Autor: Laura Sprave

Unser Trainer Manfred Hofmann erhält die „Silberne Ehrennadel“

Am 25. November 2022 wurde Manfred Hofmann im Rahmen der Elternversammlung des Mehrkampfzentrum Nauen mit der silbernen Ehrennadel des Landessportbund Brandenburg e.V. geehrt. Er ist MKZ-Gründer und Trainer der Zehnkampf-Mannschaft und trainiert seit vielen Jahren erfolgreich unsere Sportlerinnen und Sportler als ehrenamtlicher Leichtathletik-Trainer.

Begründet wurde die Auszeichnung mit den folgenden Worten:

„Seit der Gründung des „Mehrkampfzentrum Nauen“ ist Herr Hofmann in diesem Kooperationsprojekt als ehrenamtlicher Leichtathletiktrainer für talentierte U16-U23 Mehrkämpfer tätig und bietet fünf bis acht Trainingseinheiten die Woche an. Zusätzlich kümmert er sich gemeinsam mit seiner Abteilungsleiterin Annett Taterra um die Unterbringung von Talenten im schuleigenen Sportinternat und um die medizinische und sportpsychologische Betreuung. Aus der Trainingsgruppe von Herrn Hofmann sind in den letzten Jahren viele Landeskaderathleten und ein Bundekaderathlet entstanden, mit denen viele regionale, nationale und internationale Erfolge erzielt wurden.“

Die silberne Ehrenadel wurde Manfred Hofmann durch Jörg Wartenberg, Vorsitzender des Kreissportbundes Havelland e.V., überreicht. Wir gratulieren Manfred zur silbernen Ehrennadel und bedanken uns herzlichst für die unermüdliche und erfolgreiche Arbeit als Leichtathletiktrainer im Mehrkampfzentrum und im SV Leonardo da Vinci Nauen e.V. Vielen Dank für Dein Engagement, den unermüdlichen Einsatz und den festen Glauben an die Kinder und Jugendlichen, die von Dir trainiert werden.

Lest mehr zu den Erfolgen von Manfred Hofmann als Trainer auch in den Artikeln Super! Amadeus Gräber ist in den höchsten Kader im Jugendbereich berufen oder Eine Wahnsinnsleistung: Amadeus Gräber ist Europa-Meister U18 im Mehrkampf!.

Wir freuen uns über die diesjährige Kaderbenennungen!

Amadeus Gräber wurde vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) in den Bundeskader NK1 berufen. Wir gratulieren Amadeus zu diesem weiteren Schritt in seiner Sportlerkarriere. Amadeus ist am 07.07.2022 Europa-Meister U18 im Mehrkampf geworden. Hier könnt ihr den Artikel nachlesen. Der DLV hat zum 1. November 2022 insgesamt 474 Leichtathletinnen und Leichtathleten in seine Bundeskader für das Jahr 2023 berufen. Weitere 147 Talente der U18 werden im Nachwuchskader 2 gefördert.

Acht Athletinnen und Athleten in Landeskader berufen

Am 25. November 2022 wurden durch den Leichtathletik-Verband Brandenburg die Landeskader für die Saison 2022/2023 bekanntgegeben. Unter den ausgezeichneten Athletinnen und Athleten waren insgesamt auch 8 Sportlerinnen und Sportler des SV Leonardo da Vinci Nauen.

  • Fred Isaac Fleurisson (Abteilung Mehrkampfzentrum/ Trainer Manfred Hofmann und Annett Taterra)
  • Anton Gallas (Abteilung Mehrkampfzentrum/ Trainer Manfred Hofmann und Annett Taterra)
  • Caspar Gräber (Abteilung Mehrkampfzentrum/ Trainer Manfred Hofmann und Annett Taterra)
  • Damian Leinhäuser (Abteilung Mehrkampfzentrum/ Trainer Manfred Hofmann und Annett Taterra)
  • Niklas Quast (Abteilung Leichtathletik / Trainer Olaf Kosater)
  • Friedrich Weiss (Abteilung Mehrkampfzentrum/ Trainer Manfred Hofmann und Annett Taterra)
  • Lara Annalena Wriedt (Abteilung Mehrkampfzentrum/ Trainer Manfred Hofmann und Annett Taterra)
  • Max Youruba (Abteilung Mehrkampfzentrum/ Trainer Manfred Hofmann und Annett Taterra)

