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Autor: Redaktion LDVC

Tolle Erfolge beim Finale der Kreisolympiade 2025

Am 25. Juni 2025 fand das Finale der Kreisolympiade junger Sportler statt, und unsere Kinder zwischen 6 und 13 Jahren haben hervorragende Leistungen gezeigt. Zahlreiche Medaillen und Top-Platzierungen zeugen von ihrem Engagement und ihrem Teamgeist.

Medaillen und Spitzenleistungen

Unsere jungen Athleten gewannen acht Medaillen im Dreikampf (Ballwurf, Sprint, Weitsprung), eine Medaille beim 600-m-Lauf und zwei von drei Medaillen in den Altersklassen der 4 x 800-m-Staffel. Herausragend war der Sieg von Charles Kesselschläger bei den 8-jährigen Jungen.

Zusätzlich erzielten etwa 80 Prozent der Kinder deutlich bessere Leistungen als in der Vorrunde in Dallgow. Für viele war dies ein tolles Finale des Leichtathletikjahres, während einige schon gespannt dem Albacup am 5. Juli und dem möglichen Istaf-Staffel-Finale entgegenfiebern.

Großes Dankeschön

Wir gratulieren allen unseren jungen Sportlern herzlich zu ihren großartigen Erfolgen und danken den Trainern und Betreuern für ihre Unterstützung. Ihr habt gezeigt, dass Ehrgeiz, Teamgeist und Freude am Sport perfekt zusammenpassen!

Die Kreisolympiade junger Sportler

Die Kreisolympiade ist der größte Breitensportwettbewerb im Landkreis Havelland. Seit 1993 hat sie sich von 18 Sportarten und 5.000 Teilnehmern auf heute 25 Disziplinen mit über 6.500 jungen Menschen entwickelt. Neben sportlicher Leistung zählen Teamgeist und Fairplay. Die Kreissportjugend vergibt dafür jährlich den Fair-Play-Preis. Politik, Verwaltung, Vereine und Schulen begleiten die Wettkämpfe, eröffnen die Wettbewerbe und nehmen aktiv an der Medaillenvergabe teil. Zum Abschluss der Saison werden alle Helfer:innen, Kampf- und Schiedsrichter:innen bei einer Dankveranstaltung geehrt – ein Zeichen für die starke Gemeinschaft hinter der Kreisolympiade.

Erfolgreiches Bläserklassentreffen in Falkensee

Am 17. Juni 2025 trafen sich in der Stadthalle Falkensee Bläserklassen aus Nauen, Friesack, Ketzin und Falkensee zum diesjährigen Bläserklassentreffen. Unser Campus war in Begleitung von Simone Bellée mit 52 Kindern aus den Klassen 3 bis 11 vertreten. Organisiert wurde der Tag von Constance Tschatschanidse von der Musik- und Kunstschule Havelland, die für ein intensives, gemeinsames Musizieren sorgte.

Gemeinsames Musizieren im Probentag

Insgesamt nahmen 120 Kinder aus Nauen, Friesack, Ketzin, Falkensee und Umgebung teil. Schon im Unterricht hatten die Kinder die Stücke geübt. Am Probentag wurden diese dann zusammengefügt und gemeinsam geprobt. Die jungen Musiker arbeiteten konzentriert, unterstützten sich gegenseitig und übten mit viel Freude – trotz des langen Tages von 8:30 bis 15:00 Uhr. Viele berichteten anschließend, wie viel Freude es bereitet hat, mit so vielen anderen jungen Musikern gemeinsam zu spielen.

Konzert als Höhepunkt

Als Höhepunkt präsentierten die Kinder das einstudierte Programm um 16:00 Uhr beim öffentlichen Konzert. Das Publikum war begeistert, applaudierte kräftig und belohnte die harte Arbeit der Schüler. Die Mühe der Proben hatte sich gelohnt, denn alle Beteiligten zeigten ihr Können im Zusammenspiel der unterschiedlichen Altersgruppen.

Musik verbindet alle Altersgruppen

Dieser Tag war nicht nur ein musikalisches Highlight, sondern auch eine Gelegenheit, Teamgeist, Konzentration und Zusammenarbeit zu erleben.

Wir gratulieren allen Kindern und Jugendlichen zu ihrem großartigen Einsatz und danken den Lehrern, insbesondere Simone Bellée, Organisatoren und Eltern, die diesen besonderen Tag möglich gemacht haben. Das Bläserklassentreffen hat einmal mehr gezeigt: Musik verbindet, motiviert und macht Spaß!

Leo-Trepp-Schülerpreis: Doppelte Auszeichnung im bundesweiten Wettbewerb

Ein außergewöhnlicher Erfolg für unsere Schule: Beim diesjährigen Leo-Trepp-Schülerpreis wurden gleich zwei Schülergruppen aus dem Seminarkurs Ästhetische Bildung, begleitet von unserer Lehrerin Ina Gebel,  ausgezeichnet. Im bundesweiten Wettbewerb zum Jahresthema „Jüdische Popkultur“ errangen sie sowohl den ersten als auch den zweiten Preis – ein starkes Zeichen für kreatives Arbeiten, historisches Bewusstsein und gesellschaftliche Verantwortung.

Erster Preis: Lernspiel „Jüdische Kulturreise“

Den ersten Preis erhielten Maya Elliger, Sophie Krause, Natalie Firoozan und Charis Opitz. Sie entwickelten im Rahmen ihres Seminarkurses das Lernspiel „Jüdische Kulturreise“, das sich unter anderem mit jüdischen Symbolen, Filmen und der Musik von Leonard Cohen auseinandersetzt. Ziel des Spiels ist es, Jugendlichen einen spielerischen und positiven Zugang zu jüdischer Geschichte und Kultur zu eröffnen.

