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Autor: Redaktion LDVC

Schülerfirmenfachtage in Storkow: Unser Krimi-Labor-Dinner mittendrin

Was passiert, wenn Schüler ihre eigene Geschäftsidee entwickeln, dafür Verantwortung übernehmen und sich mit anderen jungen Unternehmern austauschen? Genau darum ging es bei den 20. Schülerfirmenfachtagen der Servicestelle Schülerfirmen von kobra.net am 24. und 25. September in Storkow.

Mit dabei waren auch Merle, Liliane, Jason und Finn von unserer Gesamtschule. Sie vertraten ihre Schülerfirma „Krimi-Labor-Dinner“ und präsentierten ihre Idee bei der zweitägigen Veranstaltung in der Bildungs- und Begegnungsstätte Hirschluch.

Vom Krimi-Labor bis zum offiziellen Zertifikat

20 Schülerfirmen aus ganz Brandenburg kamen in Storkow zusammen, um ihre Projekte vorzustellen, Erfahrungen auszutauschen und voneinander zu lernen. Für unsere vier Schüler war die Fachtagung eine tolle Gelegenheit, das Krimi-Labor-Dinner einem neuen Publikum zu präsentieren und gleichzeitig viele Impulse für die eigene Arbeit mitzunehmen.

Ein besonderer Moment war die offizielle Qualitätsprüfung unserer Schülerfirma. Nach erfolgreicher Prüfung haben wir nun ein offizielles Zertifikat, das uns berechtigt, uns als Schülerfirma zu bezeichnen. Damit ist unser Krimi-Labor-Dinner nicht nur eine spannende Idee, sondern auch offiziell als Schülerfirma anerkannt.

Workshops, neue Ideen und jede Menge Austausch

Neben der Präsentation der eigenen Schülerfirma konnten die Schüler verschiedene Workshops besuchen und dabei neue Fähigkeiten ausprobieren und vertiefen. Auf dem Programm standen unter anderem Themen aus den Bereichen Marketing, Verkauf, Werbeslogans und Webdesign.

Dabei ging es nicht nur um Theorie: Die Schüler konnten selbst aktiv werden, Ideen entwickeln und sich mit anderen Schülerfirmen austauschen. Genau dieser Mix aus praktischem Arbeiten, Lernen und Vernetzen macht den Schülerfirmenfachtag besonders.

Auch außerhalb der Workshops blieb viel Zeit für Begegnungen. Beim gemeinsamen Grillen, bei sportlichen Turnieren und am Lagerfeuer konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die anderen Schülerfirmen kennenlernen und neue Kontakte knüpfen.

Besuch aus der Landespolitik

Ein besonderer Moment gleich zu Beginn der Fachtagung war die Eröffnung durch Bildungsminister Gordon Hoffmann und Staatssekretär Hendrik Fischer. Bei einem Rundgang durch die verschiedenen Branchenecken konnten die Gäste die Schülerfirmen und ihre Projekte kennenlernen.

Auch an unserem Stand machte der Bildungsminister Halt – und blieb nicht nur zum Zuschauen. Gordon Hoffmann griff selbst zur Pipette und probierte unser Krimi-Labor aus. Gemeinsam mit seinem Staatssekretär bekam er so einen ganz praktischen Einblick in die Arbeit unserer Schülerfirma.

Eine Fachtagung, die Lust auf mehr macht

Zwei Tage Storkow bedeuteten für Jason, Finn, Merle und Liliane vor allem eines: machen, ausprobieren, präsentieren und voneinander lernen. Die Fachtagung hat gezeigt, wie vielfältig Schülerfirmen sein können und wie viel Verantwortung Schüler übernehmen, wenn aus einer eigenen Idee ein echtes Projekt wird. Für unser Krimi-Labor-Dinner geht es jetzt weiter – mit dem offiziellen Zertifikat in der Tasche, vielen neuen Ideen und jeder Menge Motivation für die nächsten Fälle.

Unsere Kitakinder sind mit Malu auf Entdeckungsreise im Berliner Zoo

Wie bewegt sich ein Faultier? Und welche Bewegungen machen eigentlich andere Tiere? Diesen Fragen sind unsere Kita-Kinder bei einem besonderen Ausflug auf den Grund gegangen: Gemeinsam mit ihren Erziehern ging es in den Zoo Berlin.

Die Idee für den Ausflug entstand bei einer Fortbildung unseres Kitateams. Dort entstand die Idee, unser Kita-Maskottchen Malu, ein Faultier, fest in das Bewegungskonzept der Kita einzubinden. Malu nimmt die Kinder mit auf eine fantasievolle Reise und begegnet dabei ganz unterschiedlichen Tieren. Jedes Tier bringt eine eigene Bewegung mit, die Malu kennenlernt und anschließend gemeinsam mit den Kindern ausprobiert.

Bewegungsreise mit Malu im Morgenkreis

Inzwischen gehört diese Bewegungsreise zu unserem täglichen Morgenkreis. Die Kinder ahmen Tiere nach, probieren unterschiedliche Bewegungsformen aus und beschäftigen sich dabei spielerisch mit ihrem eigenen Körper. Bewegung, Wahrnehmung, Sprache und Fantasie werden miteinander verbunden.

Im Zoo konnten die Kinder die Tiere nun nicht nur in ihrer Vorstellung, sondern ganz in echt erleben. Sie beobachteten, wie sich die Tiere bewegen, wie sie aussehen und wie sie sich verhalten. Dabei entstanden viele neue Eindrücke, die anschließend wieder in unseren Kita-Alltag einfließen.

Lernen beginnt schon auf dem Weg

Zum Ausflug gehörte aber noch mehr. Bereits die gemeinsame Fahrt mit dem Zug war für viele Kinder ein Erlebnis. Wie kauft man eine Fahrkarte? Wo müssen wir einsteigen? Wie verhalten wir uns am Bahnhof und im Zug? Und worauf müssen wir im Straßenverkehr achten?

So wurde der Ausflug ganz nebenbei auch zu einer praktischen Einheit in Verkehrserziehung und selbstständigem Verhalten unterwegs. Die Kinder konnten Regeln kennenlernen, Orientierung üben und erleben, wie man sich sicher in öffentlichen Verkehrsmitteln und im Straßenverkehr bewegt.

Im Zoo angekommen, warteten dann viele neue Entdeckungen. Die Kinder konnten ihre bisherigen Vorstellungen mit echten Beobachtungen vergleichen und neue Bewegungen für ihre Reise mit Malu sammeln. Was im Morgenkreis mit einer Geschichte und Fantasie für die Kinder beginnt, wurde im Zoo zu einem echten Erlebnis. Und vielleicht gibt es beim nächsten Morgenkreis ja die eine oder andere Bewegung, die direkt aus dem Zoo mit zurückgekommen ist.

