Autor: Redaktion LDVC

ISTAF-Staffellauf im Olympia-Stadion

ISTAF-Staffellauf im Olympia-Stadion: so schnell waren wir noch nie

Wir waren dabei und haben gewonnen! Der Da Vinci Campus Nauen feierte am 12. September 2021 gemeinsam mit Weltklasse-Athletinnen und Athleten den 100. ISTAF-Geburtstag im Berliner Olympiastadion.

Unsere Kinder der 5. und 6. Klasse der Grundschule und des Gymnasiums nahmen an dem ältesten Leichtathletik-Meeting der Welt teil. Die große Überraschung: Sie kamen mit einer Silbermedaille zurück an den Campus und waren so schnell wie noch nie. Wir sind sehr stolz auf unsere Schülerinnen und Schüler, die sich am vergangenen Sonntag für die Endläufe des ISTAF-Staffellaufes qualifizierten und damit zu den schnellsten Sprintern ihres Jahrgangs gehören. Die silberne Medaille steht für eine Staffeldistanz von insgesamt 800 Metern in 1:59,23 Minuten.

Seit Jahren sind diese 16x50m-Staffelläufe im Rahmen des ISTAF vor Tausenden Fans ein Highlight für Schülerinnen und Schüler aus der Region. Wir freuen uns, dass gerade in diesen auch für unsere Kinder schwierigen Zeiten dieses Leichtathletik-Event in der beeindruckenden Kulisse des Olympia-Stadions stattgefunden hat. Der Staffel-Lauf bildete den Auftakt der Kampagne „ISTAF macht Schule“, um den Nachwuchs in der Region nachhaltig zu fördern. Wir sind gespannt auf viele weitere sportliche Aktionen und Erfolge unserer schnellsten Sprinter am Da Vinci Campus Nauen.

Speed-Dating mal anders: Wir diskutierten mit den Direktkandidaten und -kandidatinnen für den Bundestag

Die Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe diskutierten mit den Direktkandidaten und -kandidatinnen des Wahlkreises 56 für den Bundestag.Die sechs Direktkandidaten der jetzt im Bundestag vertretenen Parteien  kamen am auf dem Campus, um mit den Schülerinnen und Schülern der 11. Jahrgangsstufe zu diskutieren. Das Besondere war das Format. In einem sehr schnellen Speed-Dating mussten sich die Politikerinnen und Politikern den Fragen der Schülerinnen und Schüler stellen. Anstrengend, aber sehr gewinnbringende – das war das einhellige Fazit aller Beteiligten.

MINT-freundliche Schule

Für umfangreiche Lernangebote in den Bereichen Naturwissenschaften und Technik erhält die Gesamtschule die Auszeichnung zur „MINT-freundlichen Schule“. Durch praxisnahen Unterricht im Schullabor und der Schulwerkstatt werden MINT-Schwerpunkte zukünftig verstärkt angeboten.

Schülerfirma „Genlabor“ erhält Urkunde

Die Schülerfirma „Genlabor“ wird vom „Fachnetzwerk Schülerfirma“ für ihr Engagement und ihre Ausdauer während Corona-Krise ausgezeichnet. Die Schülerfirma hat Wege gefunden und Ideen entwickelt, um die Herausforderungen des letzten Jahres zu bewältigen und weiterhin tätig zu bleiben. Tobias Zahn, Enrico Dreißig und Fabien Garbrecht aus der Gesamtschule freuen sich auf weitere interne und externe Laboraufträge!

Erfolgreiche Deutsche Meisterschaften in Wesel

Am Samstag und Sonntag (21.&22.08) waren unsere Mehrkämpfer Anton Gallas und Amadeus Gräber bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Wesel unterwegs.

Die von Trainer Manfred Hofmann betreuten Sportler starteten in der Altersklasse U18.

Am ersten Wettkampftag standen zunächst die Disziplinen Weitsprung, Kugelstoßen, Hochsprung, 400m und die 100m an. Anton erwischte einen Sahne-Tag und konnte sich in beiden Lauf-Disziplinen in den Top 3 einordnen. Auch im Weitsprung und Hochsprung erreichte er sehr gute Werte. Einzig im Kugelstoßen konnte er sich nicht unter den besten Zehn platzieren. Amadeus, dessen stärkere Disziplinen am zweiten Wettkampftag anstanden, absolvierte am Samstag einen mehr als ordentlichen Wettbewerb und legte das Fundament für eine gute Gesamtplatzierung. Die Kugel stieß er dabei über beachtliche 13,43 Meter. 