Zweiter Preis: Ausstellungskoffer zu Erich Wolfgang Korngold

Der zweite Preis ging an Felix Michel und Kai Ried, die einen Ausstellungskoffer zu Erich Wolfgang Korngold gestalteten. Ergänzt wurde das Projekt durch ein Anleitungs-Video. Die Schüler setzten sich intensiv mit dem Leben und Werk des jüdischen Komponisten auseinander, dessen Musik im Nationalsozialismus verboten war, obwohl er als Begründer der symphonischen Filmmusik bis heute großen Einfluss hat.

Preisverleihung im Jüdischen Museum Rendsburg

Die feierliche Preisverleihung des Leo-Trepp-Schülerpreises fand am 17. Juni im Jüdischen Museum in Rendsburg statt. Bundesweit wurden nur 32 Arbeiten eingereicht – vier davon stammten aus Brandenburg. Vertreter aus Politik und Bildung würdigten insbesondere den kreativen Ansatz der Jugendlichen sowie ihren Beitrag zur Erinnerungskultur.

Respekt, Courage und demokratisches Handeln sind uns wichtig

Die erfolgreichen Projekte spiegeln direkt die Werte unseres Leitbildes wider: Toleranz, Respekt, Solidarität, Zivilcourage und die bewusste Auseinandersetzung mit Geschichte und Kultur. Als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ setzen wir uns dafür ein, dass Kinder und Jugendliche nicht nur Wissen erwerben, sondern auch sozial, verantwortungsvoll und engagiert handeln. Unsere Schüler leben und lernen selbstbestimmt, entwickeln ihre individuellen Potenziale und stärken durch Projekte wie diese ihr Verantwortungsbewusstsein.

Danke für euer Engagement und eure Kreativität

Wir gratulieren allen beteiligten Schülern herzlich zu diesem großartigen Erfolg und danken auch den begleitenden Lehrkräften für ihre engagierte Unterstützung. Die Auszeichnungen zeigen eindrucksvoll, wie wir auf dem Campus Raum für kreatives, reflektiertes und gesellschaftlich relevantes Lernen schaffen können.

Zum Leo-Trepp-Schülerpreis

Der Leo-Trepp-Schülerpreis wurde 2019 von der gleichnamigen Stiftung ins Leben gerufen. Ziel ist es, Schüler aktiv an die jüdische Geschichte und Kultur heranzuführen und sie zu selbstständigem, reflektiertem Lernen zu motivieren. Teilnehmen können Schüler der Klassen 9 bis 12 aus ganz Deutschland. Dabei sind alle Projektformen willkommen – von Spielen über Filme bis hin zu Ausstellungen oder kreativen Medienprojekten. Der Namensgeber, Leo Trepp, war Landesrabbiner in Oldenburg und ein Mahner gegen Antisemitismus und Menschenhass. Der Preis vermittelt somit nicht nur Wissen, sondern auch Werte wie Verantwortung, Toleranz und gesellschaftliches Engagement.

Fotos: Kai-Ole Nissen / MBWFK

Mit Leidenschaft, Disziplin und Vertrauen: Helen im Interview über ihren Weg im Westernreiten

Seit ihrer frühen Kindheit sitzt Helen im Sattel – heute ist sie 18 Jahre alt, besucht die 11. Klasse (WUN) und gehört bereits zu den vielversprechenden Nachwuchsreiterinnen im Westernreitsport. Besonders die Disziplin Reining hat es ihr angetan: präzise, schnell, technisch anspruchsvoll und voller Ausdruck. Dass sie diesen Weg so konsequent gehen kann, verdankt sie nicht nur ihrer eigenen Disziplin und Leidenschaft, sondern auch dem unterstützenden Umfeld aus Familie, Pferden – und Schule.

Zu ihren wichtigsten vierbeinigen Partnern zählen mehrere Pferde, die sie auf ganz unterschiedlichen Etappen ihres sportlichen Weges begleiten:
Steppi brachte sie zur Reining und trug sie durch ihre ersten größeren Turniere. Whisky war im vergangenen Jahr ihr sportliches Sprungbrett in den leistungsorientierten Wettkampfbereich. Aktuell lernt Helen gemeinsam mit Muffin, ihrem neuen Turnierpferd, noch einmal ganz neu dazu – erst vor einer Woche gewann das Duo beim italienischen Derby in Cremona 3.548 US-Dollar. Nevio, der Jüngste im Stall, ist besonders talentiert, braucht aber noch Routine – daran arbeiten sie Schritt für Schritt.

Helen, was fasziniert dich am Westernreiten?

Eigentlich alles! Die Atmosphäre, der besondere Flair auf den Turnieren, die Harmonie zwischen Reiter und Pferd und die harte Arbeit im Training. Auf hohem Niveau sieht alles ganz leicht aus – dabei steckt so viel Feinarbeit, Vertrauen und Teamwork dahinter. Für mich ist Westernreiten mehr als nur ein Sport – es ist das, wofür es sich für mich zu leben lohnt.

Wie würdest du Westernreiten jemandem kurz erklären, der nicht so viel Ahnung davon hat?

Westernreiten ist schnell, präzise und spektakulär, aber gleichzeitig auch sehr vielseitig. Die unterschiedlichen Disziplinen – vom Trail bis zur Reining – stellen hohe körperliche und mentale Anforderungen an Pferd und Reiter. Für mich geht es dabei nicht nur um Technik, sondern vor allem um das Gefühl, Vertrauen und eine feine Kommunikation mit dem Pferd.