Mittlerweile stellt unser Mehrkampfzentrum Nauen die drittstärkste Kraft in der Leichtathletik im Land Brandenburg. Eine unglaubliche Auszeichnung für den Verein, den Leonardo da Vinci Campus und das Mehrkampfzentrum Nauen, in dem viele der Landeskaderathletinnen und -athleten seit längerer Zeit trainieren.

Unsere Lehrer haben einen Adventskalender für unsere Schüler erstellt

Pünktlich zur Adventszeit ist er fertig! Unsere Lehrer der Grundschule haben für die Schüler einen digitalen Adventskalender zusammengestellt. Nun heißt es, jeden Tag bis Weihnachten ein Türchen öffnen und tolle weihnachtliche Bastel- und Backideen, Weihnachtslieder, Videos und vieles mehr entdecken. Wir wünschen Euch eine schöne, fröhliche Adventszeit!

Der Adventskalender

Den Adventskalender findet ihr in Eurem ILZ Padlet oder ihr klickt zusammen mit Euren Eltern hier.

Was bedeutet Advent eigentlich?

Allen ist der Begriff Advent bekannt, doch wusstet ihr, dass Advent vom lateinischen „adventus“ kommt und „Ankunft“ heißt? Damit ist die Ankunft Jesu Christi an Weihnachten gemeint. Und den Rest kennt ihr ja: Dem Weihnachtsfest gehen vier Adventssonntage voraus und manchmal liegt der 1. Advent noch im November, wie in diesem Jahr. Nun gibt es in der heutigen Form vier Adventssonntage. Diese wurden im 7. Jahrhundert durch Papst Gregor von sechs auf vier festgelegtlegt. Die Zahl vier symbolisiert die viertausend Jahre, welche die Menschen gemäß kirchlicher Geschichtsschreibung nach dem Sündenfall im Paradies auf den Erlöser warten mussten.

Adventszeit im Hort

Im Hort haben unsere Kinder natürlich schon pünktlich zum 1. Advent im November die großen Fenster der Mensa dekoriert:

Juchu: Wir haben die zweitsportlichste Schule in ganz Brandenburg

Wer war die sportlichste Schule im Schuljahr 2021/22 in Zeiten von Corona? Zu diesem Wettbewerb hat das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) aufgerufen. Es bewarben sich 157 Schulen aus ganz Brandenburg, um ihre individuellen Konzepte und Lösungen für den Sportunterricht während der Corona- Pandemie zu präsentieren. Wir lieben Sport und Bewegung und haben uns natürlich beworben. Dass wir aber so gut abschneiden, damit haben wir bei den vielen Bewerbungen nicht gerechnet.

Zwei unserer Sportlehrer der Sport- und Kreativitätsgesamtschule, Paul Hiebsch und Tim Ackermann, präsentierten neben ihrem modernen Sportprofilkonzept, vielseitige und individuelle Bewegungsangebote, um den Sportunterricht während der Pandemie aufrechtzuerhalten. Fitnesschallenges, Sporttracker, Livestream und Homeworkouts sind nur einige genannte Angebote, die sich der Fachbereich Sport Gesamtschule für die Schüler einfallen ließ.

Diese innovative Vielfältigkeit hat die Jury überzeugt und wir erzielten den 2. Platz hinter dem evangelischen Gymnasium, ebenfalls eine freie Schule, in Kleinmachnow. Auch Paul Hiebsch und Tim Ackermann nahmen total glücklich, nach einer Präsentation vor den Top Ten Schulen und Britta Ernst, Brandenburgsr Bildungsministerin, die Urkunde und einen Geldwert von 1000 Euro entgegen. Die Preisverleihung fand am 23. November um 13.30 Uhr im Evangelischen Gymnasium Kleinmachnow statt.