Wir waren mit über 300 Kindern und Jugendlichen dabei: 6. Nauener Altstadtlauf

Beim 6. Nauener Altstadtlauf am 27. September wurde mit 1.739 Teilnehmenden ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt. Auch unser Campus war wieder mittendrin: Mehr als 300 Kinder und Jugendliche gingen für uns an den Start.

Ob Bambinilauf, Schnupperlauf, 4-Kilometer- oder 10-Kilometer-Strecke – unsere Schüler waren mit viel Energie und Begeisterung dabei. Für viele stand dabei gar nicht die Zeit im Mittelpunkt, sondern das gemeinsame Erlebnis und die Freude an der Bewegung.

Doch nicht nur auf der Laufstrecke waren wir vertreten. Auch als Streckenposten sowie beim Auf- und Abbau unterstützten Schüler, Kolleginnen und Kollegen die Veranstaltung tatkräftig.

Der Altstadtlauf hat einmal mehr gezeigt, wie viel Gemeinschaft in Nauen steckt. Rund 5.000 Besucherinnen und Besucher waren dabei und sorgten gemeinsam mit den Läuferinnen und Läufern für eine besondere Atmosphäre in der Stadt.

Wir freuen uns, dass so viele aus unserer Campusgemeinschaft Teil dieses tollen Nauener Sportevents waren – und sagen Danke an alle, die mitgelaufen, angefeuert und mitgeholfen haben!

Hier geht’s zu den Ergebnissen.

Unsere Achtklässler waren beim Landestreffen des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Wie können wir im Schulalltag respektvoll miteinander umgehen? Was können wir tun, wenn jemand ausgegrenzt oder diskriminiert wird? Und wie können wir als Schule Haltung zeigen?

Mit diesen Fragen beschäftigten sich zwei Schüler aus unserer 8. Klasse der Gesamtschule beim Landestreffen des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Am 23. September 2026 waren sie gemeinsam mit rund 300 Schülern aus 73 Brandenburger Schulen im Landtag in Potsdam dabei.

Viele Schulen, viele Perspektiven

Der Tag bot vor allem eines: die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Schüler aus ganz Brandenburg tauschten sich darüber aus, was sie in ihrem Schulalltag erleben und wie sie sich für ein respektvolles Miteinander einsetzen können.

In verschiedenen Workshops ging es unter anderem um Rassismus, Mobbing und Klassismus. Dabei standen nicht nur Probleme im Mittelpunkt. Es ging auch um konkrete Ideen und die Frage, wie jeder Einzelne dazu beitragen kann, dass sich alle in der Schule respektiert und angenommen fühlen.

Unsere beiden Schüler konnten dabei neue Perspektiven kennenlernen und Erfahrungen mit anderen Jugendlichen teilen.

Demokratie lebt vom Austausch

Ein besonderer Moment des Landestreffens war die Begrüßung im Plenarsaal des Brandenburger Landtags durch Landtagspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Liedtke. In ihrem Grußwort machte sie deutlich: Courage bedeutet nicht, dass alle dieselbe Meinung haben. Demokratie lebt auch von unterschiedlichen Sichtweisen, Widerspruch und Diskussion.

Genau dieser Austausch ist auch für unseren Schulalltag wichtig. Wir wollen miteinander sprechen, zuhören, unterschiedliche Meinungen aushalten und respektvoll miteinander umgehen.

Gemeinsam Verantwortung übernehmen

Als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ setzen wir uns langfristig mit Themen wie Vielfalt, Diskriminierung und Zivilcourage auseinander. Das Landestreffen hat unseren beiden Schülern dafür neue Impulse gegeben.

Denn Courage beginnt nicht erst bei großen Aktionen. Sie zeigt sich auch im Alltag: wenn wir hinschauen, wenn jemand ausgeschlossen wird, wenn wir respektvoll widersprechen oder wenn wir füreinander einstehen.

Für uns bedeutet Schule deshalb auch, Demokratie nicht nur zu besprechen, sondern sie gemeinsam zu leben. Vielen Dank an unseren Kollegen Benjamin Ghantus, der die beiden Schüler begleitet hat und unseren Campus in Potsdam vertreten hat.

Bildquelle: Landestreffen der „Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage“ 2026 – Landtag Brandenburg © Landtag Brandenburg / Stefan Gloede

Bewegung, Teamgeist und sportliche Talente: Unser Sportfest der Grundschule

Laufen, springen, werfen, Hindernisse überwinden und am Ende gemeinsam um den Sieg kämpfen: Unser Sportfest der Grundschule war auch in diesem Jahr ein Tag voller Bewegung, Energie und Teamgeist.

In verschiedenen Disziplinen konnten die Schüler ihr Können unter Beweis stellen. Beim Sprint mit Hindernissen, Weitsprung, Werfen und Ausdauerlauf waren Schnelligkeit, Koordination, Kraft und Durchhaltevermögen gefragt. Dabei ging es nicht nur darum, möglichst weit oder schnell zu kommen. Jede und jeder konnte zeigen, was in ihr oder ihm steckt – und die eigenen Grenzen ein Stück weiter verschieben. Dabei stand der Wettbewerb zwar im Mittelpunkt, genauso wichtig waren aber Fairness, gegenseitiges Anfeuern und der Spaß an der Bewegung.

Schüler-Lehrer-Staffel als Highlight

Ein besonderer Höhepunkt des Tages war wie immer die Schüler-Lehrer-Staffel. Wenn Schüler gemeinsam mit ihren Lehrkräften an den Start gehen, wird aus dem Wettkampf ein echtes Gemeinschaftserlebnis. Angefeuert von allen Mitschülern unserer Grundschule wurde um jeden Meter gekämpft – und am Ende vor allem gemeinsam gefeiert. Apropos feiern, auch unsere Schüler der ISTAF-Staffel wurden nochmal vor großem Publikum bejubelt.

Sport fördern – Talente entdecken

Das Sportfest ist für uns mehr als ein einzelner Aktionstag. Es ist Teil unserer Sportförderung an der Grundschule. Wir möchten Kindern Freude an Bewegung vermitteln, sportliche Interessen entdecken und ihnen Möglichkeiten geben, ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln.

Dazu gehört auch, Kinder mit besonderen sportlichen Stärken frühzeitig wahrzunehmen und gezielt zu fördern. Bereits zu Beginn des Schuljahres werden im Sportunterricht motorische Fähigkeiten und sportliche Interessen beobachtet. Dabei orientieren wir uns unter anderem am Deutschen Motorik-Test. Auf dieser Grundlage können Kinder zusätzliche sportliche Angebote erhalten und ihre Fähigkeiten in unterschiedlichen Bereichen weiterentwickeln.