Inzwischen nimmst du sehr erfolgreich an verschiedenen Turnieren teil. Wie bist du zum Wettkampfsport gekommen?

Zum Westernreiten bin ich durch meine Mutter gekommen, sie reitet selbst schon seit ihrer Kindheit. Schon früh haben wir gemeinsam kleinere, regionale Turniere besucht. Seit 2023 starte ich auch auf größeren Turnieren in ganz Deutschland und bin mittlerweile international unterwegs, unter anderem in Frankreich, Italien, Belgien und den Niederlanden.

Ich starte regelmäßig auf regionalen Turnieren, um meinen Pferden Routine und Sicherheit zu geben – denn auch sie müssen Turniererfahrung sammeln. Zusätzlich reite ich auf nationalen und internationalen Top-Events, bei denen das sportliche Niveau sehr hoch ist.

Was ist deine Lieblingsdisziplin und warum?

Der Westernreitsport ist extrem facettenreich. Ich habe lange Zeit verschiedene Disziplinen ausprobiert, unter anderem auch Ranch-Klassen, die mir viel Spaß gemacht haben, weil sie die Arbeit auf einer echten Farm widerspiegeln. Am Ende hat mich aber die Reining überzeugt. Das sind schnelle, dynamische Manöver. Mich faszinieren daran einfach das hohe technische Niveau und die Ausdrucksstärke dieser Disziplin.

Beruf oder Hobby – wie siehst du deine Zukunft im Reitsport?

Ob ich den Reitsport beruflich machen möchte, beschäftigt mich schon sehr lange. Momentan tendiere ich dazu, diesen Weg professionell zu gehen, möchte mich aber noch nicht endgültig festlegen. Ich hatte bereits Jobangebote, unter anderem vom erfolgreichsten Reining-Reiter Europas. Trotzdem habe ich mich bewusst dafür entschieden, zuerst mein Abitur zu machen. Mir ist wichtig, abgesichert zu sein – denn niemand weiß, was die Zukunft bringt oder ob man irgendwann nicht mehr reiten kann.

Welche Zukunftsperspektiven siehst du außerhalb des Reitens?

Falls es mit dem Reiten irgendwann nicht mehr passen sollte oder ich mich anders entscheide, interessieren mich vor allem Berufe im tiermedizinischen Bereich. Tierärztin oder Hufschmiedin wären für mich spannende Optionen – aber vielleicht entdecke ich auch noch etwas ganz Neues.

Du scheinst viel unterwegs zu sein – was sagt die Schule dazu?

Ich bin sehr dankbar für die Unterstützung durch meine Schule. Gerade bei internationalen Turnieren, die oft außerhalb der Ferien stattfinden, bekomme ich Freistellungen. Das ist für mich nicht selbstverständlich, und ich schätze es sehr, dass mein sportlicher Ehrgeiz anerkannt wird.

Und wie schaffst du dann die Balance zwischen Schule und Reiten?

Während der Turniere habe ich meistens keine Zeit für Schulsachen, deshalb arbeite ich vor oder nach – oft auch auf der Rückfahrt vom Turnier. Ich plane meine Wochen sehr genau: Welche Aufgaben müssen wann erledigt sein? Wann trainiere ich meine Pferde? Natürlich klappt das nicht immer perfekt, aber ich versuche, so strukturiert wie möglich zu arbeiten. Wenn es eng wird, hilft es sehr, offen mit den Lehrkräften zu sprechen – bisher habe ich immer Verständnis erlebt.

Wir bewundern, wie du deinen Weg gehst. Hast du einen Tipp für andere Schülerinnen und Schüler?

Macht euch nicht zu viel Stress. Wenn ihr wirklich für etwas brennt, dann schafft ihr das auch – mit Leidenschaft, Ehrgeiz und einer guten Struktur.

Zu guter Letzt: Was ist dein großer Traum?

Mein großes Ziel ist es, einmal Derby Champion zu werden – das sind Turniere für Pferde im Alter von fünf bis acht Jahren. Außerdem möchte ich unbedingt in die USA, um dort zu lernen und mich weiterzuentwickeln. Dafür gebe ich alles.

Vielen Dank für das Interview!

Stark bleiben: Suchtprävention im NaWi-Unterricht der 6ib

Unsere Schüler der Klasse 6ib des Gymnasiums beschäftigten sich in den vergangenen Wochen intensiv mit dem Thema Suchtprävention. Im NaWi-Unterricht setzten sich die Schüler altersgerecht, offen und reflektiert mit unterschiedlichen Formen von Abhängigkeit auseinander.

Lernen, verstehen und hinterfragen

Zunächst beschäftigten sich die Schüler mit verschiedenen stoffgebundenen und ungebundenen Abhängigkeiten. Gemeinsam untersuchten die Kinder Ursachen, Folgen und die Entstehung von Sucht. Dabei lernten sie auch die sogenannte Suchtspirale kennen und erfuhren, wie Abhängigkeit auf das Gehirn wirkt.

Anhand von realen Suchtgeschichten aus Dokumentationen reflektierten die Schüler, welche Veränderungen Menschen erleben, wenn sie sich Hilfe holen. Der Fokus lag dabei bewusst auf Hoffnung, Entwicklung und neuen Perspektiven.

Kreativ gegen Sucht

Ein besonderes Highlight war ein kreatives Projekt: Die Schüler schlüpften in die Rolle einer Werbeagentur. Im Auftrag einer fiktiven Krankenkasse entwickelten die Kinder Slogans zur Aufklärung und Vorbeugung von Suchterkrankungen. So verbanden sie Fachwissen mit Kreativität und klarem gesellschaftlichem Bezug.

