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Autor: Redaktion LDVC

Funkverbindungen über den Dächern von Nauen – Astronomiekurs entdeckt die Welt des Amateurfunks

Wie funktioniert Kommunikation über große Entfernungen – und welche Rolle spielt Funk dabei, etwa bei der Raumfahrt oder sogar im Weltall? Mit diesen Fragen beschäftigte sich der Astronomie-Wahlpflichtkurs des 10. Jahrgangs unseres Gymnasiums bei einem besonderen Projekttag auf dem LDVC Campus in Nauen, der traditionsreichen „Funkerstadt“.

Ein Bericht von Raik Söder

Erste Einblicke in die Welt des Amateurfunks

Gemeinsam mit dem erfahrenen Amateurfunker Jens Engelmann erhielten unsere 14 Schüler des Wahlpflichtkurses Astronomie zunächst eine Einführung in die Grundlagen des Amateurfunks. Dabei ging es um Funktechnik, Rufzeichen, Gesprächsabläufe und die Regeln der internationalen Funkkommunikation. Doch es blieb nicht bei der Theorie: Schon bald konnten die Jugendlichen selbst zum Mikrofon greifen. Mit Handfunkgeräten nahmen sie Kontakt zu einer anderen Schule auf und führten erste Funkgespräche – ein besonderes Erlebnis war dabei der Austausch mit Grundschülerinnen und Grundschülern einer Partnerschule. Für viele war es das erste Mal, dass sie selbst über Funk mit anderen Menschen kommunizierten und dabei die typischen Funkabläufe mit Rufzeichen und klaren Gesprächsstrukturen ausprobierten.

Bau einer portablen Amateurfunkstation

Im zweiten Teil des Projekts wurde es noch technischer: Gemeinsam bauten die Schülerinnen und Schüler eine portable Amateurfunkstation auf. Dazu wurde eine Antenne über ein Kabel nach draußen geführt, um eine größere Reichweite zu erzielen. Anschließend konnten verschiedene Frequenzen abgehört werden. Dabei wurden Gespräche aus unterschiedlichen Ländern und in verschiedenen Sprachen empfangen – ein eindrucksvoller Beweis dafür, wie international Amateurfunk funktioniert.

Internationale Verbindungen und spannende Aha-Momente

Ein besonderes Highlight ergab sich bei einer Funkverbindung auf dem 20-Meter-Kurzwellenband. Dort meldete sich eine Station aus Norwegen. Im Gespräch erwähnte der Funkpartner, dass er „sieben Grad nördlich“ wohne. Zunächst sorgte das für Verwirrung – einige der Jugendlichen verstanden dies als Temperaturangabe. Erst bei genauerem Nachschauen stellte sich heraus, dass der Funkpartner sieben Grad nördlich des Polarkreises lebt.

Dieser Moment wurde spontan zu einer kleinen Geografiestunde über Breiten- und Längengrade – und zeigte, wie Funk Menschen über enorme Entfernungen hinweg verbindet. Eine weitere Verbindung führte zu einer Funkstation mit italienischem Rufzeichen, deren Betreiber jedoch in Rumänien lebt.

Solche internationalen Kontakte sind typisch für den Amateurfunk und verdeutlichen eindrucksvoll, wie global dieses Hobby ist. Neben der Technik stand vor allem das praktische Ausprobieren im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler konnten selbst funken, Signale empfangen und ein Gefühl dafür entwickeln, wie Kommunikation über Funk funktioniert. Dabei wurde auch deutlich, welche Faktoren eine Funkverbindung beeinflussen – etwa Antennenhöhe, Störungen oder Ausbreitungsbedingungen.

Der Projekttag war ein somit voller Erfolg. Einige der Jugendlichen zeigten so großes Interesse, dass sie nun überlegen, selbst eine Amateurfunklizenz der Klasse N zu erwerben. Der Tag zeigte eindrucksvoll: Amateurfunk verbindet Technik, Naturwissenschaft, Geografie und internationale Verständigung – und kann junge Menschen nachhaltig für Wissenschaft und Kommunikation begeistern.

Neue Partnerschaft: 1. Konfuzius-Klassenzimmer am Standort Naunhof

Als Schulträger haben wir am 10. März 2026 die Kooperationsvereinbarung mit dem Konfuzius-Institut Leipzig unterzeichnet und damit die Einrichtung eines Konfuzius-Klassenzimmers an unserem Gymnasium in Naunhof ermöglicht. Die Vereinbarung wurde für das Konfuzius-Institut durch Institutsdirektor Herrn Cao sowie für die DA-VINCI-CAMPUS NAUEN gGmbH durch unsere Geschäftsführerin Frau Dr. Petrovic-Wettstädt unterzeichnet.

Mit diesem Schritt stärken wir gezielt die internationale Ausrichtung unseres Schulstandorts und eröffnen mit dem 1. Konfuzius-Klassenzimmer in Sachsen unseren Schülern neue Möglichkeiten im Bereich Sprache, Kultur und Austausch:

  • Zugang zu hochwertigen Lehr- und Lernmaterialien
  • Teilnahme an Projekten zur chinesischen Sprache und Kultur
  • Möglichkeiten für internationalen Austausch
  • Angebot des chinesischen Sprachtests HSK

Das Projekt, dessen Anfänge bis ins Jahr 2019 zurückreichen, konnte nach der pandemiebedingten Pause im Jahr 2025 erfolgreich realisiert werden. Es bietet künftig vielfältige Chancen – von kulturellen Projekten über internationale Begegnungen bis hin zum Erwerb anerkannter Sprachzertifikate. Der interkulturelle Austausch ist für uns ein zentraler Bestandteil moderner Bildung. Er fördert Offenheit, Verständnis und wichtige Kompetenzen für eine zunehmend globalisierte Welt.

Warum uns der kulturelle Austausch so wichtig ist

In unserer global vernetzten Welt ist es besonders wichtig, neugierig auf andere Kulturen zu sein und den eigenen Blick zu erweitern. Durch den Austausch lernen unsere Schüler nicht nur neue Sprachen, sondern entwickeln auch Offenheit, Verständnis und Empathie. Sie erfahren, wie unterschiedlich Menschen denken und arbeiten, erkennen globale Zusammenhänge und stärken ihre Fähigkeit, sich sicher in internationalen Kontexten zu bewegen – Kompetenzen, die für ihre persönliche Entwicklung und ihre Zukunft unverzichtbar sind.