Dabei setzen wir bewusst auf eine breite sportliche Ausbildung. Neben Leichtathletik und Basketball gehören auch weitere Sportarten und Bewegungsangebote dazu. Ziel ist es, Kinder für Bewegung zu begeistern und ihnen Erfahrungen in unterschiedlichen Sportarten zu ermöglichen.

Bewegung gehört zum Lernalltag

Unsere Sportförderung findet deshalb nicht nur im regulären Sportunterricht statt. Zusätzliche Angebote im Lernalltag und am Nachmittag schaffen weitere Möglichkeiten, sich auszuprobieren und sportliche Interessen zu vertiefen. Für die älteren Grundschulkinder kommen weitere Profilangebote hinzu.

Dabei gilt: Sport soll fördern, fordern und Freude machen. Kinder entwickeln sich unterschiedlich und haben unterschiedliche Stärken. Deshalb ist uns wichtig, dass die Förderung durchlässig bleibt und jedes Kind die Möglichkeit bekommt, sich entsprechend seiner Interessen und Fähigkeiten weiterzuentwickeln.

Das Sportfest hat einmal mehr gezeigt, wie viel Freude Bewegung machen kann – und wie viel Energie entsteht, wenn eine ganze Schule gemeinsam läuft, springt, wirft, anfeuert und mitfiebert. Wir freuen uns schon auf das nächste Sportfest!

Schach-Simultan auf dem Campus mit den Profispielerinnen des Schachpodcast „Bluhmecke“

Am Sonntag, den 13. September 2026, wurde es auf unserem Campus in Nauen besonders spannend: Beim Schach-Simultan traten WIM Sonja Bluhm und WCM Katharina Reinecke vom Schachpodcast „Bluhmecke“ gleichzeitig gegen 21 junge Schachspieler an – Die meisten von ihnen lernen bei uns am Campus, außerdem war der SV Hellas Nauen e. V. mit jungen Spielern vertreten.

Schach-Simultan mit dem Bluhmecke-Team

Sonja und Katharina waren mit dem Ziel angereist, alle Partien zu gewinnen. Doch ganz ging der Plan nicht auf: Erik vom SV Hellas Nauen e. V. erkämpfte den einzigen Punkt für die jungen Herausforderer. Endstand: 20:1 für Bluhmecke. Auch Vincent Keymer gratulierte per SMS und bat darum, seine Glückwünsche an den Spieler des Ehrenpunkts weiterzugeben. Herzlichen Glückwunsch, Erik!

Noch wichtiger als das Ergebnis war an diesem Tag aber das, was an den Brettern passierte. Unsere jungen Schachspieler zeigten viel Einsatz, Konzentration und Durchhaltevermögen. Sonja und Katharina lobten ausdrücklich die faire und disziplinierte Spielweise. Keine Partie wurde einfach aufgegeben: Alle spielten bis zum Matt – und genau das machte auch den beiden Profispielerinnen sichtlich Freude. 20 Partien in kurzer Zeit bis zum Matt zu spielen, ist schließlich auch für erfahrene Schachspielerinnen eine besondere Herausforderung.

Besonders gefreut haben sich Sonja und Katharina außerdem über den hohen Mädchenanteil unter den Teilnehmenden. Damit zeigte sich einmal mehr, wie vielfältig die Begeisterung für Schach sein kann.

Dankeschön an den SV Hellas e.V.

Organisiert wurde das besondere Schach-Event von Linda Pygoch, Schachabteilung des SV Hellas Nauen e. V.. Mit viel Liebe zum Detail hatten sie und ihre Helfer Urkunden, Namensschilder und Notationszettel vorbereitet, sodass jedes Kind eine ganz persönliche Erinnerung an diesen besonderen Schach-Sonntag mitnehmen konnte.

Schach ist Teil unseres Lernalltags

Für uns war der Schach-Sonntag vor allem eine tolle Gelegenheit, Schach als Teil unseres Schulalltags erlebbar zu machen. Als Campus mit dem Qualitätssiegel „Deutsche Schachschule“ gehört Schach bei uns fest zum Lernalltag: Es steht auf dem Stundenplan der Grundschüler und bietet unseren Schülern Raum für Konzentration, strategisches Denken, Durchhaltevermögen und faires Miteinander. Umso schöner ist die enge Zusammenarbeit mit der Schachabteilung des SV Hellas Nauen e. V.. Die Kooperation bringt zusätzliche Impulse, erfahrene Trainer und besondere Begegnungen mit der Schachwelt an unseren Campus.

Zum ausführlichen Bericht von „Bluhmecke“ hier weiterlesen.

Mit Sprache, Kunst und Fantasie: Unser 1. Chinesisch-Sommercamp 2026

Zum ersten Mal haben wir in den Sommerferien unser Chinesisch-Sommercamp veranstaltet. Fünf Tage lang sind die Kinder gemeinsam spielerisch, kreativ und mit allen Sinnen in die chinesische Sprache und Kultur eingetaucht. Dabei wurde Chinesisch nicht nur gelernt, sondern gesungen, getanzt, gemalt, geschrieben und mit dem ganzen Körper erlebt.

Chinesisch in Bewegung

Jeden Morgen starteten die Kinder mit einem lebendigen Sprach-Warm-up. Bei chinesischen Begrüßungen, Namensdialogen, Liedern, Tänzen und Bewegungsspielen übten sie Zahlen, Farben und erste einfache Sätze.

„Kleine Performances und ein chinesisches Zahlenlied sorgten für viel Freude und halfen den Kindern, neue Wörter ganz selbstverständlich zu verinnerlichen“, freut sich Uei Chiang-Schreiber, die das Camp pädagogisch vorbereitet und durchgeführt hat.

Kreativ lernen und chinesische Zeichen entdecken

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem kreativen Umgang mit Sprache und Schrift. Die Kinder gestalteten eigene chinesische Fächer, Laternen und kleine Faltbücher mit ersten Schriftzeichen. Auch die zwölf chinesischen Tierkreiszeichen wurden auf vielfältige Weise künstlerisch umgesetzt – als Collage, Bild oder Washi-Tape-Design.

Dabei erfuhren die Kinder, dass chinesische Schriftzeichen mehr sind als einzelne Wörter: Sie entdeckten ihre Bildhaftigkeit, übten die richtige Strichfolge und lernten kulturelle Bedeutungen kennen. Bei Tintenexperimenten, Körperzeichen und einer kleinen „Zeitungsmodenschau“ wurde Sprache auf ganz unterschiedliche Weise erfahrbar.

Schriftzeichen unter freiem Himmel

Auch draußen wurde fleißig geschrieben: Mit Wasser, Pinseln, Schwämmen und Kreide entstanden große Schriftzeichen auf Asphalt und Steinen. Bei einer Schriftzeichenjagd machten sich die Kinder auf die Suche nach Hunderten von Zeichen, nachdem sie zunächst die 50 häufigsten kennengelernt hatten.