Unterstützung durch die Jugendsuchtberatung

An zwei Tagen, am 11. März 2025 und am 20. Mai 2025, besuchte Frau Scheibner von der Jugendsuchtberatung Nauen (Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V.) die Klasse. Sie führte einen speziell auf die Lerngruppe abgestimmten Suchtpräventionsworkshop durch und vertiefte die Lerninhalte.

Beim ersten Termin arbeiteten die Schüler mit Anschauungsmaterial und sprachen über verschiedene Süchte und Suchtmittel. Der zweite Termin setzte einen klaren Schwerpunkt auf Prävention und Schutzfaktoren.

Die eigene „Batterie aufladen“

In diesem Zusammenhang probierten die Kinder gemeinsam Entspannungs- und Atemtechniken, Bewegung und Tanz aus. Außerdem packten sie ihre persönliche „Schatzkiste“. Darin sammelten sie Dinge, Menschen und Aktivitäten, die ihnen guttun und Halt geben.

Haustiere, Sport, Musik, Freunde und Familie spielten dabei eine zentrale Rolle. Die Kinder lernten, wie sie Erfüllung finden können, ohne auf schädliche Verhaltensmuster zurückzugreifen. Das Bild der eigenen Batterie half, diese Erkenntnisse greifbar zu machen.

Ein wichtiges Thema mit nachhaltiger Wirkung

Die Schüler haben Wissen aufgebaut, sich selbst besser kennengelernt und Strategien für den Alltag entwickelt. Und niemand hätte gedacht, wie der NaWi-Unterricht auf seine Weise einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung und zur Stärkung der Kinder leisten kann – heute und für die Zukunft.

Tolle Spendenaktion unserer Grundschüler für die Schule in Ghana

Unsere Grundschüler haben wieder einmal gezeigt, wie viel Herz und Engagement in ihnen steckt. Bei der diesjährigen Spendenaktion für unsere Partnerschule Da Vinci International Model School Accra in Ghana konnten sie sagenhafte 520 Euro sammeln – so viel wie nie zuvor! Diese beeindruckende Summe zeigt, wie groß die Bereitschaft unserer jungen Leser ist, Gutes zu tun.

Bücherbasar mit gutem Zweck

Die Idee hinter der Spendenaktion: In der Woche des Lesens sortieren Kinder und Eltern Bücher aus, die sie nicht mehr benötigen. Diese Bücher können gegen andere neuwertige Exemplare zu günstigen Preisen eingetauscht werden. Die Erlöse fließen direkt in einen guten Zweck.

Mit dem Bücherbasar verbinden wir Lesefreude, Nachhaltigkeit und soziales Engagement. Ausgelesene Bücher bekommen so ein neues Zuhause – und die Kinder lernen, dass Teilen Freude macht.

Nachhaltigkeit und Transparenz im Blick

Damit alle wissen, wo die Schule in Ghana ist und wie die Spendengelder eingesetzt werden, haben die Schüler ein Plakat gestaltet. Langfristig soll es dauerhaft in unserer Grundschule hängen und stets die neuesten Informationen zu unseren Aktionen präsentieren. So können wir transparent informieren und unsere Schüler, Eltern und Kollegen sehen genau, wie die Spenden verwendet werden und welchen Unterschied sie machen.

Austausch über Grenzen hinweg

Ein weiteres spannendes Projekt ist in Planung: Unsere Schüler des Profils Umwelt und Gemeinschaft planen einen direkten Kontakt zu Kindern in Accra. Briefe, Videos oder E-Mails sollen den Austausch ermöglichen. So wird die Spendenaktion nicht nur finanziell, sondern auch persönlich erlebbar. Kinder lernen Empathie und interkulturelles Verständnis.

Ein nachhaltiges Konzept für die Zukunft

Die Aktion war ein voller Erfolg. Wir möchten den Bücherkreisel jedes Jahr in der Woche des Lesens anbieten. So fördern wir Lesefreude, Nachhaltigkeit und soziales Engagement dauerhaft.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle Familien, Lehrkräfte und Unterstützer. Gemeinsam bewirken wir etwas Großes – über den Campus hinaus.

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Outdoor-Ausstellung „Laut gedacht – Geschichten unter freiem Himmel“ feierlich eröffnet!

Heute fand die feierliche Eröffnung unserer ersten Outdoor-Ausstellung statt! Die feierliche Eröffnung von „Laut gedacht – Geschichten unter freien Himmel“ fand mit unseren Klassensprechern der drei Schulen am statt. Nach dem offiziellen Banddurchschneiden durch unsere Campussprecherin der Grundschule, Frida von Ribbeck, unternahmen alle kleinen und großen Gäste in drei Gruppen eine geführte Tour durch die die ausgestellten Bücher – ihrer Altersklasse entsprechend. Vielen Dank an Johann Graf, Eleonore Schenk und Finn Papenbrock sowie unsere Kollegen Kati Ullmann, Yvonne Lorenz-Sokoll und Stefan Schubert, die das durchführen und begleiten. Nach den Touren erhielten die Schüler ein Exemplar des jeweiligen Buches für die Klassenbibliothek und können die gewonnenen Eindrücke in ihre Klassen und Tutorien tragen.

Hintergrund zur Outdoor-Ausstellung

Die Ausstellung wurde im Rahmen unseres 30. Campus-Geburtstages im kleinen Rahmen mit den Klassensprechern und einigen externen Gästen eröffnet und ist seitdem für uns alle auf dem Campus begehbar.  

Warum diese Ausstellung? 

