Autor: Redaktion LDVC

Länderziehung zur Mini-EM

Wer ist England? Wer Spanien? Wer Deutschland? Am 10. Januar 2020 griffen Kita- und Grundschulkinder in die Lostrommel und losten für ihre Klasse/Gruppe das Land aus, für welches sie am 04.06.2020 als Fußballmannschaft an den Start gehen.

Schwierige Lebensphasen im Schulalltag

Der gut besuchte Vortrag am 15.01.2020 der Familientherapeutin Jördis Kördel aus Falkensee warf Fragen auf wie:
Was kann ich tun, wenn mein Kind für seine Leistungen in der Schule nicht mehr motiviert ist? Wenn es überhaupt keine Lust auf Schule hat? Kann ich mit Belohnungen motivieren? Wie viel Kontrolle und Hilfe durch mich ist angemessen und förderlich?  Was tun, wenn ich den Einfluss verliere?

Auch wenn die Kinder natürlich unterschiedlich sind und allein schon durch ihr unterschiedliches Alter und ihre individuellen Lebensumstände nicht jeder Rat an diesem Abend die eigene Problemlage betraf –  allen Familien tut es gerade in schwierigen Zeiten gut, die Beziehung zwischen den Eltern und dem Kind zu stärken, es zu ermutigen sowie ansprechbar und einfühlsam zu sein. Eine Balance zwischen Vorgaben durch die Eltern und Entscheidungen dem eigenen Kind überlassen ist oftmals nicht leicht. Mit einer angeregten Diskussion wurde beleuchtet, wie die Selbstwirksamkeit, Eigenständigkeit und eigene Motivation angeregt werden können und durch welche Erlebnisse Kinder sich belohnt fühlen. Dabei geht es bei der Belohnung nicht um materielle Dinge, sondern um erlebbare Erfolge.

Projektauftakt am Gymnasium

Die SchülerInnen der 11. Klasse des Medien- und Kommunikationsprofils besuchten am 16.1.2020 die Technische Hochschule Wildau. Der Tag diente als Auftakt für unsere Projektwoche an der Präsenzstelle der TH Wildau in Luckenwalde. Die Schüler lernten die Bibliothek, Portale für das wissenschaftliche Recherchieren und den Makerspace, das ViNN:Lab ,kennen. In den 6 Tagen sollen 3D Elemente zu unserem Projekt „Ich fühl‘ mich Brandenburg“ gedruckt werden. Danke an das ViNN:Lab.

Ergebnisse Matheolympiade

Die Ergebnisse der Regionalolympiade Mathematik stehen fest. Wir freuen uns sehr über die Erfolge unserer Schüler und gratulieren herzlich:

Klasse 5s:            Sven-Jonas Middendorf, (1. Platz)

Klasse 10b: Clara Rosenbaum (1. Platz)

Klasse 10s:          Imogen Heiden (3. Platz)

Wissenschaftstag

Am Freitag, dem 24.01.2020, findet der 8. Wissenschaftstag des Gymnasiums statt.
Als Schirmherr begrüßen wir Uwe Feiler, parl. Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.
Darüber hinaus haben wir interessante Vorträge aus den Profilen, wie z. B. Luft- und Raumfahrt Klasse 12 zum Thema „Smartes Hühnerhaus“.

Interessierte sind herzlich eingeladen!

Freitag, 24.01.2020, 08:15 Uhr bis 12:30 Uhr im Vorlesungssaal Haus 11.

Wir nehmen Abschied

Wir trauern um unseren Freund und Schüler Pascal.

Pascal hat am Mittwoch, dem 15. Januar 2020, seinen Kampf gegen seine schwere Krankheit verloren.

Unser allerherzlichstes Beileid und tiefstes Mitgefühl gelten der Familie von Pascal.

Infoabend

Donnerstag, 16. Januar 2020
18:00 Uhr – Gesamtschule – Abitur in 13 Jahren
19:00 Uhr – Gymnasium – Abitur in 12 Jahren – Leistungs- und Begabungsklasse – International Baccalaureate (I.B.)

Tag der Solidarität

Die Gesamtschule engagiert sich beim Tag der Solidarität am 20.12.2019 in verschiedenen sozialen Projekten. Kekse wurden gebacken und im Kindergarten und der Flüchtlingsunterkunft verteilt, die Wälder um Nauen vom Müll befreit, Essen an Obdachlose verteilt und ein Teambilding-Tag organisiert, um die Solidarität und die Wertschätzung untereinander zu stärken. Unter der Leitfrage: „Wie können wir die Welt von morgen verbessern?“ fuhr eine weitere Schülergruppe in das Futurium nach Berlin. In der Ausstellung konnten sie viele mögliche Zukünfte entdecken und im Futurium Lab eigene Ideen ausprobieren.