Einen ausführlichen Einblick in die Kooperation und die konkreten Angebote am Standort Naunhof finden Sie im Artikel auf der Schulwebsite.

Förderung für Maker Space an unserer Grundschule: Raum für kreative Ideen und nachhaltiges Lernen

Unsere Grundschule am Leonardo da Vinci Campus Nauen darf sich über eine besondere Förderung freuen: Die Initiative „Zukunft Mitgemacht“ – getragen von Rossmann, P&G und dem Deutschen Kinderhilfswerk – sowie #wirfürschule fördern unsere Grundschule mit 10.000 Euro für die Einrichtung eines MakerSpace. In diesem neuen Lernraum verbinden wir zeitgemäßes, kreatives Lernen mit den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (SDGs) und schaffen für unsere Schülerinnen und Schüler einen Ort, an dem Ideen entstehen, ausprobiert und weiterentwickelt werden können.

Initiative „Zukunft Mitgemacht“

Möglich gemacht wird dies durch die Initiative „Zukunft Mitgemacht“. Unter dem Dach dieser Initiative unterstützt das Deutsche Kinderhilfswerk gemeinsam mit seinen Partnern 102 Schulen in ganz Deutschland bei der Umsetzung innovativer Bildungsideen. Gefördert werden dabei die Einrichtung offener, kreativer Lernräume – sogenannte Maker Spaces – als auch „DigitalSchoolStory“ – ein Format, das Schulen ermöglicht, digitales Storytelling in Form von Kurzvideos in den Unterricht zu integrieren. 

Maker Space: Ein Raum zum Tüfteln, Entdecken und Gestalten

Maker Spaces sind offene Lernräume, die den Zugang zu Werkzeugen, Technologien, Materialien und Know-how ermöglichen. Sie bieten einen geschützten Rahmen, in dem Schüler experimentieren, entwickeln und kreativ arbeiten können. Dabei setzen sie sich mit aktuellen Herausforderungen unserer Zeit auseinander und entwickeln eigene Lösungsansätze – immer mit dem Ziel, nachhaltiges Denken und Handeln zu fördern.

In unserem Maker Space werden sowohl analoge als auch digitale Werkzeuge zum Einsatz kommen. Dazu gehören beispielsweise:

  • 3D-Drucker
  • Fräsen, Lasercutter und Plotter
  • Kameras und Greenscreens zur Filmproduktion
  • Laptops und Tablets zum Programmieren und Visualisieren

So können die Kinder eigene Ideen in Modelle, Produkte, Filme oder digitale Anwendungen umsetzen. Lernen geschieht hier nicht nur theoretisch, sondern vor allem durch Ausprobieren, Erfinden und gemeinsames Arbeiten.

Lernen durch Projekte und eigene Erfahrungen

Im Mittelpunkt des Maker Spaces steht ein moderner Lernansatz, der Kinder dazu ermutigt, selbst aktiv zu werden und ihre Umwelt mitzugestalten. Statt Wissen nur aufzunehmen, entwickeln sie eigene Projekte, bauen Prototypen oder erstellen kreative Lösungen für reale Fragestellungen. Dabei verbinden wir verschiedene Lernmethoden, wie zum Beispiel:

  • Maker Education: Lernen durch praktisches Erfinden und Entwickeln,
  • Experiential Learning: Lernen durch eigene Erfahrungen und Experimente,
  • Projektbasiertes Lernen: Arbeiten an realen Projekten über einen längeren Zeitraum und
  • Kollaboratives Lernen: Zusammenarbeit im Team.

Unsere Lehrkräfte begleiten diesen Prozess als Impulsgeber und Lernbegleiter, während die Schüler ihre Ideen eigenständig weiterentwickeln.

Zukunftskompetenzen stärken

Der Maker Space eröffnet unseren Schülern viele neue Möglichkeiten, wichtige Zukunftskompetenzen zu entwickeln. Dazu gehören unter anderem:

  • Kreativität und Innovationsfähigkeit
  • Problemlösungskompetenz
  • Interesse an MINT-Fächern
  • Teamarbeit und Kommunikationsfähigkeit
  • Selbstständigkeit und Verantwortungsbewusstsein
  • digitale Kompetenzen

Indem die Kinder gemeinsam Herausforderungen meistern und ihre Ergebnisse miteinander teilen, entstehen nicht nur neue Ideen – sondern auch Selbstvertrauen und Begeisterung für das Lernen.

Erste Ideen werden über das Padlet gesammelt

Lernen mit Mut – und einer positiven Fehlerkultur

Ein wichtiger Bestandteil des Maker Spaces ist eine positive Fehlerkultur. Fehler werden hier nicht als Rückschläge verstanden, sondern als wertvolle Lernschritte. Die Schüler werden ermutigt, mutig neue Wege auszuprobieren, aus Erfahrungen zu lernen und ihre Ideen immer weiter zu verbessern.

Besondere Formate wie Hackdays, Projekttage oder Wettbewerbe können dabei zusätzliche Anreize schaffen. In solchen intensiven Arbeitsphasen entwickeln die Kinder gemeinsam kreative Lösungen, präsentieren ihre Ergebnisse und lernen, ihre Ideen überzeugend vorzustellen.

Maker Space als Teil unserer Schulvision

Mit dem neuen Maker Space entsteht an unserer Grundschule ein zukunftsorientierter Lernraum, der Kreativität, Nachhaltigkeit und Zusammenarbeit verbindet und einen zentralen Aspekt unserer Schulvision praktisch umsetzt. Denn unser Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, an dem motivierende und zeitgemäße Lernformen möglich sind und unsere Schüler ihre eigenen Ideen entwickeln, ausprobieren und weiterdenken können.

Im Maker Space erleben die Schüler genau die Kompetenzen, die wir in unserer Schulvision als besonders wichtig beschreiben: Kollaboration, Kreativität, kritisches Denken und Kommunikation. Beim gemeinsamen Entwickeln von Projekten arbeiten sie im Team, diskutieren Lösungswege, reflektieren ihre Ergebnisse und lernen, Herausforderungen kreativ zu begegnen.

Gleichzeitig verbindet der neue Lernraum unsere pädagogischen Ziele mit Bildung für nachhaltige Entwicklung. Die Kinder setzen sich mit den globalen Nachhaltigkeitszielen auseinander, entwickeln eigene Ideen für eine nachhaltige Zukunft und erleben, dass sie selbst aktiv etwas gestalten können.