Durch die Verbindung von Bewegung und Schrift konnten die Kinder die Zeichen nicht nur sehen und schreiben, sondern regelrecht „fühlen“ – eine besondere und nachhaltige Form des Lernens.

Zeit für Ruhe und Fantasie

Zwischen den aktiven und kreativen Einheiten gab es immer wieder Momente zum Innehalten. Fantasiereisen, Körperübungen und das Formen chinesischer Schriftzeichen mit dem eigenen Körper sorgten für einen abwechslungsreichen Rhythmus aus Bewegung, Konzentration und Entspannung.

Chinesischer Tee zum Abschluss

Den Abschluss des Chinesich-Sommercamps bildete ein gemeinsames chinesisches Teetrinken mit den Eltern und Geschwistern. Bei einer kleinen Performance präsentierten die Kinder Lieder und zeigten anschließend ihre vielfältigen Werke – von Fächern und Laternen über Faltbücher und Collagen bis hin zu ihren Notizbüchern.

Wir sind genauso stolz wie die Eltern auf die Kinder: In nur fünf Tagen konnten sie nicht nur viele neue Wörter und Schriftzeichen kennenlernen, sondern auch einen lebendigen Einblick in die chinesische Kultur gewinnen.

Auch im nächsten Jahr wird es wieder ein Chinesisch-Sommercamp geben – mit neuen spannenden Aktivitäten, kreativen Ideen und natürlich ganz viel chinesischer Sprache und Kultur.

10 Impulse für Familien: So gelingen die ersten Schulwochen

Worum geht’s? Ein großer Schritt für kleine Füße und ein großes Abenteuer für die ganze Familie: Mit dem Schulstart beginnt für Kinder ein neuer Lebensabschnitt. Neue Menschen, neue Abläufe, neue Eindrücke und viele kleine Herausforderungen gehören dazu.

Unser Psychologen- und Therapeutenteam (PuTT) hat zehn Impulse zusammengestellt, die Familien dabei unterstützen können, gut in die ersten Schulwochen zu starten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Orientierung gibt Sicherheit: Geübte Abläufe, feste Vereinbarungen und kleine Rituale können Kindern helfen, sich im neuen Schulalltag zurechtzufinden.
  • Routinen entlasten: Ein strukturierter Morgen, eine gemeinsam gepackte Schultasche und ausreichend Pausen schaffen Verlässlichkeit.
  • Kinder lernen unterschiedlich: Nicht jedes Kind ist zur gleichen Zeit an derselben Stelle. „Ich kann es noch nicht!“ kann dabei ein hilfreicher Gedanke sein.
  • Fehler gehören dazu: Nicht nur das Ergebnis zählt. Auch Neugier, Anstrengung und der Mut, etwas auszuprobieren, sind wichtige Schritte beim Lernen.
  • Freiräume sind wichtig: Nach einem langen Schultag brauchen Kinder Zeit zum Spielen, Bewegen, Erzählen, Träumen oder einfach zum Nichtstun.

10 Impulse für die ersten Schulwochen

1. Sicherheit geben und Orientierung schaffen

Bei neuen Abläufen benötigen Kinder Halt. Es kann daher helfen, zum Beispiel den Schulweg gemeinsam zu üben und wichtige Alltagsschritte spielerisch zu trainieren: Schleife binden, Trinkflasche öffnen und schließen, Jacke aufhängen oder die eigenen Sachen wiederfinden.

Auch kleine Rituale können dem Kind Sicherheit schaffen – zum Beispiel ein gemeinsames „High Five und Tschüss!“ am Morgen. Schauen Sie gemeinsam in den aktuellen Mensaplan oder machen Sie verlässliche Absprachen wie „Heute holt dich Oma ab“. Auch geübte Notfallkontakte geben dem Kind zusätzliche Orientierung. Unterstützen Sie bei Bedarf auch ihr Kind bei ersten Verabredungen mit anderen Kindern aus der Klasse oder dem Jahrgang.

2. Den Alltag gemeinsam strukturieren

Gestalten Sie die Morgen entspannt, um einen ruhigen Start in den Tag zu geben. Sie können Kleidung für den nächsten Morgen herauslegen, die Schultasche gemeinsam packen und einen festen Platz für Lernzeiten schaffen. Eine einfache Visualisierung für Morgen und Abend kann ihr Kind dabei unterstützen, dies dann selbstständig zu übernehmen.

3. Nach der Schule erst einmal ankommen

Nicht jedes Kind möchte direkt erzählen, wie sein Tag war. Eine Pause, ein Snack oder etwas Bewegung können zunächst wichtiger sein.

Schule bedeutet außerdem tagtäglich viel Input für ihr Kind. Auch ein voller Nachmittag mit Ganztagsschule, Musik und Sport darf gelegentlich hinterfragt werden: Braucht mein Kind gerade noch einen Termin – oder einfach Zeit für Erholung?

4. Im Gespräch bleiben

Statt viele Fragen direkt nach Schulschluss zu stellen, können kleine Gesprächsrituale helfen. Zum Beispiel: „Was war heute dein schönster, lustigster oder aufregendster Moment?“ oder Sie starten ein kleines Familienritual, zum Beispiel ein „Acht-Minuten-Gespräch“ oder eine kurze „Gefühlskonferenz“.

5. Einen eigenen Lernort schaffen

Ob im Kinderzimmer, am Küchentisch oder im Wohnzimmer: Ein fester Platz kann ihrem Kind helfen, in Ruhe zu lesen, zu schreiben, zu malen oder zu rechnen. Dabei muss kein perfekter Schreibtisch entstehen. Wichtig ist vor allem, dass sich das Kind dort wohlfühlt und möglichst selbstständig arbeiten kann.

6. „Ich kann es noch nicht!“

Kinder lernen unterschiedlich schnell. Der eine kann schon lesen, während die andere noch Buchstaben sortiert – und beides ist völlig in Ordnung. Eine ermutigende Haltung kann dabei viel bewirken. Der kleine Satz „Ich kann es noch nicht!“ macht aus einem vermeintlichen Scheitern einen nächsten Lernschritt. Lassen Sie ihr Kind wissen, dass auch Fehler dazugehören dürfen. Nicht nur das Ergebnis zählt: Anstrengung, Neugier und der Mut, etwas auszuprobieren, sind ebenfalls wertvoll.

7. Helfen, ohne alles abzunehmen

Kinder dürfen Unterstützung brauchen. Gleichzeitig ist es schön, ihnen Raum zu geben, Dinge selbst auszuprobieren. „Hilf mir, es selbst zu tun“ kann dabei ein guter Gedanke sein. Vielleicht braucht es manchmal nur einen kleinen Hinweis, bevor das Kind den nächsten Schritt allein schafft.