Die Ausstellung ist ein zentraler Bestandteil unseres Bildungsauftrags am Leonardo da Vinci Campus. Sie spiegelt unser Leitbild wider, indem sie Schüler dazu ermutigt, sich mit historischen und aktuellen Themen auseinanderzusetzen und dabei ihre persönlichen Neigungen und Fähigkeiten zu entdecken und zu fördern. ​Sie ermöglicht unseren Schülern auch, sich mit komplexen Themen wie Flucht, Ausgrenzung und Menschlichkeit auseinanderzusetzen.  

Welche Bücher werden ausgestellt bzw. werden empfohlen? 

  1. Ausstellung: Die Flucht von Frenci Sanna, empfohlen ab Vorschule 

Die Geschichte erzählt vom plötzlichen Umbruch im Leben einer Familie durch den Krieg. Nach dem Verlust des Vaters entscheidet die Mutter, mit ihren Kindern zu fliehen. Die Flucht führt sie über viele Hindernisse – eine Mauer, das Meer, endlose Reisen –, doch das Ziel bleibt ungewiss. 

  1. Ausstellung Kinder mit Stern von Martine Letterie, empfohlen ab 6. Klasse 

Das Buch erzählt aus der Perspektive jüdischer Kinder, wie sich ihr Leben nach dem deutschen Überfall auf die Niederlande 1940 drastisch veränderte. Basierend auf wahren Erzählungen zeigt das Buch eindrücklich die Ungerechtigkeit der NS-Zeit – von den Anfängen, über die Zeit im Lager bis zum Frieden.  

  1. Lektüre von Adressat unbekannt von Katherine Kressmann Taylor, empfohlen ab 9./10. Klasse 

Das Buch erzählt mit 18 Briefen die fiktive Geschichte zweier Freunde, eines deutschen und eines jüdischen Amerikaners, die sich ab 1932 brieflich austauschen. Durch den Einfluss der NS-Ideologie verändert sich ihre Beziehung dramatisch. Die Briefe zeigen eindrucksvoll, wie politische Überzeugungen Freundschaft und Menschlichkeit zerstören können. 

Was hat die Ausstellung mit Demokratiebildung zu tun? 

Die Ausstellung „Laut gedacht – Geschichten unter freiem Himmel“ leistet einen wichtigen Beitrag zur Demokratiebildung, weil sie unsere Schüler dazu anregt, sich mit grundlegenden Werten wie Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Verantwortung auseinanderzusetzen: 

  • Geschichten als Spiegel der Gesellschaft 
    Die Bücher „Adressat unbekannt“, „Kinder mit Stern“ und „Die Flucht“ thematisieren Ausgrenzung, Diskriminierung und den Verlust von Grundrechten. Sie zeigen, was passieren kann, wenn Demokratie scheitert, und sensibilisieren für die Bedeutung von Menschenrechten und Zivilcourage. 
  • Empathie und Perspektivwechsel 
    Demokratie lebt von gegenseitigem Verständnis. Die Ausstellung ermöglicht es unseren Schüler, sich in die Perspektiven von Menschen hineinzudenken, die Verfolgung und Flucht erleben mussten. Dadurch lernen sie, verschiedene Sichtweisen zu respektieren – eine zentrale Fähigkeit in einer demokratischen Gesellschaft. 
  • Diskussion und Meinungsbildung 
    Eine demokratische Gesellschaft basiert auf freier Meinungsäußerung und konstruktivem Austausch. Die Ausstellung bietet Raum für Gespräche über historische und aktuelle Themen. Schüler sollen ermutigt werden, sich eine eigene Meinung zu bilden, kritisch nachzufragen und sich argumentativ auszudrücken. 
  • Zivilcourage und Verantwortung 
    Die Bücher zeigen, wie wichtig es ist, für andere einzustehen – ein zentrales Element der Demokratie. Wir möchten die Schüler dazu anregen, über ihr eigenes Handeln nachzudenken: Wo kann ich im Alltag Ungerechtigkeit erkennen? Wie kann ich mich für andere einsetzen? 
  • Durch diese Ansätze wird die Ausstellung zu einem lebendigen Lernraum, der Demokratie nicht nur erklärt, sondern erlebbar macht. Sie zeigt: Demokratie beginnt mit Empathie, Dialog und dem Mut, sich für andere einzusetzen.  

Wie können wir das unterstützen? 

Die Ausstellung lebt davon, dass wir gemeinsam mit unseren Schülern ins Gespräch kommen. Wir können sie bei ihrem Rundgang begleiten, Fragen stellen, zum Nachdenken anregen. Die Themen der Ausstellung – Ausgrenzung, Flucht, Freundschaft und Zivilcourage – bieten außerdem viele Anknüpfungspunkte für den Schulalltag. Wir freuen uns über eine rege Teilnahme!

Danke

Wir bedanken uns sehr herzlich bei den Verlagen Carlsen und NordSüd Verlag für die Bereitstellung, die diese Ausstellung mit Genehmigung der Nutzungsrechte erst möglich gemacht haben!

Für externe Interessierte: Bei Interesse an der Ausstellung wenden Sie sich bitte an unser Sekretariat.

2. Platz im Ingenieur-Schülerwettbewerb „Turm – hoch hinaus!“

Unsere Schüler Theo Friedrich und Linus Woko haben beim Schülerwettbewerb Junior.ING einen tollen Erfolg gefeiert! Beim diesjährigen Thema „Turm – hoch hinaus!“ errang das Team einen hervorragenden 2. Platz. Der Wettbewerb wird von der Brandenburgische Ingenieurkammer und der Bundesingenieurkammer ausgerichtet und fordert kreative Köpfe heraus, technische Lösungen zu entwickeln.