Kinderuni 2019

200 Grundschüler der 5. und 6. Klassen von der Käthe-Kollwitz-Grundschule Nauen, Lessing Grundschule Falkensee, Europaschule Falkensee, Robinson-Grundschule Brieselang und der Karibu Grundschule Paulinenaue besuchten am 12. Oktober 2019 die 9. Kinderuni auf dem Leonardo da Vinci Campus. Hier erwarteten sie spannende Workshops wie: Magnetzauber, Wasserraketen, Lavalampen selber bauen, Papierschöpfen, Die dunklen Seiten Youtubes, Planet Plastic, Zuckerteufel vs. Vitaminheld uvm. Eingeladen hatten die 50 Schüler der 11. Klassen des Gymnasiums. Sie erarbeiteten 20 Workshops und unterrichten einen Tag lang die Grundschüler in ihrem „Fachgebiet“.

Was genau ist eigentlich Mobbing?

Mit dieser Frage beschäftigten sich neun Schüler (Internatsbewohner)  im Alter von 10 bis 13 Jahren bei der diesjährigen Gewaltprävention. Der Nachmittag war für alle Beteiligten eine interessante und produktive Veranstaltung. Viele Fragen wurden angeregt diskutiert. Was genau ist Mobbing im Allgemeinen? Was ist psychisches und physisches Mobbing? Wohin kann Mobbing führen? Erstaunlich was die WG1-Bewohner schon alles wissen. Sie berichteten sehr aufgeschlossen von Beobachtungen sowie eigenen Erfahrungen in ihrer Vergangenheit. Während der Diskussion wurde allen deutlich: Zu typischen Mobbinghandlungen gehören Beleidigungen, Verbreitung falscher Tatsachen, Gewaltandrohung, ständige Kritik oder soziale Isolation. Alle waren sich einig, dass Mobbing etwas Furchtbares ist und sogar zu Depressionen führen kann.

Wie man sich als Täter und Opfer fühlt, konnten fast alle Schüler benennen. Als Mobber „fühlt man sich cool und mächtig“ – aber warum ist das so? Bei vielen Schülern spürte man das Unverständnis. Ein Zwölfjähriger war sich sicher: „Das machen die, um nicht selbst gemobbt zu werden“. Schüler, die schikaniert werden, fühlen sich oft hilflos und einsam. Die Aussagen untereinander regten zum Nachdenken an. Wir sammelten gemeinsam Lösungen zur Frage: Was kann ich tun, wenn ich gemobbt werde? Die Schüler hatten viele Ideen, wie zum Beispiel Hilfe bei Lehrern, Betreuern, Eltern oder Freunden suchen. „Sich Jemandem anvertrauen ist sehr wichtig“ – waren sich alle einig, jedoch fällt dies vielen Schülern schwer. Bewusst machen, dass Mobbing nichts ist, was man akzeptieren muss und Zivilcourage zu zeigen, ist hier ein wichtiger Hinweis! Mehr als die Hälfte unserer Teilnehmer hat bereits Zivilcourage bewiesen und sich nicht nur einmal für jemand anderen eingesetzt. Sowohl die Schüler als auch wir vom Internat wollen an diesem Thema dranbleiben.

Kita sagt Danke!

Wir danken dir, lieber Weihnachtsmann! Du hast uns 3 Gummistiefelbäume geschenkt. Endlich haben auch unsere 224 Stiefel einen Platz und unsere Garderobe sieht tippi toppi aus.

Lisa, Lars und Leo zusammen mit 112 KITA-Kindern

Auch die Kleinsten haben bereits Rechte

Kinder haben das Recht zu spielen, sich zu erholen und künstlerisch tätig zu sein (Artikel 31 der Kinder­recht­skon­ven­tion).

Montag Geige, Dienstag Tanz, Mittwoch Schwimmen, Donnerstag Chor, Freitag Reiten: „….ich bin so müde.“.

Manche Kita-Kinder haben bereits einen Terminkalender wie ein Erwachsener. Nicht selten hört man dann: „Wann kann ich denn Spielen?“

Der Kreativitätskindergarten des Leonardo da Vinci Campus möchte in seinem Projekt „Demokratie in kleinen Schritten“ den Kindern eine Partizipation am Kitaleben möglich machen.

Wussten Sie, dass jedes Kind ein Recht darauf hat?

In der Kinderrechtskonvention vom 20. November 1989 wurden 54 Kinderrechte von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet. Die wichtigsten Kinderrechte sind dabei Gleichheit, Gesundheit, Bildung, Spiel und Freizeit, Freie Meinungsäußerung und Beteiligung, Schutz vor Gewalt, Zugang zu Medien, Schutz der Privatsphäre und Würde, Schutz vor Krieg und auf der Flucht, Besondere Fürsorge und Förderung bei Behinderung.

Dabei ist Deutschland hinsichtlich der Kinderrechte ein Entwicklungsland. Lediglich ein einziges Grundgesetz nimmt Bezug auf Kinder und dass sie eigenständige Wesen sind.

Der Kreativitätskindergarten des Campus möchte mit wiederkehrenden Projekten Eltern und Kinder für das Thema sensibilisieren. Der nächste Schritt findet vom 27.1. bis zum 31.1. 2020 statt.