8. Lernfreie Räume schaffen

Nicht jeder Moment muss zum Lernen genutzt werden. Nach einem Schultag gibt es viel zu verarbeiten – fachlich, sozial und emotional. Freies Spielen, Bewegung, Fantasie, Langeweile oder einfach Nichtstun sind keine verlorene Zeit. Auch daraus entstehen Entwicklung und Lernen.

9. Kleine Mutmacher oder Knautschball mitgeben

Ein Glücksbringer in der Hosentasche, ein kleiner Stein, ein Armband oder ein anderer persönlicher Gegenstand kann Kindern gerade in ungewohnten Situationen Mut machen. Manche Kinder haben auch gerne einen Knautschball (Squishy-Ball oder Knautsch-Dumpling) dabei, um sich besser fokussieren zu können. Solche kleinen Rituale vermitteln: Du bist nicht allein. Du schaffst das. Und wenn etwas schwierig ist, darfst du dir Hilfe holen.

10. Gemeinsam positiv starten

Der Schulanfang ist ein gemeinsamer Prozess. Ihre Kinder brauchen Zeit, um anzukommen. Eine wertschätzende und positive Zusammenarbeit zwischen Kindern, Familien, Lehrern und Erziehern ist uns dabei besonders wichtig. Wenn etwas noch nicht klappt, darf darüber gesprochen und gemeinsam nach Lösungen gesucht werden.

Gut zu wissen

Mit dem Schuleintritt werden Kinder selbstständiger – ihre Fähigkeiten zur Selbstorganisation und Gefühlsregulation entwickeln sich aber noch. Deshalb brauchen sie weiterhin verlässliche Strukturen und Erwachsene, die Sicherheit geben.

Feste Abläufe und Rituale helfen dabei, weil Kinder zunächst äußere Struktur brauchen, bevor sie diese Schritt-für-Schritt selbst übernehmen können. Auch Fehler und kleine Misserfolge gehören dazu. Wenn Kinder erleben, dass sie etwas noch nicht können, es aber mit Unterstützung und Übung schaffen können, wächst ihr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Unser Ziel ist nicht, alles für das Kind zu tun – sondern ihm zunehmend zuzutrauen, es selbst zu tun.

Unser Impuls für den Alltag

Die ersten Schulwochen müssen also nicht perfekt laufen. Geben Sie Ihrem Kind und sich selbst Zeit, anzukommen. Ein sicherer Rahmen, ein bisschen Gelassenheit und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten sind oft wertvoller als ein perfekter Start.

Die Impulse stammen aus unserem Psychologen- und Therapeutenteam (PuTT) und verstehen sich als Anregungen für den Familienalltag.

Basketball mit ALBA Berlin: Erfolgreich beim MBS ALBA Cup

Im Rahmen unserer „Leo in Bewegung“-Tage ging es für unsere Basketballer nach Berlin: Gemeinsam mit einigen Ergänzungsspielern nahmen wir am Finale des MBS ALBA Cups im FIBA-3×3-Modus teil. Als Partnerschule von ALBA Berlin freuen wir uns besonders, unseren Schüler durch das ALBA-Cup-Projekt die Möglichkeit zu geben, Wettkampferfahrungen zu sammeln, sich mit anderen Teams zu messen und ihre Begeisterung für Basketball weiterzuentwickeln.

Starke Leistungen trotz Wind

Gespielt wurde unter freiem Himmel im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark – bei teilweise anspruchsvollen Windverhältnissen. Davon ließen sich unsere Teams jedoch nicht beeindrucken und erzielten starke Ergebnisse.

Unsere U18-Jungen sicherten sich den 2. Platz und damit die Silbermedaille. Besonders spannend: Im Finale trafen sie erneut auf das Team, gegen das sie in der Vorrunde noch knapp gewonnen hatten.

Die U20 erreichte einen hervorragenden 3. Platz. Auch unsere drei kurzfristig ersatzgeschwächten U16-Teams zeigten großen Einsatz und belegten die Plätze 4, 6 und 8.

Basketball als Teil unseres Campussports

Das ALBA-Cup-Projekt ist für uns mehr als nur ein Basketballturnier. Als Partnerschule von ALBA Berlin möchten wir unseren Schüler sportliche Entwicklung, Teamgeist und gemeinsame Erfolgserlebnisse ermöglichen. Der Wettkampf bietet dabei die Chance, das im Training Erlernte anzuwenden und gleichzeitig wichtige Erfahrungen im Miteinander zu sammeln.

Wir sind stolz auf die Leistungen unserer Schüler und freuen uns schon jetzt auf die nächste Runde. Im kommenden Jahr wollen wir natürlich wieder dabei sein!

Unser Kreachor bei 6K UNITED! 6.000 Kinder singen die „Wir sind Team Liebe“-Show in Berlin

Monatelang wurde geprobt, gesungen und getanzt. Dann war es endlich so weit: Am 2. Juli 2026 stand unser Kreachor der Grundschule gemeinsam mit rund 6.000 Schülern in der Berliner Uber Arena auf der Bühne. Beim großen Abschlusskonzert „Wir sind Team Liebe“ von 6K UNITED! wurde aus vielen einzelnen Stimmen ein riesiger Kinderchor – und aus den Proben unserer Kreachor-Kinder in diesem Campusjahr ein ganz besonderes Konzerterlebnis.

© 2025 by 6K UNITED!

Von der Chorprobe am Campus auf die große Bühne

Die Vorbereitung auf das Konzert begann schon viele Monate vorher. Woche für Woche studierten unsere Kinder des Kreachors die Lieder und Choreografien ein. Dabei ging es nicht nur darum, die Texte und Melodien zu lernen. Die Kinder mussten aufeinander hören, gemeinsam den Rhythmus finden und sich als Gruppe aufeinander verlassen.

Das vielfältige Konzertprogramm ging von aktuellen Popsongs über internationale Lieder und Volkslieder bis hin zu klassischer Musik. Gesungen wurden unter anderem „Imagine“ von John Lennon, „Ode an die Freude“ aus Beethovens 9. Sinfonie und verschiedene aktuelle deutsche Popsongs. Dazu kamen die 6K UNITED!-Originals „Wir sind United“ und „Wir sind Team Liebe“.

Gänsehaut in der Uber Arena: Sechstausend Kinder singen zusammen

Was zuvor in den Chorproben immer wieder geübt worden war, wurde in der Arena plötzlich ganz groß: Tausende Kinder sangen gemeinsam, begleitet von einer Live-Band und einer beeindruckenden Lichtshow. Für unsere Kinder war es ein besonderer Moment, selbst Teil dieser riesigen Bühne zu sein. Sie sangen und tanzten mit sichtbarer Freude und Begeisterung – und waren dabei sichtlich stolz auf das, was sie gemeinsam geschafft hatten.

