stimmung toll und die Freude am Knobeln deutlich spürbar. Ein großes Lob an alle Teilnehmenden für ihren Einsatz und ihre Begeisterung! Und an alle anderen: Nächstes Jahr sind wir wieder dabei – dann hoffentlich mit allen interessierten Teams und bei besserem Wetter.
Zum Wettbewerb
Seit seiner Einführung im Jahr 2014 erfreut sich der Bolyai-Wettbewerb auch in Deutschland großer Beliebtheit. Jahr für Jahr stellen sich rund 23.000 Kinder und Jugendliche aus sämtlichen Bundesländern den mathematischen Herausforderungen. Diese hohe Teilnehmerzahl unterstreicht eindrucksvoll das Interesse an Mathematik sowie am gemeinsamen Arbeiten im Team. Teilnehmen können Schüler:innen der Klassenstufen 3 bis 13; der Wettbewerb ist dabei in zwei aufeinanderfolgende Runden gegliedert.
In der vorweihnachtlichen Zeit fanden auf unserem Campus die Weihnachtsbenefizkonzerte 2025 statt und sorgten an drei Terminen für stimmungsvolle und sehr gut besuchte musikalische Nachmittage und Abende. Am 17. Dezember 2025 um 16 und 18 Uhr sowie am 18. Dezember 2025 um 17 Uhr begeisterten unsere Schülerinnen und Schüler das Publikum mit einem vielfältigen und abwechslungsreichen Programm.
Aufgrund der großen Nachfrage des Vorjahres konnten in diesem Jahr gleich drei Konzerte angeboten werden. Unsere Schülerinnen und Schüler aus Grundschule, Gesamtschule und Gymnasium präsentierten mit großem Engagement Chor-, Band- und Solobeiträge – von klassischen Stücken über Pop und Rock bis hin zu modernen Weihnachtsliedern. Begleitet wurden die Konzerte technisch von unserer Campus Technik Crew. Sie sorgten für die Bühnenbeleuchtung und mischten live die Beiträge.
Spenden für die Kinder im Sudan
Wie bereits in den vergangenen Jahren wurden die Konzerte als Benefizveranstaltungen durchgeführt. Der Erlös aus dem Ticketverkauf kommt UNICEF zugute und unterstützt Kinder im Sudan. Es wurde durch die drei Konzert eine tolle Spendensummer eingenommen, die der Campus auf insgesamt 2.000 Euro aufgerundet hat und vollständig an UNICEF überweisen wird. So verbanden sich musikalische Begeisterung und gelebte Solidarität auf besondere Weise.
Danke
Unser herzlicher Dank gilt allen beteiligten Schülerinnen und Schülern sowie dem Musikfachbereichsteam, die mit viel Einsatz und Leidenschaft diese gelungenen Konzerte ermöglicht haben. Ebenso danken wir unserem Publikum für die große Resonanz und die großzügige Unterstützung und Hilfsbereitschaft.
Programmübersicht
Band der Grundschule (3. Jahrgang): Rock – Annon
Paul Maximilian Jäger: Concerto Nr. 3, Op. 12 – Friedrich Seitz
Krea-Chor & Instrumentalisten der Grundschule: Kinder tragen Licht ins Dunkel – Lorenz Maierhofer
Band Musikprofil 7: Stay – Rihanna
Band Musikprofil 7/8: Santa Baby – Eartha Kitt
Band Musikprofil 9/10: Santa Tell Me – Ariana Grande
Musikkurs der 5ib: The Walker – Fitz and the Tantrums
Chor des Gymnasiums: Eine Kerze, ein Licht – Christmas Train – Sarah Connor
Merle und Laurenz Thurm: Underneath the Tree – Kelly Clarkson
Paula Penak: Lost on You – LP
Schülerband: Snowman – Sia
Krea-Chor & Instrumentalisten der Grundschule: Schlaflied – Ena Kinderlieder
In der Adventszeit stand im Kreativfach „Soziales Campusleben“ unserer Grundschule und den Kindern des Kinderrates – ein Gremium des Hortes – ein besonderes Projekt im Mittelpunkt. Gemeinsam gestalteten die Schüler der 3. und 4. Klassen Weihnachtskarten, um anderen Menschen in Nauen in dieser besonderen Zeit eine Freude zu bereiten.
Die Idee entstand im Kreaband und wurde anschließend im Kinderrat weitergeführt. Die Kinder schlugen vor, die Karten entweder an eine Kinderkrankenstation oder an ein Altenheim zu schicken. Bei der gemeinsamen Abstimmung zeigte sich schnell, wie wichtig Mitbestimmung ist: Die Stimmen waren genau zur Hälfte verteilt. Daher durfte jedes Kind selbst entscheiden, welchem Stapel seine Karte zugeordnet wird.