Zum Wettbewerb

Der Wettbewerb „Sportlichste Schule im Land Brandenburg“ wird seit dem Jahr 2000 jährlich ausgelobt. Ziel ist es, beispielhafte Konzepte des Schulsports auszuzeichnen, die sich über einen längeren Zeitraum in der Praxis bewährt haben. Teilnahmeberechtigt sind Schulen aller Schulformen und -stufen im Land Brandenburg.

Die Siegerschule darf sich über ein Preisgeld von 3.000 Euro sowie ein attraktives Schulschild „Sportlichste Schule im Land Brandenburg“ freuen. Der 2. Platz ist mit 1.000 Euro und der 3. mit 500 Euro dotiert. Das Preisgeld soll für Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote der Schule verwendet werden.

Die Plätze

1. Platz:      Evangelisches Gymnasium, Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark)

2. Platz:      Sport- und Kreativitätsgesamtschule, Leonardo Da Vinci Campus, Nauen (Havelland)

3. Platz:      Bauhausschule, Cottbus, UND Rouanet-Gymnasium, Beeskow (Oder-Spree)

Unsere Schüler beim VITAMINT Exchange 2022 in Goa

Vom 30. Oktober bis 5. November 2022 flogen fünf unserer Schüler in Begleitung ihrer Lehrer Dr. Martin Daus und Thomas Schmidt zum VITAMINT Exchange 2022 nach Goa. Dort konnten sie nicht nur ihre MINT-Experimente fortführen, sondern auch in abenteuerlichen Ausflügen die Gegend erkunden. Wir haben nachgefragt bei Martin Daus, Jason Niclas Deutschmann und Moritz Bremer, was sie da genau gemacht haben.

MINT-Experimente in Goa

Laura: Martin, ihr seid ja im Rahmen Eurer Projekte am Campus nach Goa geflogen. Was habt ihr dort gemacht?

Martin Daus: Wir haben Versuche zum Zellwachstum bei Pflanzen und Bakterien durchgeführt, ähnlich dem Jugendforscht-Projekt. Wir haben wieder mit UV-Licht Pflanzensamen und Bakterien bestrahlt. Die Inder haben sich mit vegetativer Vermehrung beschäftigt und diese ebenfalls mit und ohne UV-Licht Bestrahlung behandelt. Von Montag bis Donnerstag haben dann die indischen Schüler gemeinsam mit unseren ihre Ergebnisse besprochen und alles in einer Präsentation vereint. Am Freitag haben sie diese dann allen Teilnehmern vorgestellt. Es waren Teilnehmer von fünf indischen und drei deutschen Schulen anwesend.

Laura: Jason, Du warst der Jüngste in der Gruppe. Wie hast Du die Reise erlebt?

Jason: Vor der Reise haben wir das Projekt mit Herrn Daus schon vorbereitet. Alle wussten um was es geht und freuten sich auf die gemeinsame Arbeit mit unserer Partnerschule in Indien. Doch dann kam erstmal alles anders. Keiner hatte damit gerechnet, dass unsere Reise am Einreisevisum scheitern kann. Schlimmer als bei DSDS im Finale. Die letzten Tage vor der Abreise, waren ein Wettlauf mit der Zeit. Wir alle haben trotzdem die Hoffnung nicht aufgegeben. Alle haben zusammengehalten und alles getan, dass die Reise doch noch stattfinden kann. Freitagabend gegen 20.00 Uhr kam dann von Herrn Daus die erleichternde Nachricht „kein Spaß, ich hab die Dinger“. Am nächsten Tag ging es dann schon los. Ein großes „Hoch“ an Herrn Daus und Herrn Schmidt, die einen krassen Einsatz gezeigt haben und uns die tolle Reise doch noch ermöglicht haben.

Laura: Es muss tatsächlich eine rundum tolle Reise gewesen sein. Ich hab gehört, dass ihr Sumpfkrokodile gesehen habt?