Wettbewerb mit technischem Anspruch

Beim Wettbewerb entwarfen und bauten Theo und Linus ein Modellturmkonzept. Die Aufgabe war klar: Der Turm musste mindestens 70 cm hoch sein, eine Aussichtsplattform tragen können und darüber hinaus stabil und funktional gebaut sein. Die Konstruktion verlangte technisches Denken, Planungsgeschick und handwerkliches Können – genau die Fähigkeiten, die den Ingenieurberuf auszeichnen.

Teamwork, Kreativität und Technik

Das Projekt zog sich über mehrere Wochen hin. Die Schüler planten ihren Turm, testeten verschiedene Materialien und probierten Bauprinzipien aus, bis sie schlussendlich ein Modell präsentierten, das alle Anforderungen der Jury erfüllte. Die Jury bewertete die Arbeiten nach Kriterien wie Stabilität, Originalität, Funktionalität und Materialeinsatz.

Unser Team zeigte außergewöhnliches konstruktives Geschick und kreatives Denken. Mit ihrem Turm beeindruckten sie sowohl durch technische Umsetzung als auch durch eine durchdachte Gestaltung. Dafür erhielten sie den 2. Platz in ihrer Alterskategorie – ein toller Erfolg für unseren Campus! Hier können alle Projekte gesehen werden.

Begeisterung für Technik wecken

Der Junior.ING-Wettbewerb richtet sich an Schüler bundesweit und will Lust auf Naturwissenschaften, Technik und Ingenieurwesen wecken. Viele Jugendliche nahmen auch in diesem Jahr teil und präsentierten ihre Ideen mit großem Engagement.

Wir sind unglaublich stolz auf Theo und Linus! Dieser Erfolg zeigt, wie viel Potenzial in unseren jungen Talenten steckt. Ihr habt eindrucksvoll bewiesen, dass kreatives Denken und technisches Bauen zusammengehören.

Nachhaltigkeitstage und Produktmesse an der Grundschule: „Unser Planet Erde“

Wie wollen wir in Zukunft leben – und was können wir heute dafür tun? Mit dieser großen Frage sind die Schüler unserer Grundschule in die diesjährigen Nachhaltigkeitstage gestartet. Unter dem Motto „Unser Planet Erde“ widmeten sich die Kinder über mehrere Wochen hinweg spannenden Umwelt- und Zukunftsthemen – altersgerecht, kreativ und mit viel Neugier.

In einem jahrgangsübergreifenden Projektformat arbeiteten jeweils die Klassen 4 und 5 über fünf Wochen hinweg an konkreten Fragestellungen. Die Jahrgänge 1 bis 3 schlossen sich den Nachhaltigkeitstagen in der Woche vor den Osterferien mit ihrer Projektwoche an. Den gemeinsamen Höhepunkt bildete die Produktmesse am 11. April 2025. Hier präsentierten alle Klassen ihre Ergebnisse – für Mitschüler, unsere Lehrer- und Erzieherteams und natürlich für unsere Eltern.

Jahrgang 1 – Die Welt der Bienen

Warum sind Bienen eigentlich so wichtig für uns Menschen? Die Kinder des ersten Jahrgangs fanden Antworten auf diese Frage. Sie zeigten in liebevoll gestalteten Lapbooks, welche Rolle die Biene für Umwelt und Natur spielt.

Jahrgang 2 – Mode mit Verantwortung

Unsere Zweitklässler setzten sich mit der Frage auseinander, wie unser Kaufverhalten bei Kleidung die Umwelt beeinflusst. Neben spannenden Informationen entstanden kreative Schneiderarbeiten. Außerdem organisierten die Kinder einen eigenen Kinderkleider-Flohmarkt, der zum Nachdenken und Mitmachen anregte.

Jahrgang 3 – Die nachhaltige Stadt von morgen

Wie könnte eine Stadt aussehen, in der alle gerne leben – und die zugleich nachhaltig ist? Der dritte Jahrgang baute fantasievolle Modelle, entwarf Stadtpläne und lud zu einem Museumsrundgang ein, bei dem Ideen für grünere, leichtere und gerechtere Städte vorgestellt wurden. Als Vorbereitung auf diese Konstruktionen besuchten die Kinder das Futurium in Berlin.

Jahrgang 4 – Umgang mit Wasser neu denken

„Wie können wir Wasser in Zukunft besser schützen?“ – mit dieser Frage beschäftigten sich unsere Viertklässler intensiv. In einer Mischung aus Spielen, Modellen, Plakaten und kleinen Theaterszenen zeigten sie auf der Produktmesse, wie wertvoll Wasser ist – und was jeder Einzelne von uns beitragen kann.

Jahrgang 5 – Fischschutz & nachhaltiges Reisen

Die Fünftklässler arbeiteten an gleich zwei wichtigen Themen: dem Schutz der Lebensräume heimischer Fische und der Frage, wie wir klimafreundlicher reisen können. Ihre Ergebnisse reichten von anschaulichen Modellen über selbst gestaltete Brettspiele bis hin zu Podcasts, in denen sie ihre Erkenntnisse und Meinungen teilten.

Lernen mit Struktur und Eigenverantwortung

Besonders spannend war die Arbeit der Klassen 4 und 5 auch durch den methodischen Ansatz: Die Kinder erarbeiteten sich zunächst ein Basiswissen, vertieften sich dann in einem Thema ihrer Wahl und setzten dieses mithilfe der Kanban-Methode in einem selbstgewählten Fach (NaWi oder Gewi) um. So entstanden über Wochen hinweg beeindruckende Produkte, die nicht nur schön anzusehen, sondern auch inhaltlich fundiert waren.