Mit Herz und Kreativität dabei
Mit viel Begeisterung, Kreativität und Einfühlungsvermögen stempelten, malten und schrieben die Kinder ihre Karten. Jede einzelne entstand mit dem Wunsch, Wärme, Hoffnung und ein Lächeln zu verschenken. So machten sich schließlich liebevoll gestaltete Weihnachtskarten auf den Weg zur Kinderkrankenstation der Havellandklinik Nauen sowie zum Pflegeheim „Kursana Quartier“ in Nauen.
Persönliche Übergabe im Krankenhaus
Ein besonders bewegender Moment war die persönliche Übergabe der Karten an die Kinderkrankenstation. Durch eine Kooperation mit dem Kinder- und Jugendtreff Groß Behnitz konnten zusätzlich große Kuscheltiere übergeben werden, die aus einer vorherigen Sammelaktion stammten. Die Freude der Schüler war groß, als sie erfuhren, dass sie die Karten und Kuscheltiere selbst im Krankenhaus überreichen durften. Vor Ort wurden sie herzlich empfangen und durften bis zur Station gehen.
Auch an die Senioren des Pflegeheims gedacht
Parallel dazu gestalteten die Schüler auch Karten für die Bewohner des Pflegeheims Kursana Quartier in Nauen. Da der Weg für eine gemeinsame Übergabe mit den Kindern zu weit gewesen wäre, werden diese Karten am Wochenende persönlich überbracht. So erreichen auch sie die Weihnachtsgrüße unserer Campusgemeinschaft.
Soziales Lernen im Alltag
Die Kinder erlebten, dass schon kleine Gesten viel bewirken können – und dass niemand allein sein muss. Sie übernahmen Verantwortung und trafen gemeinsame Entscheidungen. Durch die Mitbestimmung im Kreafach und im Kinderrat erfuhren sie, dass ihre Ideen zählen und dass demokratische Prozesse auch im Kleinen funktionieren.
Gleichzeitig entwickelten die Kinder Empathie und ein Bewusstsein für die Lebenssituationen anderer Menschen. Sie setzten sich damit auseinander, wie es sich anfühlen kann, krank oder allein zu sein, und überlegten, wie sie mit einfachen Mitteln Trost und Freude schenken können. So wurde soziales Lernen nicht nur besprochen, sondern durch eigenes Handeln erfahrbar gemacht – als fester Bestandteil unseres Lernalltags und unseres Miteinanders auf dem Campus.
Welche Rolle kann Wasserstoff im zukünftigen Energiesystem spielen? Wo sollten die ersten verfügbaren Wasserstoffmengen sinnvoll eingesetzt werden? Und wie lassen sich Produktion, Import und Nutzung langfristig gestalten? Mit diesen Fragen beschäftigten sich unsere Schüler des Profils „Wirtschaft und Nachhaltigkeit am Gymnasium im Rahmen des Planspiels „Zukunft Wasserstoff – Schlüsselelement im Energiesystem“. Das Planspiel wird angeboten vom Deutsche Gesellschaft e.V..
Wasserstoff als Baustein der Energiewende
Wasserstoff gilt als ein zentraler Hoffnungsträger der Energiewende – zugleich ist sein Einsatz mit großen technischen, ökonomischen und politischen Herausforderungen verbunden. Das Planspiel griff diese Ambivalenz auf und machte deutlich, dass Wasserstoff kein Allheilmittel ist, sondern strategisch klug eingesetzt werden muss. Im Mittelpunkt standen Fragen wie: Wo ist Wasserstoff unverzichtbar – etwa in der Industrie oder im Schwerlastverkehr? Wo sind andere Lösungen effizienter? Und welche Voraussetzungen müssen für eine nachhaltige Nutzung erfüllt sein?
Komplexe Zusammenhänge verstehen
Im Planspiel schlüpften die Schüler in unterschiedliche Rollen aus Politik, Wirtschaft, Energiewirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Auf dieser Grundlage analysierten sie Interessenlagen, Zielkonflikte und Abhängigkeiten innerhalb des Energiesystems.
Dabei wurde deutlich, wie eng technische Möglichkeiten, politische Entscheidungen und gesellschaftliche Erwartungen miteinander verknüpft sind. Die Teilnehmenden lernten, Daten, Argumente und Perspektiven kritisch zu prüfen und eigene Positionen auf einer fundierten Grundlage zu entwickeln.