Industrielle Revolution 4.0

Wie die Digitalisierung unsere Arbeitswelt verändert – ein Zukunftsdialog mit SchülerInnen des Gymnasiums.

Privatsphäre und Sicherheit verschwinden, ständige Erreichbarkeit, Notwendigkeit sich stets weiter zu entwickeln und anzupassen – das waren einige der Befürchtungen, die die SchülerInnen des Leonardo da Vinci Campus äußerten, wenn sie an ihre zukünftige Arbeitswelt und die weitere Entwicklung dachten. Katharina Vogt von Future of Voice (Startup, Entwicklung von Alexa Voice), Sebastian Rösner von Deutsche Gesellschaft e.V. (Leitung Bereich EU & Europa) und Frank Burgdörfer (Geschäftsführer von polyspektiv) diskutierten mit den SchülerInnen und berichteten von eigenen Erfahrungen. Bei den Zukunftsdialogen handelt es sich um Diskussionsrunden mit Jugendlichen zu wichtigen gesellschaftlichen und politischen Zukunftsfragen, in der eigene Ansichten, Befürchtungen aus der aktuellen Erwartungshaltung aber auch optimistische Zukunftsaussicht geäußert werden konnten. Die Hoffnungen lagen bei Themen wie z. B. weniger Ressourcenverschwendung, ein bedingungsloses Grundeinkommen, weniger Arbeit für einzelne Mitarbeiter und bessere Aufstiegschancen für Frauen.

Passend zum Letztgenannten gab Frau Vogt einen Einblick in ihren Karriereweg, wie sie zu einer erfolgreichen Frau in der Männerdomain als Programmiererin und Softwareentwicklerin wurde, wie Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der Zukunft aussehen kann. Welche Erwartungshaltung die Arbeitswelt auf die Mitarbeiter von morgen hat: zwischen Gleitzeit und Überstunden und dem Arbeiten in flachen Hierarchien.

Herr Rösner berichtete aus der Veränderung der Erwachsenenbildung. Welche Ansprüche werden an das Bildungswesen und damit über die Coaches an die „lebenslangen Lerner“ von morgen gerichtet? Wie muss sich Bildung verändern um den selbstständigen, kreativ mitdenkenden Mitarbeiter von morgen auf das Übermorgen vorzubereiten?

Selbst vor dem Thema „Grundeinkommenskonzepte“ wurde kein Halt gemacht, als es darum ging: Wie müssen sich die Gesellschaft und die gewachsenen Strukturen verändern, um zukunftsfähig zu werden? Passt eigentlich das gealterte System zum neuen Menschen, zum neuen Verständnis von Arbeit, das nicht mehr nur Existenzsicherung bedeutet, sondern auch sinnstiftend, selbst erfüllend sein soll/kann?

Im Vorfeld beschäftigten sich die SchülerInnen im Unterricht mit dem Megatrend „Digitalisierung“, wie Industrie 4.0 im Land der Ingenieure und Erfinder, im Industrie- und Autoland Deutschland aussehen wird. Welche Entwicklungen werden bereits jetzt in Unternehmen umgesetzt und welche Unternehmensbereiche können betroffen sein.

Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat.

Spenden für Ghana

Weihnachten ist das Fest der Liebe und Freude. In diesem Sinne hatte es sich das Profil Social Studies der Grundschule zur Aufgabe gemacht, etwas Gutes zu tun und anderen Schülern zu helfen. Die 12 Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen erarbeiteten in Ihrem Profil Informationen über Ghana und die Da Vinci International School, welche schon vor einigen Jahren beim Spendenlauf des Campus Unterstützung bekam. Ihr Ziel war es, in allen Klassen der Grundschule Vorträge über die Schule zu halten und so ihren Mitschülern die Welt und den Schulalltag dieser speziellen Schule in Ghana näher zu bringen. 

Mit Hilfe des selbst gebackenen Kuchens und einer Tombola, deren Preise die Schülerinnen und Schüler des Profils selbst stifteten, konnten viele Schülerinnen und Schüler sowie Besucher des Adventsbasars etwas Gutes tun und gleichzeitig auch glücklich gemacht werden. Das gelang so gut, dass die Profilmitglieder an ihrem Stand 190,00 Euro Spenden einsammeln konnten und an Herrn Olchers, den stellvertretendes Vorsitzenden des Fördervereins der Schule, übergaben.

Dies soll nun zur Tradition werden. Das Profil Social Studies übernimmt auch im nächsten Jahr die Spendenaktion zum Adventsbasar und dankt allen fleißigen Spenderinnen und Spendern herzlich!


Gender-Hinweis: Soweit innerhalb unserer Kommunikationsmittel Bezeichnungen für Berufe, Gruppen oder Personen verwendet werden, wird im Interesse einer besseren und leichteren Lesbarkeit nicht in geschlechtsspezifische  Personenbezeichnungen differenziert. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

© Leonardo da Vinci Campus 2022