Jason: Ja genau, Dienstagnachmittag machten sich alle Schüler auf den Weg zum Krokodilausflug in die Mangrovenländer. Wir wurden vom Hotel mit Bussen abgeholt und los ging es. Nach ungefähr eine Stunde Fahrt waren wir am Wasser angekommen. Von da aus ging es in kleineren Booten weiter. Von den Booten aus ging es auf Krokodilsuche. Insgesamt haben wir drei Krokodile gefunden. Das größte war circa drei Meter lang. Unsere Boote sind extra nah an die Krokodile rangefahren. Es war echt toll so nah an den Krokodilen zu sein und diese so in der Natur zu sehen. Auf der Rückfahrt erhielten wir noch einen typischen indischen Snack. Leider weiß ich nicht mehr genau, was es war aber ich definiere es mit einer sogenannten Frühlingsrolle. Auf jeden Fall war es sehr lecker.

Schön war es auch, dass wir auf den Booten gemischt wurden. So konnten wir uns auch mit den anderen Schülern austauschen und besser kennen lernen. Am Anfang fand ich das etwas schwierig, da die Verständigung fast nur auf Englisch möglich war aber schon bald merkte ich, dass meine Englischkenntnisse doch gar nicht so schlecht waren. Es hat echt Spaß gemacht, sich auch mal in einer anderen Sprache zu verständigen. Auch wenn ich dann doch mal auf Hände und Füße zurück greifen musste 😊.

Martin Daus: Ansonsten gab es jeden Nachmittag nach der Arbeit in den MINT-Projekten einen Programmpunkt. Am Montag sind wir auf eine Nachbarinsel gefahren und haben eine Hinduanlage und eine christliche Kirche besichtigt. Mittwoch haben wir einen Strandtag eingelegt und Donnerstag sind wir in die Hauptstadt von Goa gefahren, Panaji. Hier gab es wirklich viel zu sehen von großen Kathedralen bis hin zu kolonialen Denkmälern und Hindu-Tempel.   

Laura: Und zusammenfassend, was würdest Du sagen, Moritz?

Moritz: Also unsere Indienreise war super interessant. Es hat echt viel Spaß gemacht mit der Gruppe und auch mit der indischen Partnerschule. Das Zusammenarbeiten am MINT Projekt war auch richtig gut, und wir haben ein paar Sachen über deren Vortragsweise gelernt, die für uns unbekannt und komisch waren. Die Veranstaltungen von den Projektleitern haben meistens Spaß gemacht bis auf das frühe Aufstehen zum Frühsport. Die Kulturveranstaltung war auch lustig, obwohl es uns sehr schwer gefallen ist unsere Kultur zu präsentieren.

Laura: Ich dank Euch drei für die Zeit!

Wo liegt eigentlich Goa?

Goa ist eine Provinz, die in Indien liegt. Durch eine sehr lange Küstenlinie (105 Kilometer) ist Goa ein sehr beliebter Ort für Standurlaube. Wenn ihr Kulturinteressiert seid, könnt ihr in der ehemaligen portugiesischen Provinz nicht nur baden, sondern auch viele Tempel besuchen und die lokale Kultur entdecken. Besonders ist auch das Essen in Goa. Es wurde von portugiesischen Siedlern beeinflusst. Nicht zuletzt könnt ihr in Goa in den Mangrovenwäldern mit etwas Glück Krokodile, einige seltene Katzenarten und über 400 Vogelarten beobachten. Und unsere MINT-Gruppe konnte die Krokodile live erleben.

Über den VITAMINT-Exchange von PASCH

Der VITAMINT-Exchange ist ein Austauschprogramm zwischen deutschen und südasiatischen Schulen zu „MINT“ und wird vom PASCH gefördert. PASCH steht für die Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ und verbindet Schulen weltweit, die eine besondere Deutschlandbindung haben. Dabei möchte PASCH Schüler bei ihren Wegen ins Studium und in den Beruf in Deutschland unterstützen. Außerdem werden die MINT-Fächer und der Schwerpunkt Digitalität gefördert.