Toll war zu beobachten, wie sich die Schüler intensiv mit Fragen der heimischen Wasserstoffproduktion, möglichen Importstrategien sowie mit ökologischen und ökonomischen Auswirkungen auseinandersetzten. Dabei wurde erfahrbar, dass energiepolitische Entscheidungen stets das Ergebnis von Abwägungsprozessen sind – und selten eindeutige Lösungen bieten.
Lernen durch Beteiligung und Verantwortung
Durch die aktive Beteiligung an Verhandlungen, Diskussionen und Entscheidungsprozessen erhielten die Teilnehmenden einen realitätsnahen Einblick in energiepolitische Entscheidungsfindung. Gleichzeitig stärkten sie zentrale Kompetenzen wie Argumentationsfähigkeit, Teamarbeit und Verantwortungsbewusstsein.
Wie werden wir uns in Zukunft fortbewegen? Welche Technologie ist ökologisch sinnvoll, wirtschaftlich tragfähig und gesellschaftlich akzeptiert? Mit diesen Fragen setzten sich die Elfklässler unseres Gymnasiums im Rahmen des Planspiels „Laden oder tanken? – Die Mobilität der Zukunft“ intensiv auseinander. Dieses Format ist ein Angebot der Deutschen Gesellschaft e.V..
Ausgangspunkt des Planspiels war eine realitätsnahe Situation. Die Brandenburger Landesregierung steht vor der Entscheidung, welche alternative Antriebstechnologie für PKW und LKW in Brandenburg künftig besonders gefördert werden soll. Im Zentrum der Debatte standen dabei zwei konkurrierende Technologien – Elektromobilität und Wasserstoffantriebe.
Mobilität als gesellschaftliche Schlüsselfrage
Kaum ein Thema ist für viele Menschen so bedeutsam wie das eigene Auto. Gleichzeitig ist die Verkehrswende weg vom Verbrennungsmotor hin zu klimafreundlicheren Alternativen eine zentrale Voraussetzung für wirksamen Klimaschutz. Das Planspiel griff diesen gesellschaftlichen Spannungsraum auf und machte ihn für unsere Schüler konkret erfahrbar.
Lernen durch Perspektivwechsel
Denn im Planspiel übernahmen die Teilnehmenden unterschiedliche Rollen – etwa aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft oder Zivilgesellschaft – und vertraten die jeweiligen Interessen in Verhandlungen und Diskussionen. Auf dieser Grundlage mussten Argumente abgewogen, Kompromisse ausgehandelt und Entscheidungen vorbereitet werden.
Dabei ging es nicht darum, eine „richtige“ Lösung vorzugeben, sondern darum, komplexe Sachverhalte kritisch zu analysieren, unterschiedliche Positionen nachzuvollziehen und eigene Standpunkte fundiert zu vertreten. Genau dieser Perspektivwechsel förderte die Fähigkeit, kontroverse Themen sachlich, respektvoll und konstruktiv zu diskutieren.
Kritisch denken, gemeinsam entscheiden
Das Planspiel ist eines von vielen Lernformaten, in denen die Schüler trainieren können, sich kritisch und konstruktiv mit einem Sachverhalt auseinanderzusetzen. So betrachteten die Schüler nicht nur die technischen Aspekten von Elektromobilität und Wasserstoff. Vielmehr diskutierten sie auch die ökologischen, ökonomischen und sozialen Folgen politischer Entscheidungen.
So wurde deutlich, dass Zukunftsfragen selten einfache Antworten haben – und dass demokratische Entscheidungsprozesse vom Abwägen, Hinterfragen und gemeinsamen Ringen um tragfähige Lösungen leben.
Einblicke in politische Entscheidungsprozesse
Durch das Planspiel erhielten unsere Schüler einen praxisnahen Einblick in politische Entscheidungsfindung und erlebten, wie komplexe Zukunftsfragen auf Landesebene verhandelt werden. Gleichzeitig stärkten sie ihre Kompetenzen in Argumentation, Kommunikation und Teamarbeit.
Abschlussveranstaltung – Staatskanzlei Potsdam
Am Ende des Projekts steht eine gemeinsame Abschlussveranstaltung mit der Planspielreihe „Laden oder tanken?“ in Potsdam. Hier diskutieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Expertinnen und Experten aus Regierung, Forschung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.
„Laden oder tanken?“ ist damit weit mehr als eine Unterrichtseinheit zur Mobilität der Zukunft – es ist ein Lernformat, das kritisches Denken, Verantwortungsbewusstsein und demokratische Handlungskompetenz nachhaltig fördert.