So wird der Maker Space zu einem Lernort, der unsere Schulvision lebendig macht: ein Raum für kreatives Denken, verantwortungsbewusstes Handeln und gemeinsames Lernen.

Wir freuen uns sehr darauf, diesen Ort gemeinsam mit unseren Schülern mit Leben zu füllen – und viele spannende Ideen entstehen zu sehen.

Wir sind dreimal Brandenburger Schulschach-Mannschaftsmeister 2026

Beim Brandenburger Schulschachmannschaftsturnier am 7. März 2026 in Fredersdorf konnten die Schachteams unseres Campus einen beeindruckenden Erfolg feiern. Mit drei Goldmedaillen und einer Bronzemedaille in verschiedenen Wettkampfklassen krönten sich unsere Schülerinnen und Schüler gleich mehrfach zu Brandenburger Schulschachmannschaftsmeistern. Hier folgt ein kurzer Überblick über die Erfolge und einige besondere Momente des Turniertages unseres Schachlehrers Frank Neumann:

Dreimal GOLD und einmal Bronze: Wir als Campus sind Brandenburger Schulschachmannschaftsmeister in 3 verschiedenen Wettkampfklassen. Hier ein kleiner Bericht und eine Zusammenfassung der Erfolge: Am Sonnabend den 7. März 2026 fand das begehrte Brandenburger Schulschachmannschaftsevent in Fredersdorf statt. Wir nahmen mit 7 Teams teil und holten 4 Medaillen.

Hier eine Zusammenfassung und kleiner Bericht von Frank Neumann:

Gold für die WK Klassen 1-2 für das Team:

  • Jordi Behring
  • Nico Zienczyk
  • Aaron Glaubitz
  • Junyi Tang

Gold für die Mädchen ( WK Mädchen 1-4 )

  • Alina Glaubitz
  • Emilia Krafft
  • Junyan Tang
  • Aida Uslu

Gold in der WK Mädchen 5-13

  • Klara Bayer
  • Emma Börner
  • Lene Pygoch
  • Isabell Kuhfeld

Bronze für die Jungs in der WK Grundschule 1-4

  • Fritz Büthe
  • Tom Lange
  • Valentino Sesso
  • Charles Kesselschläger
  • Mika Steffens

Ein herzliches Dankeschön an die Schülerinnen und Schüler, die kurzfristig eingesprungen sind, um die Teams zu vervollständigen. Danke an alle Eltern für die Unterstützung bei der Organisation. Danke an unseren Kooperationsverein SV Hellas Nauen. Jetzt heißt es bald, Deutsche Schulschachmannschaftsmeisterschaft wir kommen.

Für die Interessierten ein kleiner Bericht

Dieses Turnier war gespickt mit kleinen Raffinessen – sowohl auf dem Brett als auch abseits des Spielgeschehens. Selbst für Hobbyspieler oder leidenschaftliche Noch-Nicht-Schachspieler boten sich bemerkenswerte Momente, die den Wettkampftag lebendig und spannend machten.

Spannung in der WK G 1–2 – Nicos außergewöhnliche Momente

In der Wettkampfklasse der Klassen 1–2 lagen wir souverän in Führung. In Runde 5 kam es dann zu einer möglichen Vorentscheidung. Am zweiten Brett spielte Nico eine beeindruckende Partie: Er drängte seinen Gegner nach und nach an den Rand und brachte ihn sichtlich in Bedrängnis. Plötzlich hob sein Gegner den Arm und rief die Schiedsrichterin – der Grund war für alle Umstehenden zunächst völlig unklar. Die Partie lief weiter, und kurze Zeit später bot derselbe Spieler ein Remis an, obwohl Nico klar auf Gewinn stand. Das Angebot war aus schachlicher Sicht völlig unbegründet.

Erst nach Nicos souveränem Sieg erfuhren wir den Hintergrund der Unterbrechung: Der Gegner hatte reklamiert, dass Nico eine digitale Armbanduhr trug – etwas, das tatsächlich nicht erlaubt ist. Bemerkenswert bleibt jedoch, dass ein Spieler der 1. Klasse diese Regel kennt und so gezielt reklamiert.

Für unsere Mannschaft gilt die klare Vorgabe: Fair Play steht über allem. Daran hielten wir uns selbstverständlich – und Nico blieb trotz der ungewöhnlichen Situation beeindruckend ruhig. Kurios wurde es zusätzlich, da in zwei Partien zuvor die Gegner die „J’adoube“-Regel nicht kannten. (Berührt-Geführt Regel wird außer Kraft gesetzt) Dadurch kam es zu einer Szene, in der Nico seine Dame aufgrund der Unkenntnis des Gegners einstellte. Nico dachte auch nicht daran beim Schiedsrichter sein geltendes Recht einzufordern.  Trotz dieser emotional schwierigen Momente – gerade weil junge Spieler oft stark an ihrer Dame hängen – blieb Nico komplett gefasst und gewann beide Partien überzeugend.

Ein kleiner Höhepunkt: Jordis raffinierte Falle in Runde 6

Ein weiteres Highlight bot Jordi in Runde 6. Aus einer scheinbar harmlosen Stellung heraus – nach der schwarzen Antwort … Tg8 – entstand eine Situation, die für Schachkenner klar, für ungeübte Zuschauer jedoch hochspannend wirkte. Jordi hatte seinen Gegner mit einer schottischen Abtauschvariante systematisch geschwächt. Nach Kh1 täuschte er mit einer kleinen, bewusst gesetzten Handbewegung eine Ungenauigkeit vor. Der schwarze Spieler glaubte an einen Fehler und schlug gierig und mit einem Selbstverständnis den Bauern auf g4 (Txg4). Doch genau das wollte Jordi: Mit Td8# setzte er seinen Gegner sofort matt. Eine kleine Kombination – aber ein absolut sehenswertes Beispiel für Spielverständnis, Raffinesse und Fairness.

Unsere jungen Spielerinnen und Spieler zeigten nicht nur starkes Schach, sondern auch Ruhe, Cleverness und echte sportliche Haltung. Die vielen kleinen Geschichten rund um die Partien machten diesen Wettkampf zu einem besonderen Erlebnis – für Spieler, Betreuende und Zuschauer gleichermaßen.

Wir freuen uns auf die nächsten Veranstaltungen und bis bald!

Merle und Liliane bei Jugend forscht: Wie beeinflussen Gene das Altern?