Am Sonntag standen dann noch die 110m Hürden, der Speer- & und Diskuswurf sowie der abschließende 1500m-Lauf an. Amadeus steigerte sich von Disziplin zu Disziplin und kletterte immer höher im Klassement. Im Speerwurf hatte er wieder einmal die Nase vorn und ließ die Konkurrenz mit 60,78m hinter sich. Auch im Stabhochsprung konnte er seine Klasse beweisen und überquerte 4,10m. Nach einem kräftezehrenden Wettkampf erreichte Amadeus einen sehr guten 4. Platz in der Altersklasse U18. Als bester Athlet des jüngeren Jahrgangs (2005) macht das zusätzlich Hoffnungen auf Edelmetall im nächsten Jahr.

Glückwunsch Amadeus, für diese tolle Leistung!

Auch Anton erwischte einen sehr guten zweiten Wettkampftag. Im Hürdenlauf bewies er, dass er im Feld der Mehrkämpfer zu den schnellsten Deutschlands gehört und erreichte einen sensationellen ersten Platz. Auch in den restlichen Disziplinen kämpfte er sich durch einen anstrengenden Sonntag und beendete den Wettkampf auf einem starken 9. Platz. Für Anton, der im letzten Jahr riesige Leistungssprünge gemacht hat, war das die erste Teilnahme an den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften. Und diese Teilnahme war mehr als erfolgreich. 

Glückwunsch auch an Anton!

Hier die Einzelleistungen der beiden Sportler:

Anton: 100m – 11,32s; Weitsprung – 6,50m; Kugel – 10,76m; Hochsprung – 1,83m; 400m – 50,62s; 110m Hürden – 14,47; Diskus – 34,76m; Stab – 3,40m; Speerwurf – 53,57m; 1500m – 5:08,15s

Amadeus: 100m – 11,83s; Weitsprung – 5,93m; Kugel – 13,43m; Hochsprung – 1,80m; 400m – 52,35s; 110m Hürden – 14,94; Diskus – 39,20m; Stab – 4,10m; Speerwurf – 60,78m; 1500m – 4:59,69s

Berlin Brandenburgische Meisterschaften

Am Wochenende vom 21. & 22. August fanden die Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften im Sportforum Hohenschönhausen statt. Auch bei diesem Wettkampf waren unsere Sportlerinnen und Sportler des Mehrkampfzentrum Nauen mal wieder zahlreich vertreten. Für die Mehrkämpferinnen und Mehrkämpfer hieß es diesmal wieder: Einzeldisziplinen unsicher machen!

Und dies gelang sehr gut. Den Anfang machte Friedrich Weiß, der die Qualifikation für die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften nur knapp verpasst hatte. Er dominierte das Starterfeld auf der längsten Sprintstrecke und der kurzen Mittelstrecke. Sowohl über 400m als auch über 800m sicherte er sich souverän den 1. Platz. Beim Speerwurf reichte es für die Jungs aus Nauen zwar nicht für den Titel, Jack Foß und Emilio Meisel positionierten sich aber neben dem Sieger auf dem Treppchen und belegten die Plätze 2 & 3. Eine Goldmedaille sicherte sich Jack im Stabhochsprung, in dem er mehr als solide 3,30m überquerte. Bruno Papaja, der sich neben seinen sportlichen Ambitionen auch noch im Vereinsvorstand engagiert, sicherte sich den 3.Platz im Kugelstoßen mit 14,02m.

Neben unseren männlichen Mehrkämpfern, waren auch mal wieder ein paar Spezialisten aktiv. Niklas Quast lieferte sich einen spannenden Zweikampf und überquerte sensationelle 1,72m im Hochsprung. Damit reichte es „leider“ nur für den zweiten Platz.