„Die Gemeinschaft, die dort spürbar war, hat gezeigt, wie verbindend Musik sein kann“, erzählen Cindy Hennig und Fritzi Hähnel, die unseren Krea-Chor am Campus anleiten und zu diesem Event begleitet haben. Besonders berührt hat sie zu sehen, mit wie viel Freude und Stolz die Kinder auf der Bühne standen. Denn hinter diesem einen Konzertabend lagen viele Wochen gemeinsamer Arbeit.

Gemeinsam klingt es besser

6K UNITED! bringt Kinder aus unterschiedlichen Schulen und Hintergründen zusammen und macht Musik zu einem gemeinsamen Erlebnis. Genau das konnten wir an diesem Abend erleben: Viele einzelne Chöre wurden zu einem großen Ganzen. Für unseren Krea-Chor war das Konzert deshalb weit mehr als ein Auftritt. Die gemeinsame Vorbereitung, die Aufregung vor dem Konzert und schließlich der große Moment auf der Bühne haben die Gruppe noch einmal ganz besonders zusammengeschweißt.

Und natürlich bleibt nach so einem Erlebnis vor allem eines: die Lust auf mehr. Wir freuen uns auf die 6K UNITED!-Show 2027 „Wir lassen dich nicht allein“ und auf viele weitere gemeinsame musikalische Momente.

Unsere jüngsten Schachspieler bei der Deutschen Schulschachmeisterschaft 2026 in Willingen

Ein Bericht von Niclas Franz

Für unsere Grundschulschachspieler ging es Ende Juni nach Willingen zur Deutschen Schulschachmeisterschaft (DSM). Gleich zwei Mannschaften unseres Campus waren dabei: eine in der Wettkampfklasse G und eine in der WK G 1–2. Für beide Teams war es ein besonderes Erlebnis, sich mit den besten Grundschulmannschaften Deutschlands zu messen. Und natürlich gehörte neben konzentrierten Partien auch jede Menge Teamgeist dazu.

WK G: Mit Freiplatz zur Deutschen Meisterschaft

In der Wettkampfklasse G traten insgesamt 48 Mannschaften an. Unser Team mit Fritz Büthe, Tom Lange, Charles Kesselschläger, Mika Steffens und Valentino Sesso hatte einen Freiplatz erhalten und konnte so in Willingen dabei sein. Damit waren insgesamt drei Brandenburger Mannschaften in dieser Wettkampfklasse vertreten.

Der Start verlief allerdings etwas holprig und der erste Turniertag endete für uns auf Platz 26. Zwischendurch gab es aber auch Gelegenheit, den Kopf vom Schachbrett zu bekommen. Die Mannschaft nutzte das neu eröffnete Schwimmbad in Willingen für eine Runde Erholung. Am zweiten Tag konnten wir uns auf Platz 25 verbessern und blieben damit weiterhin das beste Brandenburger Team in dieser Wettkampfklasse. 

Für zusätzlichen Teamgeist sorgte am Abend ein spontanes Tandemturnier auf dem Flur gemeinsam mit den Kindern aus der WK G und WK G 1–2. Danach hieß es: Nachtruhe und Kräfte sammeln für die letzten Partien. Am letzten Tag erspielte sich unsere Mannschaft noch ein 2:2-Unentschieden und beendete die Meisterschaft auf Platz 27. Das Ergebnis klingt zunächst vielleicht etwas ernüchternd. Bei einer anderen Wertung, wie sie in Brandenburg verwendet wird, wäre unser Team sogar auf Platz 10 gelandet, denn zwischen Platz 27 und Platz 10 lagen alle Mannschaften punktgleich.

Für die Kinder stand am Ende trotzdem fest: Sie würden wieder fahren. Auf der Rückfahrt war deshalb vor allem eine Frage spannend: Welche Tipps ich als Trainer hatte für die nächsten Schritte und die Verbesserung der eigenen Leistungen? Die Antwort wollen die Spieler natürlich möglichst schnell auf dem Schachbrett umsetzen. Und vielleicht geht es im nächsten Jahr wieder nach Willingen – dann in der WK 4.

WK G 1–2: Knapp am Treppchen vorbei

Auch unser zweites Team hatte in Willingen einiges vor. Jordi Behring, Nico Zienczyk, Aaron Glaubitz, Junyi Tang und Vincent Sprave traten in der Wettkampfklasse G 1–2 an. Hier waren insgesamt zehn Mannschaften am Start. Die ersten Partien machten direkt Hoffnung auf eine erfolgreiche Meisterschaft: Gegen Leipzig gelang zum Auftakt ein 3:1-Sieg. Danach folgten ein Unentschieden und zwei weitere Siege. Damit lag unser Team am Ende des ersten Tages auf einem starken zweiten Platz.

Am Nachmittag ging es auch für diese Mannschaft ins neu eröffnete Schwimmbad. Vielleicht war das Wasser aber etwas zu entspannend – denn am zweiten Turniertag lief es plötzlich nicht mehr ganz so rund. Zwei Unentschieden gegen starke Mannschaften folgten zwei Niederlagen gegen Teams, die zunächst vielleicht weniger auf dem eigenen Radar standen. Mit Platz 5 nach dem zweiten Tag war aber weiterhin alles möglich.

In der letzten Runde wartete mit Bremen der Tabellenführer. Noch einmal mussten unsere Spieler alles geben. Am Ende stand ein 2:2-Unentschieden. Besonders schnell ging es an zwei Brettern: Nico kam bereits nach drei Minuten aus dem Spielsaal – mit einem Sieg. Auch Junyi war kurz darauf fertig. Beide berichteten anschließend, dass ihre Gegner erwartungsgemäß versucht hatten, mit dem Schäfermatt zum schnellen Erfolg zu kommen. Und das bei einer Deutschen Meisterschaft? Mit dem Unentschieden half unser Team sogar dabei, Bremen auf Platz 2 zu bringen. Für uns selbst reichte es am Ende leider nur für Platz 4 – denkbar knapp am Podest vorbei.

Eine Reise, die bleibt

Auch wenn es für keine der beiden Mannschaften ganz aufs Treppchen gereicht hat, war die Fahrt nach Willingen für alle ein besonderes Erlebnis. Die Kinder konnten auf hohem Niveau spielen, Erfahrungen sammeln und erleben, was es bedeutet, als Mannschaft zusammenzuhalten. Jetzt heißt es, weiter trainieren, weiter spielen und die Erfahrungen aus Willingen mitnehmen. Denn eines steht für unsere Schachspieler fest: Beim nächsten Mal sind wir gerne wieder dabei!