Warum werden manche Lebewesen sehr alt, während andere nur wenige Jahre leben? Mit dieser Frage beschäftigten sich Liliane und Merle aus der Klasse 11 unserer Gesamtschule. Mit ihrem Biologie-Projekt überzeugten sie beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ in Brandenburg an der Havel und sicherten sich den 1. Platz. Damit qualifizierten sie sich für das Landesfinale am 26. März.

Auf Spurensuche in unseren Genen

Die beiden Schülerinnen untersuchten das Gen nox3, das an der Bildung reaktiver Sauerstoffverbindungen beteiligt ist. Diese können unter anderem Zellbestandteile und die DNA schädigen und werden deshalb im Zusammenhang mit Alterungsprozessen erforscht.

Mit bioinformatischen Methoden verglichen Liliane und Merle die genetischen Sequenzen verschiedener Säugetiere. Dafür nutzten sie das Analysewerkzeug BLAST und Daten aus einer wissenschaftlichen Datenbank. Sie wollten herausfinden, ob sich aus den Ähnlichkeiten des Gens Rückschlüsse auf die Lebenserwartung der untersuchten Arten ziehen lassen.

Der Nacktmull stellt die Forschung vor Fragen

Besonders spannend war der Vergleich verschiedener Nagetiere. Der Nacktmull ist für seine außergewöhnliche Langlebigkeit bekannt. Obwohl sein nox3-Gen nur zu 83,57 Prozent mit dem der Hausmaus übereinstimmt, kann er ein Vielfaches ihrer Lebenserwartung erreichen.

Die Ergebnisse zeigen: Die Ähnlichkeit eines einzelnen Gens reicht nicht aus, um zu erklären, wie alt ein Lebewesen wird. Genetische Faktoren spielen eine Rolle, doch auch viele weitere Einflüsse bestimmen den komplexen Alterungsprozess.

Was planen Merle und Liliane als nächstes?

Mit ihrer Arbeit verbinden Liliane und Merle biologische Grundlagenforschung mit moderner Datenanalyse. Für zukünftige Untersuchungen möchten sie weitere Gene betrachten und erforschen, welche Faktoren zur außergewöhnlichen Langlebigkeit des Nacktmulls beitragen könnten.

Wir gratulieren den beiden ganz herzlich zum 1. Platz beim Regionalwettbewerb und wünschen ihnen viel Erfolg für das Landesfinale! Wir sind sehr stolz auf das, was die beiden Schülerinnen mit ihrer Forschungsarbeit erreicht haben und danken Martin Daus für die wissenschaftliche Begleitung.

Expertenwochen am Campus: Einblicke in medizinische Berufe mit Sana Kliniken Sommerfeld

Welche Berufe gibt es im Gesundheitswesen? Wie sieht der Arbeitsalltag in der Pflege aus und welche Ausbildungswege führen in die Medizin oder Therapie? Mit diesen Fragen beschäftigten sich unsere Schüler Anfang März. Zu Gast auf dem Campus war ein großes Team der Sana Kliniken Sommerfeld. Ziel der Veranstaltung war es, unseren Jugendlichen verschiedene medizinische und therapeutische Berufsfelder praxisnah vorzustellen und sie bei ihrer beruflichen Orientierung zu unterstützen.

Medizinische und therapeutische Berufe kennenlernen

Die Schüler konnten sich vorab für Interessengruppen anmelden und so gezielt die Berufsfelder kennenlernen, die sie besonders interessierten. Das Team der Sana Kliniken hat unter anderem die Behandlungsabteilung, die Pflege, der Arztberuf mit den Schwerpunkten Manuelle Medizin und Schmerzmedizin sowie der Sozialdienst vorgestellt.

In kurzen Fachvorträgen, durch praktische Einblicke und in persönlichen Gesprächen berichteten die Mitarbeitenden aus ihrem Berufsalltag. Die Jugendlichen erfuhren mehr über Ausbildungswege, berufliche Anforderungen und die vielfältigen Aufgaben im Gesundheitswesen.

Fragen stellen und Berufsperspektiven entdecken

Besonders wertvoll war der direkte Austausch mit den Fachkräften. Unsere Schüler konnten ihre Fragen stellen, persönliche Erfahrungen aus erster Hand hören und einen realistischen Eindruck von den verschiedenen Tätigkeiten gewinnen. So wurde deutlich, wie unterschiedlich die Berufsbilder sind und wie viele Möglichkeiten das Gesundheitswesen für den eigenen beruflichen Weg bietet.

Ein Dank an das Team der Sana Kliniken Sommerfeld

Wir bedanken uns herzlich bei den Mitarbeitenden der Sana Kliniken Sommerfeld, die ihre Arbeit und ihre Einrichtung in Sommerfeld eindrucksvoll vorgestellt haben. Die Expertenwochen zeigen uns immer wieder, wie wichtig praktische Einblicke und persönliche Begegnungen für die Berufsorientierung sind. Sie helfen jungen Menschen dabei, eigene Interessen zu entdecken und Ideen für ihre berufliche Zukunft zu entwickeln.

Hallenfußballturnier LDVC Cup 2026: Fußball, Fairplay und fast 100 Tore

Spannende Spiele, jede Menge Tore und eine volle Halle: Beim jährlichen Hallenfußballturnier LDVC Cup 2026 traten Mannschaften der F- und E-Jugend zu einem abwechslungsreichen Freundschaftsturnier an. Rund 250 Zuschauer feuerten die jungen Spieler an und konnten in beiden Turnieren zusammen fast 100 Tore bejubeln. Besonders beim ersten Turnier war die Halle so gut gefüllt, dass einige Gäste auf die Sitzplätze am Buffet ausweichen mussten.

Den Turniersieg bei der F-Jugend sicherte sich Mögelin, bei der E-Jugend gewann Grün-Weiß Brieselang II. Auch unsere Campus-Mannschaften sammelten wertvolle Spielerfahrungen und konnten viele neue Eindrücke mitnehmen. Besonders gefreut hat uns die Rückmeldung der anderen Teams:

Unsere Mannschaften wurden für ihr vorbildlich faires Verhalten gelobt und erhielten sogar Einladungen zu weiteren Turnieren und Leistungsvergleichen. Für die Verpflegung sorgte diesmal die Abschlussklasse 10 der Gesamtschule, die mit dem Catering ihre Abschlusskasse aufbesserte.