In Kooperation mit dem PAD, Abteilung im Sekretariat der KMK, soll u.a. über den VITAMINT-Exchange das Thema MINT und Digitalität an Schulen gefördert und Jugendbegegnungen im Rahmen des Schüleraustauschs geschaffen werden. So arbeiten Schüler aus Südasien und Deutschland gemeinsam an verschiedenen Aufgaben in diesem Bereich. Auf diese Weise lernen Schüler aus Südasien und Deutschland auf verschiedenen Ebenen voneinander – nicht nur sozial und interkulturell, sondern auch sprachlich.

Wir feiern den 20. Geburtstag unserer Grundschule mit einem riesen Zirkusprojekt

Unsere Grundschule ist 20. Jahre alt geworden. Das haben wir getreu der Ausrichtung der Schule ganz kreativ mit einem großen Zirkusprojekt gefeiert.

Das Zirkusprojekt

Dazu hat sich das Grundschul-Team Unterstützung vom Zirkus Toussini geholt: Christian Sander aus dem Leitungsteam der Grundschule erklärt: „Wir wollten den Kindern ein Projekt anbieten, bei dem wir in altersgemischten Gruppen etwas erlernen können, kreativ und aktiv sind und das soziale Miteinander stärken.“ Dafür war das Zirkusprojekt genau das Richtige. Die Kinder der Klassen 1 bis 6 wurden gemischt und konnten sich verschiedene Gruppen aussuchen. Da war von Akrobatik, Jonglage, Poi, Diabalo oder Zauberei, Clowns, Flower Sticks und Seilspringen jede Menge dabei. Die Kreativität und eigenen Ideen der Kinder wurden in die Show mit eingebaut, da jede Gruppe eine eigene Choreografie ausgearbeitet und geübt hat. Am Ende der Projektwoche konnten die Kinder in einer Aufführung ihren Eltern unter echtem Zirkuszelt zeigen, was sie in so kurzer Zeit gelernt haben.

20 Jahre Grundschule

Mit der Vision, Lernen neu zu denken, begann unsere Kreativitäts- und Ganztagsgrundschule vor 20 Jahren auf dem Leonardo Da Vinci Campus ihre Arbeit. Campus-Leiterin Dr. Irene Petrovic-Wettstädt erinnert sich:

Die Grundschule startete mit vielen Lernangeboten, die der Kreativität und dem Wecken von Neigungen und Interessen der Grundschüler gewidmet waren. Arabisch, Chinesisch, Arbeit mit dem Computer, das Erlernen eines Instruments und vieles mehr waren von Anfang an Teil des Konzeptes.“

Inzwischen können wir als Grundschule unseren Schülern einen Lernort mit breitem Angebot anbieten, sodass sie ihre eigenen Interessen und Begabungen entdecken und vertiefen können. Dafür ist es notwendig, dass die Kinder in den ersten Jahren viele unterschiedliche Themen ausprobieren können. Nur so erkennen sie, was sie interessiert und in welchem Bereich sie mehr lernen möchten. Tatsächlich werden die regulären Lerninhalte ergänzt durch z.B. Theater, verschiedene Sprachen, PC-Arbeit, Schach und Instrumentalunterricht. Der Englischunterricht baut dabei auf die reguläre Story Time der Kita auf.

Zusammenarbeit auf dem Campus

Ohnehin ist uns die Vernetzung auf dem Campus wichtig: Unsere acht Institutionen arbeiten zusammen, tauschen sich aus, geben einen Ort des Lernens von der Kita bis zum Abschluss. Da ist es selbstverständlich, dass das Grundschulteam eng mit dem Hort-Team, dem Psychologen- und Therapeutenteam, dem Wohngruppen-Team und den weiterführenden Schulen zusammenarbeitet. Besonders wichtig wird diese Zusammenarbeit bei den Förderangeboten wie z.B. AG’s, Nachhilfe, Einbindung der Therapeuten bei Schwächen in Lesen, Schreiben, Rechnen oder gezielten Lerntherapien aber auch der Begabtenförderung am Campus.