Kinder gestalten mit: Unser Kinderrat unterzeichnet UNICEF-Schulpartnerschaft

Kinder haben Rechte – und sie haben eine Stimme. Dies konnten wir nun auch mit einer besonderen Partnerschaft feierlich besiegeln. Vertreterinnen unseres Kinderrates unterzeichnen gemeinsam mit der Schulleitung der Grundschule die UNICEF-Schulpartnerschaft. Zur Übergabe begrüßten wir Anette Gaedig von der UNICEF AG Potsdam sowie Vertreter unsers Schulleitungs- und Hortleitungsteams und natürlich unsere Schüler.

Partnerschaft mit UNICEF

Die Partnerschaft mit UNICEF stärkt unser Engagement für die Rechte von Kindern und gibt unseren bisherigen Aktionen einen noch größeren Rahmen. Dazu gehören für uns unter anderem der Red Hand Day, die „Pausenlos“-Aktionen, „Lesen für UNICEF“ und unsere Aktivitäten rund um den Tag der Kinderrechte. Im Mittelpunkt steht dabei eine Frage, die uns auch im Schulalltag begleitet: Wie können Kinder ihren Lebensraum Schule aktiv mitgestalten?

Mitbestimmung, die im Alltag beginnt

Kinderbeteiligung findet bei uns an vielen Stellen statt. Im Kinderrat können unsere Schüler ihre Ideen und Anliegen einbringen. Als Essenssprecher gestalten sie den Austausch rund um die Mittagsversorgung mit. Bei der Wahl von Profilen und Kreativbändern, in Klassen- und Campusgremien oder bei der Wahl von Lernorten können Kinder und Jugendliche bei uns auf dem Campus Entscheidungen treffen und Verantwortung übernehmen.

Auch bei der Gestaltung unseres Maker Space war ihre Perspektive gefragt. Und manchmal geht es um ganz praktische Dinge – etwa darum, Verantwortung für die Toiletten zu übernehmen.

Selbst bei der Gestaltung unseres jährlichen Leo-Heft-Covers können Schüler ihre Ideen einbringen. Denn Mitbestimmung muss nicht immer groß sein: Sie beginnt dort, wo Kinder erleben, dass ihre Meinung gehört wird und etwas bewirken kann.

Gemeinsam für Kinderrechte

Die UNICEF-Schulpartnerschaft gibt diesem Engagement neue Möglichkeiten. UNICEF unterstützt unsere Grundschule & Hort mit Materialien, Workshops und fachlichen Impulsen. Vertreter von UNICEF begleiten unsere Aktionen und stehen uns bei der Umsetzung zur Seite.

Für uns ist die Partnerschaft deshalb mehr als eine Unterschrift. Sie verbindet unser Engagement am Campus mit einer weltweiten Bewegung für die Rechte von Kindern – und bestärkt uns darin, Kinder zu beteiligen, ihre Perspektiven ernst zu nehmen und ihnen Verantwortung zuzutrauen.

Denn Kinderrechte beginnen nicht erst bei großen politischen Fragen. Sie beginnen im Alltag: mit Zuhören, Mitreden, Mitentscheiden und Mitgestalten.

Abitur 2026 am Leonardo da Vinci Campus Nauen: Wir sind stolz auf unsere Absolventen

Ein Schulabschluss ist mehr als eine Note. Er steht für viele Jahre des Lernens, persönliche Entwicklung, gemeinsame Erlebnisse und Freundschaften. In diesem Jahr haben 85 Schüler am Internationalen Ganztagsgymnasium und an der Sport- und Kreativitätsgesamtschule ihren Abschluss erreicht. Sechs von ihnen glänzten mit der Bestnote 1,0. Wir gratulieren unseren Absolventen herzlich zum Abitur und freuen uns, dass wir sie auf ihrem Weg begleiten durften. Nun beginnt für sie ein neuer Lebensabschnitt – und wir wünschen ihnen, dass sie ihn mit Neugier, Mut, Offenheit und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten gestalten.

Sechs Mal die Bestnote 1,0

Am Internationalen Ganztagsgymnasium erreichten Eva-Sophie Steffens, Paraathlet Julian Noah Höhne, Emma Elisabeth Perschke, Anna-Julie Rambow und Charlotte Katharina Röbig aus dem Campusmusical die Traumnote 1,0. An der Sport- und Kreativitätsgesamtschule gelang Elisabeth Schiebold ebenfalls dieser herausragende Abschluss. Rechnerisch lag ihr Ergebnis sogar unter 1,0 – es ist die 1,0 jedoch die bestmögliche Abschlussnote.

Insgesamt bestanden 48 Schüler des Internationalen Ganztagsgymnasiums und 37 Schüler der Sport- und Kreativitätsgesamtschule ihre Abschlussprüfungen. Hinter diesen Ergebnissen stehen nicht nur Wissen und Leistung, sondern auch Durchhaltevermögen, persönliche Entwicklung und viele Menschen, die die Jugendlichen auf ihrem Weg unterstützt haben.

Wir gratulieren allen Absolventen herzlich zu ihrem Erfolg. Besonders freuen wir uns darüber, dass wir sie teilweise über Jahre hinweg, manche ab der Kita, auf ihrem Bildungsweg begleiten und ihre Entwicklung miterleben durften.

Ein besonderer Jahrgang, der in Erinnerung bleibt

Für Katja Damsch aus dem Schulleitungsteam des Gymnasiums und Oberstufenkoordinatorin ist der Abschied mit großer Freude und auch Wehmut verbunden. Sie blickt stolz auf die Entwicklung der Jugendlichen zurück und freut sich auf ein Wiedersehen beim Alumnitreffen.

„Ich bin von Herzen stolz auf das, was unsere Abiturientinnen und Abiturienten erreicht habt, und darauf, wie sie sich in den vergangenen Jahren entwickelt habt. Sie waren ein ganz besonderer Jahrgang, den ich sehr gerne begleitet habe. Nun gehen sie ihren Weg mit Mut im Herzen und Vertrauen in sich selbst, denn: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ – Antoine de Saint-Exupéry. Für den neuen Lebensabschnitt wünsche ich unseren Abiturientinnen und Abiturienten Glück, Zuversicht und Menschen, die ihren Weg bereichern. Ich wünsche mir, dass sie mit offenem Blick und Neugier in alles, was vor ihnen liegt, gehen und sich die schönen Erinnerungen an die gemeinsame Schulzeit bei uns bewahren. Ich freue mich schon jetzt darauf, einige beim Alumnitreffen wiederzusehen.“

Auch Aurika Wolf aus dem Schulleitungsteam der Gesamtschule und Oberstufenkoordinatorin verabschiedet die Jugendlichen mit Stolz und einem Augenzwinkern. Sie hebt besonders den Zusammenhalt und die Persönlichkeit des Jahrgangs hervor:

„Mit großem Stolz und einem Augenzwinkern verabschiedet sich ein ganz besonderer Abiturjahrgang: charakterstark, hilfsbereit und stets mit einer guten Portion Humor ausgestattet. Nun beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Mit Mut, Neugier und vielen Erinnerungen im Gepäck blicken wir zuversichtlich in die Zukunft. Wir wünschen euch, dass ihr euren Weg genauso selbstbewusst, herzlich und humorvoll weitergeht, wie ihr ihn bei uns begonnen habt. Alles Gute für das, was kommt!“

Diese Worte beschreiben, was uns am Campus wichtig ist: junge Menschen nicht nur fachlich zu fördern, sondern sie auch in ihrer Persönlichkeit zu stärken. Wir möchten sie darin bestärken, eigene Entscheidungen zu treffen, Verantwortung zu übernehmen und anderen Menschen mit Respekt und Wertschätzung zu begegnen.