Wir bedanken uns bei allen Mannschaften, Gästen und Helfern für ein gelungenes Fußballfest und freuen uns auf das nächste Wiedersehen auf dem Platz!

Schach-Regionaleinzelmeisterschaft West: Ein Wochenende voller Teamgeist und großer Schachmomente

Was für ein Wochenende liegt hinter dem Schach-Team des SV Hellas e.V.. Über 120 Kinder und Jugendliche traten am 21. und 22. Februar 2026 in unserer Mensa an, um sich für die (Regionale Einzelmeisterschaft) REM West zu registrieren. Im Vorfeld wurden die Mensa und einige Horträume umgebaut und hergerichtet für das große Turnier: Es gab einen gemeinsamen Spielsaal, Analyseräume, Aufenthaltsräume und den Cateringbereich.

Die Turnierstimmung war durchweg positiv und von Fairness geprägt. Auch der Präsident des LSBB, Michael Fuhr, der das Turnier besuchte, spiegelte diese Wahrnehmung wider. Neben den vielen schachlichen Höhepunkten bot das Wochenende auch die Gelegenheit, mit alten und neuen Schachfreunden aus der gesamten Region ins Gespräch zu kommen.

Für den SV Hellas e.V. gingen beeindruckende 34 Spielerinnen und Spieler an den Start. Betreut wurden sie von dem Schachtrainer-Team des Vereins. Sie kümmerten sich intensiv um Partiebesprechungen und Analysen. Bei einer so großen Anzahl an Kindern wurde wieder deutlich, wie wertvoll zusätzliche Unterstützung und Motivation sind.

Die SV Hellas e. V. Erfolge bei der REM West

U10

  • Elias H. wird mit 4/5 Sechster
  • Kilian und Fritz erreichen Platz 8 und 9
  • Junyan gewinnt die U10w mit starken 4,5 Punkten
  • Emilia wird Vierte, Aida Fünfte

U12

  • Tom erreicht Platz 11
  • Theodor folgt direkt auf Platz 12
  • Lene holt mit 4,5 Punkten den Titel in der U12w
  • Isabell wird Vierte, Sofie-Amelie Sechste

U14

  • Ben erkämpft starke 3 Punkte und wird Achter

U16

  • Sven-Jonas wird seiner Favoritenrolle gerecht und holt den Titel
  • Erik erreicht Platz drei

U18

  • Lasse verteidigt mit 4,5 Punkten seinen Kreismeistertitel
  • Silas wird Zweiter
  • Emile sammelt bei seiner ersten REM starke zwei Punkte

Alle sportlichen Ergebnisse können hier nochmal nachgelesen werden.

Großen Dank an alle Helferinnen und Helfer

Ein solches Turnier ist nur durch Gemeinschaft möglich. Dem Dank des SV Hellas e. V. schließen wir uns an und danken allen Ehrenamtlichen, den Schiedsrichtern des SV Hellas e.V., dem Catering-Team, den Trainern sowie den vielen anpackenden Eltern, Freunden und Unterstützern.

Insgesamt war dieses Wochenende eine gelungene Generalprobe für die LEM 2026, die Anfang April seitens des SV Hellas e.V. im Landgut Stober veranstaltet wird.

Wir sind stolz auf jedes einzelne Kind, das sich ans Brett setzt, nachdenkt, kämpft und wächst. Schach ist bei uns mehr als ein Spiel. Es ist gelebte Gemeinschaft, Charakterbildung und Leidenschaft.

Warum ermöglichen wir Schach ab der 1. Klasse

Gerade im Grundschulalter werden entscheidende Grundlagen für späteres Lernen gelegt. Die Kinder lernen, vorauszudenken, Entscheidungen zu treffen und mit Erfolgen oder Niederlagen umzugehen.

Mit dem Fach Schach können wir an unserer Grundschule schon früh Konzentration, logisches Denken und strategisches Planen fördern. Die Kinder lernen, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung für ihre Züge zu übernehmen. Sie erfahren, dass Erfolg Vorbereitung braucht und dass Niederlagen dazugehören und wertvolle Lernchancen bieten. Damit können Ausdauer, Resilienz, mathematisches Verständnis und soziale Kompetenzen gleichermaßen gestärkt werden.

UNICEF Red Hand Day 2026: Wir setzen uns für die Kinderrechte ein

Am 12. Februar 2026 war wieder UNICEF Red Hand Day. An diesem Tag engagieren sich weltweit Menschen mit roten Handabdrücken gegen den Einsatz von Kindersoldaten. Auch wir als Campusgemeinschaft beteiligten uns an wichtigen Aktion. Insbesondere unsere Grundschüler waren sehr aktiv.

Die Organisation des Tages übernahmen in Begleitung von Kati Ullmann erneut unsere Sechstklässler, die mit großem Engagement das Plakatieren, den Aufbau der Aktionstische und die Durchführung unterstützten. Viele Kinder und Mitarbeitende hinterließen an diesem Tag einen roten Handabdruck. Diese Abdrücke stehen symbolisch für den Protest gegen die Verletzung von Kinderrechten und gegen den Einsatz von Kindern in bewaffneten Konflikten. Besonders gefreut hat die Kinder der Besuch von Anette Gaedig von Unicef. Sie unterstützte die Kinder an diesem Tag bei dem Sammeln der Handabdrücke. Die gesammelten Handabdrücke werden wie in jedem Jahr an den Deutschen Bundestag geschickt.

UNICEF Red Hand Day

Mit ihrer Teilnahme unterstützten die Grundschüler die bundesweite Aktion von UNICEF, die jedes Jahr am Red Hand Day auf das Schicksal von Kindersoldaten aufmerksam macht. Ziel ist es, weltweit ein Bewusstsein für diese schweren Menschenrechtsverletzungen zu schaffen und sich gemeinsam für den Schutz von Kindern einzusetzen. Hier geht’s zum Artikel von Unicef.

Aktionen rund um das Thema Frieden

Der Aktionstag begann bereits am Vormittag mit einer Kreidebildaktion auf der Piazza. Kinder aus der Kita und der Grundschule gestalteten gemeinsam bunte Bilder und schrieben ihre Wünsche zum Thema Frieden auf den Boden des Schulhofs.

In den Bezugszeiten fanden außerdem weitere Aktionen statt. Bei einer Logo-Pause und verschiedenen Friedensspielen konnten sich unsere Grundschüler mit dem Thema beschäftigen und erleben, wie wichtig Zusammenhalt, Rücksicht und gegenseitige Unterstützung sind.