Vor dem Hintergrund der fortschreitenden Digitalisierung und der optimalen Vorbereitung auf die weiterführenden Schulen wird bereits an der Grundschule das Lernen in Modulen und Profilen geschärft. Das bedeutet konkret ein projektorientiertes und produktorientiertes, themenbezogenes Lernen, bei dem auch ein hoher Grad an Selbstständigkeit bei den Schülerinnen und Schülern geübt wird.

„Im Mittelpunkt steht das Ziel, dass die Schüler nach 6 Jahren an unserer Grundschule selbstständig, teamfähig und verlässlich sind.“ sagt Kati Ullmann aus dem Leitungsteam der Grundschule und fügt hinzu: „Wir können guten Gewissens sagen, dass wir uns zu einer modernen, digitalen und kreativen Schule entwickelt haben. Da hilft es uns sehr, dass wir uns selbst als lernende Organisation betrachten, uns weiterbilden und die Konzepte stetig aktualisieren, um Schritt halten zu können mit den Folgen der Digitalisierung aber auch den Folgen der Lockdowns während der Pandemie.“

Das Lernen mit digitalen Medien beginnt schon ab der 1. Klasse mit der Nutzung von Tablets und der Arbeit mit dem eigenen Tablet in Klasse 4 bis 6, sodass in dieser Hinsicht der Wechsel in das digitale Lernen jeder Zeit wieder möglich ist.

Das sagen unsere Schüler zur Grundschule

Wie viel Spaß Lernen macht und das Konzept offenbar greift, zeigen die Zitate der Kinder. Sie hatten anlässlich des Geburtstages der Grundschule ihre persönlichen Notizen und Bilder geschenkt:

Martin Daus ist „Science Teacher of the Year“ 2022

Unser Physik- und Biologielehrer Dr. Martin Daus ist „Science Teacher of the Year“ 2022. Jedes Jahr ehrt die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Potsdam und das Leibniz-Kolleg Potsdam herausragende Lehrerinnen und Lehrer der Naturwissenschaften. In diesem Jahr erhielt Martin diese Auszeichnung. Die Verleihung fand Ende Oktober zum Auftakt der diesjährigen Tage der Lehrkräftebildung statt, die sich mit Themen der Nachhaltigkeit im schulischen Unterricht befassen. Herlichen Glückwunsch für diese tolle Anerkennung!

Natürlich hat mich interessiert, wie man „Science Teacher of the Year“ wird und an welchen Projekten unsere Schüler gerade mit Martin arbeiten. Lest selbst!

Wie wird man „Science Teacher of the Year“?

Die Studierenden der Universität Potsdam können tatsächlich selbst ihre ehemaligen Lehrerinnen und Lehrer für den Preis „Science Teacher of the Year“ vorschlagen. Im Vordergrund steht, welcher Lehrer sie zu einem Studium der Naturwissenschaften inspiriert hat. Die Preisträger werden für ihr fachliches Können, ihr großes Engagement und ihren anspruchsvollen Unterricht geehrt.

Unsere Schüler schätzen an Martin Daus, einem Quereinsteiger aus der Forschung, besonders, dass er den Lernstoff anschaulich, kenntnisreich und mit Praxisbezügen aus seiner eigenen wissenschaftlichen Vergangenheit vermittelt. Er kann einfach viel über faszinierende Dinge berichten und motiviert interessierte Schüler durch seine nahbare und humorvolle Art dazu, ein Studium oder gar eine akademische Karriere anzustreben.