Grundsätzlich macht den Kindern das Lernen in den Projektwochen und Nachhaltigkeitstagen extrem viel Spaß. Sie werden selbst aktiv, bearbeiten Fragestellungen eigenständig und können so das Wissen tiefer verankern und besser mit der Lebenswelt verknüpfen.

Die Produktmesse

Unsere Produktmesse ist immer ein krönender Abschluss der Nachhaltigkeitstage und war auch in diesem Schuljahr ein echtes Highlight. Stolz präsentierten die Kinder ihre Arbeiten, erklärten Hintergründe und beantworteten mit Begeisterung die Ausgangsfragen, an denen sie so lange gearbeitet hatten. Wir alle waren beeindruckt vom Engagement, vom Wissen und von der Kreativität der jungen Forscher

Die Nachhaltigkeitstage haben einmal mehr gezeigt: Bildung für nachhaltige Entwicklung beginnt im Kleinen – aber sie hat das Potenzial, Großes zu bewegen. Danke an alle beteiligten Klassen, Lehrkräfte und Unterstützer für diese gelungene Projektzeit!

SV Leonardo da Vinci Nauen e.V. mehrfach ausgezeichnet bei der Sportlerehrung Havelland

Was für ein Tag für unseren Verein! Bei der diesjährigen Sportlerehrung des Landkreises Havelland am 28. März 2025 standen Engagement, Leidenschaft und sportliche Höchstleistungen im Mittelpunkt – und mittendrin: der SV Leonardo da Vinci Nauen e.V. Der Verein gehörte mit sechs Auszeichnungen zu den herausragenden Teilnehmern der Veranstaltung.

Ehrenamt mit Herz und Struktur

Den Auftakt machte Sylva Wallstab, die für ihre unermüdliche Arbeit in der Abteilung Kickboxen geehrt wurde. Als „Vorbildliche Helferin im Ehrenamt“ hält sie organisatorisch alle Fäden zusammen und sorgt mit ihrem Einsatz für einen reibungslosen Trainingsalltag. Ohne Menschen wie sie wären viele sportliche Erfolge gar nicht möglich.

Junge Talente im Rampenlicht

Auch in der Kategorie Jugendliche bis 19 Jahre durfte unser Verein große Momente feiern. Bei den weiblichen Jugendlichen setzte Lucy Pieczinski ein klares Zeichen. Für ihre Erfolge im Kickboxen wurde sie mit dem 2. Platz ausgezeichnet – ein verdienter Lohn für Disziplin und Durchhaltevermögen.

Julian Noah Höhne wurde für seine Leistungen in der Paraleichtathletik mit dem 2. Platz ausgezeichnet – sowohl national als auch international konnte er überzeugen. Alexander Wriedt holte sich in derselben Kategorie den 3. Platz. Dies bestätigt auch die sehr gute Nachwuchsarbeit im Verein.

Erfolge auf höchstem Niveau bei den Erwachsenen

Auch unsere erwachsenen Athleten wussten zu überzeugen. Fred Isaac Fleurisson sicherte sich den 2. Platz bei den Männern dank seiner starken Auftritte bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften.

Und ganz oben auf dem Podium: Katja Hasselberg, die mit ihrem Deutschen Meistertitel in der Leichtathletik den 1. Platz belegte. Eine Leistung, die weit über das Havelland hinaus Anerkennung findet.

Ein Verein für alle

Die Ehrungen sind mehr als nur Auszeichnungen – sie sind der Ausdruck von Leidenschaft, Zusammenhalt und täglicher Arbeit. Wir sind stolz auf unsere Sportler, auf das gesamte Trainerteam und auf alle, die ehrenamtlich hinter den Kulissen mitwirken.

Herzlichen Glückwunsch an alle Geehrten – ihr seid echte Vorbilder für unsere Sportgemeinschaft!

Unsere Schüler bei der UN – Eindrücke aus New York

Sechs Schülerinnen unseres Campus hatten im März 2025 die besondere Gelegenheit, an der „Change the World Model United Nations“ (CWMUN) in New York City teilzunehmen. Dabei handelt es sich um ein internationales Planspiel, das den Ablauf und die Arbeit der Vereinten Nationen realitätsnah vermittelt.

Was genau ist „Change the World Model United Nations“?

Bei den „Change the World Model United Nations“ (CWMUN) schlüpfen die Schüler in die Rolle von UN-Delegierten. Sie vertreten ein ihnen zugeteiltes Land in simulierten Sitzungen der UN-Generalversammlung. Im Vorfeld der Reise nahmen die Teilnehmenden an einer intensiven Online-Vorbereitung teil. In 18 Stunden digitalem Unterricht erhielten sie einen Einblick in den Aufbau und die Funktion der Vereinten Nationen. Jeweils zwei Schülerinnen vertraten gemeinsam ein Land – in unserem Fall Südafrika, Sudan und Syrien.

Vor Ort mussten sie ein Position Paper zur politischen und wirtschaftlichen Lage „ihres“ Landes präsentieren, eine Resolution ausarbeiten und sich Koalitionspartner suchen, um ihre Ideen mehrheitsfähig zu machen. Dabei wurden Debatten auf hohem Niveau geführt – und das alles auf Englisch und vor einem internationalen Publikum mit mehreren hundert Teilnehmenden!

Unsere Schülerinnen bewiesen großen Mut

Besonders beeindruckend war, mit welchem Selbstvertrauen und Engagement unsere Schüler vor großem Publikum sprachen und aktiv am diplomatischen Austausch teilnahmen. Begleitet wurden sie von unseren Kollegen Dr. Martin Daus und Thomas Schmidt. Sie betreuten die Gruppe inhaltlich während des gesamten Prozesses.