Bereits im Vorfeld des Tages hatten sich die Kinder intensiv mit dem Thema Frieden auseinandergesetzt. Im Kinderparlament, im Kinderrat und im sozialen Campusleben wurde gemeinsam ein Friedenssatz formuliert. Ein Beispiel dafür lautet:
„Frieden heißt, dass wir aufeinander aufpassen.“
Dieser Satz begleitete den Aktionstag und war auf Tafeln und Bildschirmen im Schulgebäude sichtbar.

Gesellschaftliche Teilhabe unserer Schüler

Durch solche Aktionen erleben die Kinder, dass sie sich aktiv an gesellschaftlichen Themen beteiligen können. Sie lernen, dass ihre Stimme wichtig ist und dass Engagement dazu beitragen kann, auf Probleme aufmerksam zu machen und Veränderungen anzustoßen. Indem sie sich mit den Kinderrechten beschäftigen und sich gegen Gewalt und Krieg einsetzen, übernehmen sie Verantwortung und entwickeln ein Bewusstsein für globale Herausforderungen.

Förderung von Partizipation und sozialer Verantwortung

Der Red Hand Day ist ein weiteres Beispiel dafür, wie Partizipation und soziales Engagement auf dem Campus gefördert werden. Die Schüler lernen nicht nur im Unterricht, sondern auch durch gemeinsames Handeln, wie wichtig Solidarität, Mitgefühl und Verantwortung für andere Menschen sind.

Wir hoffen, dass unsere Aktion auch in diesem Jahr ein starkes Zeichen setzt und dazu beiträgt, dass weltweit immer mehr Menschen für die Rechte von Kindern eintreten – mit dem gemeinsamen Ziel, dass kein Kind mehr als Soldat eingesetzt wird.

14. Wissenschaftstag 2026 – Unsere Elftklässler präsentieren ihre Ergebnisse

Am Freitag, den 23. Januar 2026, fand an unserem Gymnasium der diesjährige Wissenschaftstag statt. Bereits zum 14. Mal präsentierten unsere Schüler der 11. Klassen die Ergebnisse ihrer Seminarkurswoche und zeigten eindrucksvoll, welche kreativen Ideen und wissenschaftlichen Kompetenzen sie in intensiver Projektarbeit entwickelt hatten.

Auftakt mit unserer Schirmherrin

Wir hatten die besondere Freude, Frau Ursula Nonnemacher, deutsche Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen) und ehemalige Ministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, als Schirmherrin begrüßen zu dürfen. Mit einem feierlichen Grußwort und einem Vortrag eröffnete sie die Veranstaltung und setzte damit den Rahmen für einen erlebnisreichen Tag voller Wissenschaft und Engagement.

Einblicke in unsere Seminarkurse

Die 12. Klassen gaben detaillierte Einblicke in die Planung und Erstellung ihrer wissenschaftlichen Arbeiten. Vorgestellt wurden Projekte aus den Seminarkursen:

  • Ästhetische Bildung
  • Wirtschaft & Nachhaltigkeit
  • Naturwissenschaft & Technik
  • Humanmedizin
  • International Baccalaureate (IB)

Besonders die Schüler der 10. Klassen nutzten diese Gelegenheit, um sich einen umfassenden Einblick in die Arbeit der Oberstufe zu verschaffen.

Neben den Projekten der Seminarkurse berichteten die Schüler von ihren Oberstufenpraktika, internationalen Erfahrungen mit Erasmus und ihrem ehrenamtlichen Engagement. So konnten die Schüler im Publikum direkt von den persönlichen Erfahrungen der Jugendlichen lernen und wertvolle Einblicke in verschiedene Berufsfelder erhalten.

Dankeschön

Der 14. Wissenschaftstag im Theatersaal unseres Gymnasiums war ein voller Erfolg. Wir haben gemeinsam spannende Beiträge erlebt, die Neugier, Forschergeist und Begeisterung für Wissenschaft geweckt haben. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten – Schülern, Lehrkräften und Gästen – für diesen inspirierenden Tag!

Detail-Programm des 14. Wissenschaftstages 2026

  • Begrüßung unserer Schirmherrin Ursula Nonnenmacher:
  • Martin Bauch, Geschäftsführer LdVC Nauen
  • 10:10-11:00 Eröffnungsvortrag der diesjährigen Schirmherrin: Ursula Nonnemacher,
  • deutsche Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen), von 2019-2025 Ministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, von 2009-2019 Abgeordnete im Landtag von Brandenburg
  • 11:00-11:10 Vorstellen einer wissenschaftlichen Arbeit aus dem Seminarkurs „Naturwissenschaft &
  • Technik“ 12 zum Thema: “Segelflug – Sicherheit und Effizienz beim Windenstart”,
  • 11:10-11:15 Alumni-Botschaft ehemaliger Abiturienten
  • 11:15-11:25 Der Seminarkurs Naturwissenschaft & Technik 11 stellt sein Projektthema vor: „Wenn Technik die Natur erforscht“ – Der Bau und die Nutzung naturwissenschaftlicher Messgeräte mit Arduino-Sensoren
  • 11:25-11:35 Der Seminarkurs „Wirtschaft & Nachhaltigkeit“ 11 stellt sein Projektthema vor: „Wirtschaftliche Nachhaltigkeit als Geschäftsidee“

  • 11:45-11:50 Vorstellen einer wissenschaftlichen Arbeit aus dem SK „Wirtschaft und Nachhaltigkeit“ 12 zum Thema: „Wissenschaftliches Arbeiten im Businessplan für die Landgenuss Hofladen GbR – Ein zukunftsorientiertes Konzept für regionalen Genuss und ländlichen Tourismus“
  • 11:50-12:00 Der Seminarkurs „Ästhetische Bildung“ 11 stellt sein Projektthema vor: „Deine Geschichte, deine Kunst – BIG – Body, Identität und Gender Aspekte des Menschseins im Fokus der zeitgenössischen Kunst“
  • 12:00-12:10 Vorstellen des Seminarkurses „Ästhetische Bildung“, Jg.12 mit dem Thema „Was uns
  • bewegt – in Bildern, Formen und Ideen“ – ein Ausstellungsprojekt
  • 12:10-12:20 Der Seminarkurs „Humanmedizin“ 11 stellt sein Projektthema vor: „Vom Lernen und
  • Vergessen: Neurobiologische Grundlagen kognitiver Leistungen – eine multiperspektivische Arbeit zum Thema Alzheimer“