Bei unseren Mädels lief es ähnlich erfolgreich, wie bei den Jungs. Besonders erfreulich ist die Leistung von Sophie Petersen, die nach langer Verletzungspause in ihrem ersten Wettkampf seit mehreren Monaten direkt den ersten Platz im Speerwurf belegen konnte. Lara Wriedt konnte ihre Stärke in den Wurf- und Stoß-Disziplinen unter Beweis stellen und errang einen 2. Platz im Kugelstoßen und einen 4. Platz im Speerwurf. Auch unsere anderen Sportlerinnen, Carla-Fee Krohn, Linda Petersen, Lena Erdmann und Maya Steiniger zeigten tolle Leistungen.

Insgesamt kann man mit den Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften mehr als zufrieden sein!

Alle Ergebnisse findet ihr hier

https://ergebnisse.leichtathletik.de/Competitions/Resultoverview/5423

Deutsche Meisterschaften in Wesel


Unseren Athleten des Mehrkampfzentrums, Anton Gallas und
Amadeus Gräber, wünschen wir viel Erfolg bei den Deutschen
Meisterschaften im leichtathletischen Mehrkampf in Wesel.
Der Verein und der Campus drücken euch alle Daumen für
Bestleistungen und das nötige Quäntchen Glück!
Viel Erfolg!

Unterwegs als Naturforscher und als Detektive

Diesmal hatten wir unglaubliche 7 Wochen Sommerferien. Das bot uns sehr viel Gelegenheit, um unsere Umwelt auf eine andere Art und Weise zu erforschen. Wir haben sehr viel erlebt, was kaum in Worte zu fassen ist.

So haben wir uns zu Beginn mit heimischen Pflanzen beschäftigt. Auf den Ausflügen konnten wir mit Hilfe von Büchern und Apps vieles Entdecken und auch Neues lernen z.B. warum viele Pflanzen als gemein bezeichnet werden. Wir fragten uns, ob sie denn böse sind. Doch damit hat es nichts zu tun. Gemein wird eine Pflanze bezeichnet, wenn sie oft vorkommt.

Zum Thema heimische Pflanzen konnten wir auch auf dem Campus vieles finden.

Wir haben den Hortspielplatz sauber gemacht, neu bepflanzt und aus alten Sachen neues gebaut. Aus nicht mehr gebrauchten Steinen entstanden Kräuterschnecken, und auch die alte Kräuterpalette haben wir umgebaut und aufpoliert.

Beim gemeinsamen Einkaufen im Baumarkt durften wir die Pflanzen und Blumen selbst aussuchen.

Aus gesammelten Pflanzen entstanden lustige Figuren und Herbarien. Einen kleinen Wald haben wir auch gebastelt. Hierfür konnten wir verschiedene Materialien verwenden, die man normalerweise entsorgt.

Wir lernten viel über Erde und Boden. Wir erfuhren, welche Ressource die Erde ist und wozu sie dient. Dabei untersuchten wir den Campus und lernten, welche Erde hier zu finden ist. Aber auch bei Ausflügen z. B. im Stadtbad haben wir die Erde erforscht. Mit Lupen ging es auf Expedition. Auch den Sporthallenboden haben wir genauer untersucht und nebenbei etwas Sport gemacht.

Gemeinsam mit unseren Pädagogen/innen gingen wir auf Entdeckungsreise mit Schippe und Eimer. Die Erde und der Sand, die gefunden wurden, konnten wir unter dem Mikroskop näher betrachten. Wir haben uns gefragt, ob es auch Leben im Sand gibt.

Dann haben wir gelernt, dass man mit Sand sehr kreativ sein kann. Wir gestalteten unsere eigenen Bilder.

Mit den Pädagogen/innen diskutierten wir über Wasserverschwendung, wie man Wassersparen kann und vor allem, wie wichtig das Wasser für uns alle ist, ob nun für Menschen, Tiere oder Pflanzen.

Wir verstanden, dass es in vielen Ländern leider zur Wasserarmut kommt und es sehr schwierig ist, dort das wenige Wasser zu filtern und zu reinigen.

Es wurde sehr viel experimentiert. Wie kann man Wasser filtern?

„Was meint ihr: Was ist schwerer, sauberes oder schmutziges Wasser?“ Wir haben unsere eigenen Theorien getestet.