Neben den offiziellen Konferenzteilen blieb Zeit, New York zu entdecken – von der Staten Island Ferry mit Blick auf die Freiheitsstatue über den Times Square, das Empire State Building und den Central Park bis hin zu Museen und historischen Orten wie der Grand Central Station und der High Line.

Teilgenommen haben: Neele Aris, Charlotte Arndt, Merle Hoffmann, Liliane Roder, Elisabeth Schiebold und Lena Erdmann. Wir danken allen Beteiligten und freuen uns über diese großartige Erfahrung, die nicht nur das Verständnis für globale Zusammenhänge stärkt, sondern auch Mut, Sprachkompetenz und Verantwortungsbewusstsein fördert.

Laufen, damit andere wieder laufen können – Schüler organisieren Spendenlauf für die Ukraine

Im März organisierten die Schüler Marat Kramer, Erik Zech, Julius Firoozan, Noam Rozen, Silveer Tamaschke, Luca Schirow und Julian Zöller der 10. Klasse des Internationalen Ganztagsgymnasiums einen Spendenlauf auf dem Campusgelände. Zwei Tage später wurde der Lauf erneut an unserer Sport- und Kreativitätsgesamtschule durchgeführt.

Solidarität durch Bewegung

Der Lauf stand unter dem Motto „Laufen, damit andere laufen können!“ und hatte ein klares Ziel: Mit sportlichem Engagement Spenden für die Protez Foundation zu sammeln. Diese Organisation stellt Beinprothesen für Menschen in der Ukraine bereit – eine Hilfe, die aufgrund des andauernden Krieges dort dringend gebraucht wird. Über 59.000 Menschen sind nach offiziellen Angaben derzeit auf eine Prothese angewiesen. Die Kosten dafür betragen häufig rund 20.000 Euro pro Person.

Den Schülern war es wichtig, ein deutliches Zeichen der Unterstützung und Hoffnung zu setzen. Mit Unterstützung von EDEKA Dorfmann sowie zahlreichen Laufenden und Spendern kamen insgesamt über 1.250 Euro zusammen. Diese Summe wird vollständig an die Protez Foundation weitergeleitet.

Dank für großartiges Engagement

Ein besonderer Dank gilt allen Beteiligten, die den Lauf möglich gemacht haben – sei es durch organisatorische Hilfe, durch sportliche Teilnahme oder durch Spendenbereitschaft. Der Einsatz der Schüler hat nicht nur ein starkes Zeichen der Solidarität gesetzt, sondern auch konkret dazu beigetragen, Menschen in Not zu helfen.

Wir als Campus stolz auf das soziale Engagement unserer Schüler und bedanken uns bei allen Unterstützenden für ihre Mithilfe bei dieser bedeutenden Aktion.

Landeswettbewerb Jugend musiziert 2025: Das Quintett um Stella hat den 1. Platz erzielt

Beim Landeswettbewerb Brandenburg Jugend musiziert 2025 vom 20.-22. März in Eberswalde hat das Quintett mit Stella Pulsack, Klavier, Theresa Höbig, Horn, Philipp Haase, Horn, Edda Axthelm, Horn und Frida Maria Ullrich, Horn erfolgreich teilgenommen und sich mit dem 1. Platz die Nominierung für den Bundeswettbewerb gesichert.

Sie nahmen an dem Wettbewerb in der Kategorie Kammermusik mit Klavier in der Altersgruppe V teil und erzielten mit 24 Punkten den 1. Platz. Damit wurden sie für den Bundeswettbewerb nominiert. Dieser wird im Juni in Wuppertal stattfinden. Herzlichen Glückwunsch für diese herausragende Leistung und wir wünschen euch viel Erfolg für Wuppertal!

Der Landeswettbewerb Brandenburg

Vom 20. bis 22. März trafen sich fast 300 musikbegeistere junge Instrumentalisten sowie Sänger aus ganz Brandenburg, die sich für eine Teilnahme qualifizieren konnten. Sie stellten sich in verschiedenen öffentlichen Wertungsvorspielen einem musikinteressierten Publikum und einer Fachjury. Die besten eines jeden Faches erhielten hier eine Weiterleitung zum Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. Dieser findet vom 6. bis 11. Juni in Wuppertal statt. Mehr Infos zum Landewettbewerb Eberswalde hier.

Alba Cup ALBA MBS Basketball Schulcup 2025

Am Mittwoch, den 19. März 2025, nahm unsere Schule erneut am ALBA MBS Basketball Schulcup teil – Brandenburgs größter Basketball-Schulliga, die jedes Jahr hunderte Schülerinnen und Schüler in Bewegung bringt.

Der Cup ist Teil des Gemeinschaftsprojekts „MBS & ALBA – Ganz großer Sport in Brandenburg“, bei dem ALBA BERLIN gemeinsam mit der Mittelbrandenburgischen Sparkasse seit 15 Jahren Basketballgruppen an Schulen aufbaut und betreut. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche für den Sport zu begeistern, Teamgeist zu fördern und Spaß an Bewegung zu vermitteln.

Unsere Teams zeigten großen Einsatz, Spielfreude und starken Teamzusammenhalt – mit beachtlichen Ergebnissen:

  • WK III weiblich: 1. Platz
  • WK III männlich (1. Mannschaft): 2. Platz
  • WK III männlich (2. Mannschaft): 4. Platz
  • WK II weiblich: 3. Platz
  • WK II männlich: 1. Platz
  • WK I männlich: 1. Platz

Ein großes Dankeschön geht an unsere Kollegen Herrn Kosater und Herrn Lüder, die unsere Teams mit viel Engagement begleitet haben. Wir gratulieren allen Teilnehmenden herzlich zu ihrem sportlichen Erfolg – weiter so!