  • 12:30-12:40 Das Profil International Baccalaureate 11 stellt das CAS-Projekt (IB) vor
  • 12:40-12:50 Vorstellen wissenschaftlicher Arbeitsthemen zum Extended Essay (TOK-Exhibition)
  • 12:50-12:55 „Probiere dich aus! Dein Blick in die Berufswelt“ von Katja Damsch, Schulleitungsteam Gymnasium
  • 12:55-13:00 Oberstufenpraktikum im Ausland mit Erasmus
  • 13:00-13:05 Einblicke ins Oberstufenpraktikum
  • 13:05-13:10 Einblicke ins Oberstufenpraktikum
  • ca. 13:15 Danksagung und Verabschiedung

Projekt Holzträume: Unsere Schüler der Gesamtschule bauen und gestalten Möbel für ihren Marktplatz

Wie sieht ein Lernbereich aus, in dem man sich gerne aufhält? Unsere Schüler der Gesamtschule haben darauf ihre eigenen Antworten gefunden und selbst Hand angelegt. In einer Projektwoche entwarfen und bauten sie mit ihrer WAT-Lehrerin Nicole Strupp Möbel für ihren Marktplatz. Entstanden sind individuelle Sitzgelegenheiten, Podeste und Stehtische.

Von der ersten Idee zum eigenen Möbelstück

Am 15. September 2025 startete das Projekt mit der Bildung von Arbeitsgruppen und ersten Skizzen. Schon am nächsten Tag entwickelten unsere Schüler gemeinsam mit fachkundiger Unterstützung Baupläne und Stücklisten. Anschließend ging es an die praktische Umsetzung: sägen, bauen, schleifen und gestalten.

Die Aufgabe bestand darin, ein Podest, ein Coachinghaus oder einen Stehtisch zu entwerfen und umzusetzen. Bis zu neun Gruppen arbeiteten zeitweise parallel an ihren Ideen. Dabei wurde schnell deutlich, wie wichtig eine gute Planung ist. Erste Fehler gehörten zum Lernprozess und halfen den Schülern, ihre handwerklichen Fähigkeiten weiterzuentwickeln.

Nachhaltigkeit und Kreativität verbinden

Besonders nachhaltig: Für die neuen Podeste wurden alte Polsterbänke als Grundlage verwendet. So erhielten vorhandene Materialien ein zweites Leben. Mit Holz, Farben und eigenen Gestaltungsideen schufen die Schüler Möbelstücke, die zu ihrem Lernbereich passen.

Auch die Zusammenarbeit stand im Mittelpunkt. Schüler aus dem Vorjahresprojekt unterstützten die jüngeren Teilnehmer, Kollegen halfen spontan in ihren Pausen mit. Mit wachsender Erfahrung übernahmen die Gruppen immer mehr Verantwortung und arbeiteten zunehmend selbstständig.

Wie sehr sich die Schüler mit ihren Projekten identifizierten, zeigte sich auch in kleinen persönlichen Momenten: Sie dokumentierten ihre Arbeit in Videos für ihre Eltern.

Gemeinsam planen, Herausforderungen meistern

Nicht alles lief von Anfang an wie geplant. Handwerker mussten Termine verschieben, ein geplanter Workshop konnte zunächst nicht stattfinden und auch die Budgetplanung musste angepasst werden. Mit Unterstützung des Werkhauses und eines ehemaligen Dachdeckermeisters fanden sich Lösungen. Fördermittel aus Projekt:Kultur in Höhe von 10.000 Euro ermöglichten vor allem die Finanzierung der fachlichen Begleitung und der benötigten Materialien. Der zunächst verschobene Workshop mit Künstlern wurde im Dezember 2025 nachgeholt. Damit fand das Projekt seinen erfolgreichen Abschluss.

Ein Lernbereich, der den Schülern gehört

Zum Abschluss der Projektwoche weihten die Schüler ihre fertigen Möbel mit einem gesunden Frühstück ein. Seitdem werden die selbst gebauten Sitzmöglichkeiten und Tische im Lernalltag genutzt.

Das Projekt hat weit mehr bewirkt als eine neu gestaltete Lernumgebung. Unsere Schüler haben gelernt, im Team zu arbeiten, kreative Lösungen zu entwickeln und auch bei Schwierigkeiten dranzubleiben. Vor allem aber haben sie erlebt, was es bedeutet, Verantwortung für den eigenen Lernort zu übernehmen. Denn wer selbst etwas gestaltet und mit eigenen Händen schafft, entwickelt eine besondere Verbindung dazu.

Das Projekt konnte realisiert werden mit Unterstützung der Neumayer Stiftung durch das Projekt:Kultur.

Per Livestream in die Antarktis: Wir waren dabei!

Wie fühlt es sich an, Teil einer Expedition ans Ende der Welt zu sein – ohne das Klassenzimmer zu verlassen? Für unsere Grundschüler wurde genau das möglich: Per Livestream waren wir live in der Antarktis dabei.

Im Rahmen des Projekts „Das globale Klassenzimmer“ nahmen unsere Schüler der 6. Klassen an einer besonderen digitalen Unterrichtsreihe teil. In einer spannenden Live-Unterrichtsstunde erhielten sie direkte Einblicke in eine Expedition, die Wissenschaft, Klimaschutz und Bildung auf einzigartige Weise miteinander verbindet. Insgesamt nahmen über 1.000 Schulen teil.

Lernen dort, wo der Klimawandel sichtbar wird

Im Januar segelten die Klimaaktivistin Luisa Neubauer, der Weltumsegler und Team-Malizia-Skipper Boris Herrmann, renommierte Ozean-Expertnen, Wissenschaftler und Künstler gemeinsam in die Antarktis. Ausgangspunkt ihrer Reise war das Forschungsschiff „Malizia Explorer“.

Von dort aus zeigten sie den Schülern live, wie einzigartig – und zugleich wie verletzlich – unser Planet ist. Die Antarktis wurde für unsere Schüler damit nicht nur zu einem geografischen Ort, sondern zu einem lebendigen Lernraum, in dem die Folgen des Klimawandels unmittelbar greifbar wurden. Die Schüler lernten den Unterschied zwischen Arktis und Antarktis. Sie erfuhren von den marinen Wäldern, die in 100 Meter Tiefe zu finden sind, aber den Plünderungen nach Rohstoffen in der Antarktis, weshalb ein Schutz zu wichtig sei.