Dies sagt auch Till Jaber, ein ehemaliger Schüler von Martin, der jetzt der an der Universität Potsdam im 3. Semester Biowissenschaften studiert. (Quelle: Neues aus der UP – Universität Potsdam): „Martin Daus machte mir das wissenschaftliche Studium, das in meiner Vorstellung nur für einen elitären Kreis von Ausnahmetalenten geeignet schien, greifbar und unterstützte mich in meiner Entscheidung“

Ohne MINT wird es nix! Martin Daus in der Talkrunde mit der Friedrich Naumann Stiftung

Welche Projekte machen unsere Schüler mit Martin Daus?

Martin ist z.B. unser erster Ansprechpartner, wenn es um Jugend forscht-Projekte und die Forschung im BioLab geht. Außerdem ist er verantwortlich für das MINT-Profil an der Gesamtschule.“, meint Christopher Pries, Team Schulleitung der Gesamtschule. Das MINT-Profil startet in diesem Schuljahr neu für alle 9. Klassen der Gesamtschule. Daneben habe ich zahlreiche Projekte gefunden, die Martin betreut:

„Auswirkung energiereicher Strahlung auf das Wachstum von Bakterien und Pflanzen“, eingereicht bei Jugend forscht:

In diesem Projekt haben zwei Schüler die Effekte energiereicher Strahlung auf das Wachstum von Zellen qualitativ und quantitativ analysiert. Hintergrund war das Phänomen, dass der Klimawandel durch Ozonabbau zu höheren UV-Konzentrationen auf der Erde führt und UV-Strahlung zu Mutationen im Erbgut führen kann. In einer ersten Versuchsreihe wurden Bakterienzellen mit UV-Licht bestrahlt, und die daraus resultierende Auswirkung auf das bakterielle Wachstum untersucht. In einer zweiten Versuchsreihe wurden Kressesamen bestrahlt, und der Ein-fluss auf das Pflanzenwachstum dokumentiert. Unsere Ergebnisse zeigen besonders bei bakteriellen Wachstumsversuchen, dass UV-Licht einen negativen Einfluss auf das Wachstum von Zellen haben kann. Das Pflanzenwachstum wurde ebenfalls durch Be-strahlung beeinflusst, allerdings war die Aussagekraft nicht so eindeutig, wie beim bakte-riellen Wachstum. Eine chromatographische Analyse einzelner Pflanzenblätter lässt keine Unterschiede in der Blattfarbstoffzusammensetzung zwischen bestrahlten und unbestrahlten Pflanzen vermuten.

„Wirksamkeitsprüfung von Mund-Nasen-Schutzmasken gegen Erreger“, ebenfalls eingereicht bei Jugend forscht:

Auslöser für dieses Projekt war die Beobachtung, dass verschiedene Gesichtsmasken zum Schutz vor Infektionen von vielen Firmen angeboten werden, aber der Wirkungsschutz gegen Coronaviren oftmals nicht klar erkennbar ist. Die Schüler dieses Projektes testeten die Wirksamkeit von Mund-Nasen-Schutz-Masken gegenüber Keimen. Dazu wurden Luftkeime (als Beispiel für Erreger im Allgemeinen) unter einem bestimmten Druck durch verschiedene Stoffmasken geblasen. Diejenigen Keime, welche die Maske durchdringen konnten, wurden auf Nährmedien aufgefangen, so dass über das anschließende Zellwachstum Rückschlüsse auf die Maskenqualität (Durchlässigkeit der Keime) gezogen werden konnte. Zusätzlich wurde überprüft, ob der Maskenschutz nach mehrfachem Waschen der Masken erhalten bleibt. Außerdem wurden Tragekomfort und Luftaustausch getestet. Denn neben einem Erregerschutz ist auch das unbeschwerte Atmen mit einer Maske entscheidend (gerade für Schüler im Ganztagsunterricht). Zur Testung des Luftaustauschs wurde der Sauerstoffgehalt im Blut bei sportlicher Betätigung mit und ohne Maske ermittelt. Die Ergebnisse unserer Schüler zeigten, dass alle Maskentypen einen guten Schutz vor Übertragung durch Tröpfchen bieten. Bei starkem Ausatmen können Keime jedoch die Masken durchdringen. Das Tragen von Masken scheint keinen entscheidenden Einfluss auf den Sauerstoffgehalt im Blut zu haben. Die Versuche wurden in unserem schulinternen Biologielabor durchgeführt.