Aus Papier konnten wir Seerosen basteln. Im Wasser haben wir beobachtet, wie sie aufblühen.

Mit gesammelten Naturmaterialien wurden Flöße gebaut. Anschließend haben wir sie auf Schwimmfähigkeit erprobt. Daraus entstanden auch kleine Wettkämpfe.

Wir waren auch Stromdetektive. Eine Woche lang gingen wir dem Stromverbrauch am Campus auf die Spur. Dabei brachten wir unsere Ideen ein, wann und wo man Energie und Strom einsparen könnte. Dazu haben wir im Keller die Stromstände gemessen, regelmäßig kontrolliert und ausgewertet.

Auch haben wir viel experimentiert. Es ging z. B. darum, ob es möglich ist, mit Hilfe einer Zitrone Strom zu erzeugen. Auch stand die Aufgabe im Raum ein Aufwindkraftwerk zu bauen. Wir bastelten auch Sonnenfänger, dabei konnten wir uns richtig kreativ auslassen.

Besonders viel Spaß hatten wir beim Aufbau und Herstellen unseres Wiesentreibhauses. Dabei konnten wir von Tag zu Tag beobachten, dass die Samen unter dem Treibhaus schneller austrieben.

Weiterhin ging es darum, ob es besser ist, dass wir saisonale und regionale Lebensmittel kaufen.

Auch haben wir die Pflanzen auf dem Hortspielplatz gepflegt. Aus Socken, Erde und Kräutersamen konnten wir tolle Figuren basteln. Lustig war, dass aus ihnen nach einiger Zeit Haare wuchsen, Stacheln und Rasen sprießten.

Die Tonarbeit hat uns so viel Spaß gemacht, dass wir z. B. Vogeltränken formen durften.

Beim Ausflug gingen wir auf die Suche nach heimischen Kräutern und Pflanzen. Im Garten von Frau Telbach durften wir nach Herzenslust naschen.

Besuch bekamen wir von Frau Trolda. Sie hat uns viel über Kräuter erzählt. Aus unseren selbst gesammelten Kräutern haben wir uns einen leckeren Quark und auch Tee zubereitet. Der Tag hat uns sehr gefallen. Wir waren sehr erstaunt, was wir alles essen können, und dass es auch schmeckt. Gelernt haben wir auch, dass man aus Brennnesseln Chips herstellen kann.

Unsere heimischen Tiere bewegen sich unterschiedlich fort. Wir hatten die Möglichkeit, die unterschiedlichen Fortbewegungsmöglichkeiten mit reiner Muskelkraft auszuprobieren. Mit den Rollern und Fahrrädern durften wir sogar zur Skaterbahn und uns dort ausprobieren. Im Schwimmbad haben wir versucht, uns wie Fische, Robben und Bieber im Wasser zu bewegen.

Was wären Ferien ohne Pokémon. Aus Filz haben wir eigene Pokémonbälle gebastelt.

Es war ein rundum gelungenes Ferienprogramm. Für jeden von uns war etwas dabei. Auch einfach mal die Seele baumeln lassen, konnten wir auch. So gehen wir gestärkt in das neue Schuljahr.

Die Ferienkinder des Hortes

Mit Gummifisch und Adrenalin

Laurenz wirft die Angel mit dem Gummifisch aus. „Jetzt kurbele langsam ein“, rät sein Betreuer, Dirk Gubba. Der Gummifisch hüpft zunächst in kleinen Sprüngen über den Grund des Sees. Nur wenige Sekunden sind vergangen. Plötzlich beginnt die Angel zu zucken. Ein stattlicher Hecht hängt an der Angel. „Solch ein Glück – und das noch zu meinem Geburtstag“, freut sich Laurenz. Gleich darauf wurde der fangfrische Hecht in der Jugendherberge gewürzt und in Folie gegrillt.