Interaktiver Unterricht aus der Antarktis

Aus der Antarktis heraus wurden Live-Unterrichtsstunden organisiert, zu denen sich Schulklassen aus ganz Deutschland digital zuschalten konnten. Auch wir waren dabei. Luisa Neubauer und die weiteren Expeditionsteilnehmenden berichteten in Echtzeit von ihren Erlebnissen, erklärten die Bedeutung der Antarktis für das globale Klimasystem und gaben Einblicke in aktuelle ozeanografische Forschung. Das kleine Mikrofon war zwischen eine Gabel gesteckt, damit sie es mit den dicken Handschuhen halten konnte – so kalt war es dort.

Bildung, die verbindet

Besonders toll war, dass alle teilnehmenden Schüler live Fragen stellen konnten, mitdiskutierten und ihre eigenen Gedanken einbrachten. So entstand ein interaktives Lernerlebnis, das unsere modernen Lernformate perfekt ergänzte. Das Projekt zeigte eindrucksvoll, wie digitale Bildung Grenzen überwinden kann. Dieser Livestream in die Antarktis machte unseren Schülern deutlich, dass Klimaschutz kein abstraktes Thema ist, sondern eine gemeinsame Verantwortung – hier vor Ort und weltweit.

Wir freuen uns, Teil dieses besonderen Bildungsprojekts gewesen zu sein – und nehmen viele Impulse für unsere weiteres Lernen mit.

Internationaler Mathematik Teamwettbewerb ”Bolyai” 2026

Der diesjährige Internationaler Mathematik Teamwettbewerb ”Bolyai” stand ganz im Zeichen der Improvisation: Aufgrund einer Glatteiswarnung und der aufgehobenen Anwesenheitspflicht konnte ein Großteil der angemeldeten Teams leider nicht teilnehmen. Statt der erwarteten 115 Schüler fand sich schließlich ein kleiner, aber hochmotivierter Kreis von 26 Mathe-Begeisterten ein.

In Teams vertraten sie unsere Schule mit viel Engagement und stellten sich den anspruchsvollen Aufgaben. Denn beim Bolyai-Wettbewerb geht es nicht nur ums Rechnen, sondern vor allem um gemeinsames Denken, Argumentieren und den kommunikativen Austausch über Mathematik – genau das macht diesen Wettbewerb jedes Jahr so besonders und attraktiv für unsere Schüler.

Trotz der widrigen Umstände war die Stimmung toll und die Freude am Knobeln deutlich spürbar. Ein großes Lob an alle Teilnehmenden für ihren Einsatz und ihre Begeisterung!
Und an alle anderen: Nächstes Jahr sind wir wieder dabei – dann hoffentlich mit allen interessierten Teams und bei besserem Wetter.

Zum Wettbewerb

Seit seiner Einführung im Jahr 2014 erfreut sich der Bolyai-Wettbewerb auch in Deutschland großer Beliebtheit. Jahr für Jahr stellen sich rund 23.000 Kinder und Jugendliche aus sämtlichen Bundesländern den mathematischen Herausforderungen. Diese hohe Teilnehmerzahl unterstreicht eindrucksvoll das Interesse an Mathematik sowie am gemeinsamen Arbeiten im Team. Teilnehmen können Schüler:innen der Klassenstufen 3 bis 13; der Wettbewerb ist dabei in zwei aufeinanderfolgende Runden gegliedert.

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Weihnachtsbenefizkonzerte 2025 auf dem Campus

In der vorweihnachtlichen Zeit fanden auf unserem Campus die Weihnachtsbenefizkonzerte 2025 statt und sorgten an drei Terminen für stimmungsvolle und sehr gut besuchte musikalische Nachmittage und Abende. Am 17. Dezember 2025 um 16 und 18 Uhr sowie am 18. Dezember 2025 um 17 Uhr begeisterten unsere Schülerinnen und Schüler das Publikum mit einem vielfältigen und abwechslungsreichen Programm.

Aufgrund der großen Nachfrage des Vorjahres konnten in diesem Jahr gleich drei Konzerte angeboten werden. Unsere Schülerinnen und Schüler aus Grundschule, Gesamtschule und Gymnasium präsentierten mit großem Engagement Chor-, Band- und Solobeiträge – von klassischen Stücken über Pop und Rock bis hin zu modernen Weihnachtsliedern. Begleitet wurden die Konzerte technisch von unserer Campus Technik Crew. Sie sorgten für die Bühnenbeleuchtung und mischten live die Beiträge.

Spenden für die Kinder im Sudan

Wie bereits in den vergangenen Jahren wurden die Konzerte als Benefizveranstaltungen durchgeführt. Der Erlös aus dem Ticketverkauf kommt UNICEF zugute und unterstützt Kinder im Sudan. Es wurde durch die drei Konzert eine tolle Spendensummer eingenommen, die der Campus auf insgesamt 2.000 Euro aufgerundet hat und vollständig an UNICEF überweisen wird. So verbanden sich musikalische Begeisterung und gelebte Solidarität auf besondere Weise.

Danke

Unser herzlicher Dank gilt allen beteiligten Schülerinnen und Schülern sowie dem Musikfachbereichsteam, die mit viel Einsatz und Leidenschaft diese gelungenen Konzerte ermöglicht haben. Ebenso danken wir unserem Publikum für die große Resonanz und die großzügige Unterstützung und Hilfsbereitschaft.

Programmübersicht

  • Band der Grundschule (3. Jahrgang): Rock – Annon
  • Paul Maximilian Jäger: Concerto Nr. 3, Op. 12 – Friedrich Seitz
  • Krea-Chor & Instrumentalisten der Grundschule: Kinder tragen Licht ins Dunkel – Lorenz Maierhofer
  • Band Musikprofil 7: Stay – Rihanna
  • Band Musikprofil 7/8: Santa Baby – Eartha Kitt
  • Band Musikprofil 9/10: Santa Tell Me – Ariana Grande
  • Musikkurs der 5ib: The Walker – Fitz and the Tantrums
  • Chor des Gymnasiums: Eine Kerze, ein Licht – Christmas Train – Sarah Connor
  • Merle und Laurenz Thurm: Underneath the Tree – Kelly Clarkson
  • Paula Penak: Lost on You – LP
  • Schülerband: Snowman – Sia
  • Krea-Chor & Instrumentalisten der Grundschule: Schlaflied – Ena Kinderlieder

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