Zwei Abschlüsse, ein besonderer Weg: das International Baccalaureate

Ein Teil unserer Gymnasiasten hat neben dem deutschen Abitur auch das International Baccalaureate (IB) Diploma erworben. Das weltweit anerkannte Abschlussprogramm bereitet gezielt auf die Anforderungen internationaler Hochschulen vor und wird am Internationalen Ganztagsgymnasium des Leonardo da Vinci Campus als zertifizierter IB-Standort in Brandenburg angeboten.

Das zweijährige IB Diploma Programme beginnt in der 11. Klasse und wird parallel zum deutschen Abitur absolviert. Der Unterricht findet in englischer Sprache, in kleinen Gruppen und auf akademisch hohem Niveau statt. Die Schüler setzen sich intensiv mit unterschiedlichen Themen auseinander und lernen, eigenständig zu arbeiten, kritisch zu denken und internationale Perspektiven einzunehmen.

Die zusätzlichen Anforderungen verlangen viel Einsatz, Organisation und Ausdauer. Die Absolventen wurden deshalb bei einer eigenen IB-Zeremonie geehrt. Anne Pritzlaff aus dem Schulleitungsteam des Gymnasiums und IB-DP-Koordinatorin beschreibt, was diesen Moment so besonders macht:

„Die IB Zeremonie ist für uns Lehrer immer ein persönlicher oder auch privater Moment mit den Absolventen zu feiern, über ihre Zukunft und Wünsche zu reden, ohne Schulverpflichtungen und Notendruck. Wir genießen die Feier in dem kleinen Rahmen und würdigen damit die überdurchschnittliche Leistungsbereitschaft und das außerordentliche Engagement der IB Schüler, die zwei Abschlüsse zur gleichen Zeit machen.“

Das IB Diploma Programme vermittelt dabei weit mehr als akademisches Wissen. Es fördert selbstständiges Lernen, internationale Perspektiven und die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge zu hinterfragen und zu bewerten. Kompetenzen, die unsere Absolventen weit über die Schulzeit hinaus begleiten werden.

„Das IB ist nicht nur ein Abschluss – es ist eine Haltung: neugierig zu bleiben, kritisch zu denken und die Welt aktiv mitzugestalten.“, so Anne Pritzlaff.

Mit Offenheit, Respekt und Neugier in die Zukunft

Mit dem Abitur endet ein wichtiger gemeinsamer Abschnitt. Vor unseren Absolventen liegen neue Möglichkeiten: ein Studium, eine Ausbildung, ein Auslandsaufenthalt, ein Freiwilligendienst oder zunächst die Zeit, herauszufinden, wohin der eigene Weg führen soll.

Wir wünschen unseren ehemaligen Schülern, dass sie sich ihre Neugier bewahren, mutig neue Wege gehen und Vertrauen in ihre Fähigkeiten haben. Dass sie offen bleiben für andere Perspektiven, Vielfalt als Bereicherung erleben und Menschen unabhängig von ihrer Herkunft, ihren Überzeugungen oder ihrer Lebensweise mit Respekt begegnen. Und dass sie sich auch dann treu bleiben, wenn der Weg einmal nicht geradlinig verläuft.

Denn Bildung bedeutet für uns mehr als einen erfolgreichen Abschluss. Wir möchten junge Menschen dabei unterstützen, ihre Stärken zu entdecken, selbstbestimmt zu handeln und die Welt verantwortungsvoll mitzugestalten.

Liebe Absolventen, wir sind stolz auf euch und freuen uns, dass ihr Teil unserer Campusgemeinschaft wart. Für euren weiteren Weg wünschen wir euch von Herzen alles Gute – und hoffen, dass ihr die eine oder andere Erinnerung an eure Schulzeit mitnehmt. Ihr seid jederzeit willkommen, bei uns vorbeizuschauen!

Herzensretterwoche 2026: Wissen, das Leben retten kann

Was tun, wenn ein Mensch plötzlich nicht mehr reagiert? Wie funktioniert die stabile Seitenlage? Und wie kann eine Herzdruckmassage Leben retten? Mit diesen wichtigen Fragen beschäftigten sich unsere Siebt- und Achtklässler in der diesjährigen Herzensretterwoche Ende Juni 2026. Trotz tropischer Temperaturen waren unsere Schüler mit großem Engagement dabei und übten ganz praktisch, wie sie in einem Notfall helfen können.

Erste Hilfe, die im Ernstfall zählt

Über 120 Siebtklässler erwarben den „Herzensretter in Bronze“. Dabei lernten sie unter anderem die stabile Seitenlage und die Herzdruckmassage. Weitere knapp 100 Achtklässler erreichten den „Herzensretter in Silber“. Sie vertieften ihre Kenntnisse und übten zusätzlich die Reanimation mit Herzdruckmassage und Beatmung. Denn bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Sekunde. Bis professionelle Hilfe eintrifft, können gut ausgebildete Ersthelfer entscheidend sein.

Unsere Schulsanitäter als Ausbilder

Eine besondere Rolle spielten in diesem Jahr unsere 20 Schulsanitäter. Sie waren aktiv an der Gestaltung und Durchführung der Herzensretterwoche beteiligt und leiteten die Kurse mit viel Einsatz und Verantwortungsbewusstsein. Dafür sagen wir Danke! Außerdem ein großes Dankeschön an unser Team aus Nadja Mertins und Christopher Pries, die unseren Schulsanitätsdienst aufgebaut haben und stetig begleiten.

Die Herzensretter-Ausbildung Die Herzensretter-Ausbildung ist ein niedrigschwelliges Bildungsangebot der Bundesarbeitsgemeinschaft Erste Hilfe (BAGEH). Sie vermittelt die Grundlagen der Herz-Lungen-Wiederbelebung in verschiedenen Stufen – mit dem Ziel, dass möglichst viele Menschen im Notfall nicht zögern, sondern helfen können. Mehr zum Konzept hier. Denn Erste Hilfe beginnt mit dem Mut, etwas zu tun.