„Zum Glück ist in diesem Jahr die Internatsreise nicht auch noch ausgefallen. Und wir konnten endlich mal wieder etwas gemeinsam etwas unternehmen“, meint Marc. Zumal aufgrund der Corona-Situation im letzten Schuljahr auch alle Klassenfahrten ausgefallen sind. In diesem Jahr führte die Internatsbewohner mit ihren Betreuern die Reise ins Bundesland Schleswig-Holstein nach Bad Segeberg in die Jugendherberge „Karl May“. Vor der Fahrt wurden noch alle offiziell auf Corona getestet- und los gings. Die Jugendherberge ist direkt am Großen Segeberger See gelegen und unweit von Nord- und Ostsee entfernt. Zwar fanden immer noch keine Karl May – Festspiele statt, aber die landschaftlich schön gelegene Jugendherberge mit Badestellen und Bootsverleih (u.a. Tretboote) lud zu zahlreichen Freizeitaktivitäten, bspw. zum Volleyball und Tischtennis ein. „Interessant fand ich den Ausflug zu den Kalkberghöhlen, wo man die Fledermäuse beobachten konnte“, meinte Alex. „Allerdings war es dort sehr kalt, so dass ich mir da wohl meine Erkältung geholt habe.“ Jeden Tag gab es Neues zu entdecken, wurde ein anderes Ausflugsziel angesteuert, etwa der Strand und die Innenstadt von Kiel, so dass meist Lunchpakete für den Tag geordert wurden. Highlights für die meisten waren das Go- Kart- Rennen in Grambow und natürlich das Laser- Tag in Lübeck, welches für viel Action und Adrenalin sorgte. „Das haben wir uns als große Überraschung zum Schluss aufgehoben.“, so Erzieher Robin Fädrich. Und natürlich wurde fast jeder Tag zum Baden genutzt.

Die Abende wurden meist durch Spiele bzw. Challenge, wie „Schlag den Betreuer“ mit „Schaumkuss- Wettessen“, „Flanky- Ball“ (allerdings hier freilich mit Sprudelwasser statt Bier) oder einem Wettbewerb im schnellsten Luftballonaufpusten abgerundet. Viele bastelten auch gemeinsam mit ihren Betreuerinnen, Sophia Sandow und Corinna Bohlmann, abends Freundschaftsbänder. Zum Abschluss erhielten alle zur Erinnerung an die gemeinsame und erlebnisreiche Fahrt ein eigens bedrucktes T- Shirt.

INFOABAND – 09. September 2021

Liebe Eltern, liebe Interessierte,

am Donnerstag, dem 9. September 2021, finden die ersten Informationsabende auf dem Da-Vinci-Campus Nauen statt.

Bitte beachten Sie, dass Sie an einem Informationsabend teilnehmen sollten, bevor Sie einen Gesprächstermin telefonisch mit dem Sekretariat der Sie interessierenden Einrichtung vereinbaren.

Zur Orientierung anbei unseren Campusplan. Folgen Sie auch gern unseren Aufstellern. Zur Erleichterung unserer Organisation freuen wir uns auf Ihre Anmeldemail unter den jeweiligen Sekretariatsmails:

sekretariat@ldvc.de für alle Schulen
kita@ldvc.de für die Kita

16.30 Uhr           Kita mit Hausführung in der Kita

18.00 Uhr           Sport- und Kreativitätsgesamtschule im Hörsaal, Haus 11, 1. OG

18.00 Uhr           Kreativitäts- und Ganztagsgrundschule im Theatersaal des Kreativitätshauses (Haus 13)

19.00 Uhr           Internationales Ganztagsgymnasium auf der Studiobühne in Haus 3, EG

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und Ihre Fragen.

Die Kleinen ganz GROSS – Die Campuskinder räumen in Nauen auf.

Was ist Müll? Wieviel machen die Menschen? Was geschieht dadurch mit der Umwelt? Wie gehen wir damit am besten um? Wie lässt sich Müll vermeiden? …

Diese Fragen und noch mehr gingen wir 3 Wochen lang in unserem Projekt auf die Spur.

Wir haben sehr viel über Umweltschutz, die Auswirkung auf die Natur, aber auch über unser eigenes Verhalten gelernt.

Bevor es an das Aufräumen ging, haben wir dank dem Schulungsmaterial der HAW (Havelländische Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH) vieles darüber gelernt, wie man am besten Müll entsorgt. Was gehört wohin oder was muss auf den Sondermüll. Vieles kann mittlerweile wieder verwendet werden. Wir haben auch gelernt, dass zu viel Plastik der Umwelt und insbesondere den Tieren schadet.

Durch die ganzen Informationen fingen wir an, uns selbst zu hinterfragen. Wie ist das bei uns zu Hause? Was könnte an Plastik eingespart werden? Wir haben verstanden, dass wir an uns arbeiten müssen, um einiges ändern zu können z.B. lieber regionale und saisonale Produkte kaufen, anstatt Wegwerfflaschen lieber Pfandflaschen oder anstatt Tüten lieber Dosen, die man abwaschen kann.

Dann durften wir endlich loslegen. Mit Warnwesten, Handschuhen und Säcken bewaffnet, ging es vom Campusgelände. Gemeinsam mit unseren Bezugspädagogen haben wir ein so einiges in Nauen aufgeräumt. Was wir da so alles entdeckt haben, ließ uns doch schon die Luft anhalten. Es hat nicht lang gedauert und die ersten 10 Säcke waren voll.

Neben zahlreichen Zigaretten haben wir unter anderem viele Hundekotbeutel, Asbestabfall, Papier und Plastiktüten gefunden. Wir waren sehr erschrocken, was die Leute in die Natur werfen. Haben wir doch gelernt, dass z.B. eine Plastikflasche 1000 Jahre braucht, bis sie sich zersetzt hat. Selbst ein Apfel braucht 6 Monate und eine Bananenschale 5 Jahre.

Der Höhepunkt bei unserer Aufräumaktion war natürlich, als wir prominente Unterstützung bekamen. Gemeinsam mit den „Stinknormalen Superhelden“ aus Rathenow haben wir uns etwas weiter vom Campus entfernt. Dabei haben wir in 2 Teams ganz schön viel gesammelt. Unsere Bollerwagen sind schon übergelaufen. Sogar einen Einkaufwagen haben wir aus einem Teich gefischt.

Umgestürzte Mülltonnen haben wir wieder aufgestellt. Viele Glasflaschen und Plastikflaschen haben wir am Wegesrand gefunden und sogar einen Teppich. 3 Stunden waren wir mit den Superhelden unterwegs. Es waren unglaubliche 3 Stunden, in den wir Nauen von einer etwas anderen Seite kennengelernt haben.

Nachdem wir so viel gesammelt hatten, haben wir auf der Verkehrsinsel am Ritterfeld eine Lange Schnur gespannt. Daran hingen wir unseren Müll auf. Die Superhelden nennen das die „Girlande der Schande“. Viele Autofahrer haben mit ihrem Hupen gezeigt, dass sie das toll fanden. Am besten war es jedoch, als die Polizei 2-mal mit Sirene an uns vorbeigefahren ist und uns damit applaudiert haben. Ruckzuck war die Zeit mit den Superhelden vorbei.

Nachdem wir gesehen haben, wieviel weggeschmissen wird, haben wir uns Gedanken gemacht, was man sonst machen könnte, was auch nützlich für die Umwelt ist. Aus Plastikflaschen haben wir Vogelfutterstellen gebastelt und auch schöne Windspiele. Aus zwei alten Baumstämmen haben wir mit Plastikdecken in verschieden Größen Vogel- und Insektentränken gebaut. Und noch vieles mehr haben wir aus Sachen gebastelt, die normaler Weise in den Müll gelandet wären.

Wir hatten sehr viel Spaß und sagen Danke, dass ihr liebe Superhelden euch für uns Zeit genommen habt. Auch bei der HAW möchten wir uns bedanken, die uns nicht nur mit Infomaterial unterstützt hat, sondern auch sehr viele Müllsäcke und sogar einen Container uns kostenfrei zu Verfügung gestellt haben.

Die Hortkinder der 1. Klassen vom Leonardo da Vinci Campus in Nauen


Gender-Hinweis: Soweit innerhalb unserer Kommunikationsmittel Bezeichnungen für Berufe, Gruppen oder Personen verwendet werden, wird im Interesse einer besseren und leichteren Lesbarkeit nicht in geschlechtsspezifische  Personenbezeichnungen differenziert. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

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