Weitere Projekte aus dem MINT-Profil

Daneben lernen die Schüler in vielen, kleineren Projekten und Experimenten im BioLab. Einige Beispiele habe ich an den Wänden entdeckt:

  • Exponentielles Wachstum am Beispiel von SARS-Co-2
  • Aminosäuren und Proteinstrukturen: Strukturveränderungen mit z.B. Temperatur, ph-Wert oder der Zugabe von Lösungen
  • Lernen: Stoffe sterilisieren im Autoclav
  • Ist Alkohol in Desinfektionslösungen nötig?
  • Die Auswirkung von Desinfektionsmittel auf Bakterien und Viren
  • Lernen: Pipettieren im Labor
  • Wirkungsweise von Antibiotika am Beispiel „Ampicillin“
  • Zirkulärer Aufbau eines bakteriellen Plasmids: Plasmidkarte pUC19 (Plasmide sind kleine DNA-Moleküle, die in Bakterien vorkommen können)
  • DNA-Austausch: Transformation bei Bakterien

Aktuell forschen einige Schüler an einem Versuchsaufbau zu Aquaponik.

Wir diskutieren im Demokratiebildungsprojekt „ÜBERWACHUNG 2.0?“ über Freiheit

Während der Projektwoche im Oktober erwartete unsere Schüler der Gesamtschule ein besonders spannendes Thema: Sie diskutierten im Demokratiebildungsprojekt „Überwachung 2.0“ über die Freiheitsrechte der Bundesrepublik Deutschland. Gefördert wurde der Projekttag von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Was genau wurde diskutiert?

Welche Grundrechte garantieren deutschen Bürgern zentrale Freiheitsrechte und wann und wie sind diese entstanden? Und was bedeutet es in einem diktatorischen Regime zu leben, in dem staatliche Überwachungsmechanismen als zentrales Element der Staatsführung betrachtet werden? Unsere Gesamtschüler beschäftigten sich genau mit diesen Fragestellungen während des Projekttages „ÜBERWACHUNG 2.0? – Wie uns unsere Grundrechte schützen“. Dabei betrachteten sie das Themenfeld „staatliche Überwachung & Kontrolle“ aus unterschiedlichen Perspektiven.

Natürlich nahmen sie auch das Deutsche Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland in den Fokus. Hier wurden aktuelle Diskussionen zu Themen wie Vorratsdatenspeicherung, Kameraüberwachung, der Auseinandersetzung von Sicherheit vs. Überwachung im Zuge der Covid-19-Pandemie aufgegriffen. Aber auch die Repressions- und Überwachungswelle in Russland im Zuge des russischen Angriffskrieges war Thema. Die Schüler konnten darüber mit Zeitzeugen und Gästen sprechen.

Wer war als Zeitzeuge und im Podium dabei?

Zu Gast als Zeitzeuge war Mario Röllig, Stellv. Vorsitzender des Beirats Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. An der abschließenden Podiumsdiskussion nahmen neben Mario Röllig auch Nauens Bürgermeister Manuel Meger und Achim Wölfel, Landesgeschäftsführer Mehr Demokratie e.V. Nordrhein-Westfalen teil.

Wie arbeitet der Verein Multivision e.V.?

Das Anliegen des Multivision e.V. ist es, mit Schülern über die Grundlagen des Demokratieverständnisses zu sprechen, über die Entstehungshintergründe der Demokratie zu informieren und Werte zu vermitteln, die Demokratie und den Zusammenhalt der deutschen Gesellschaft fördern und festigen.

„Junge Menschen für die Teilnahme an der Gesellschaft, die kritische Betrachtung und Überprüfung der Einhaltung von Grundrechten, die Teilnahme am gesellschaftlichen Diskurs und Sensibilisierung für die Toleranz gegenüber Andersdenkenden zu begeistern ist meines Erachtens eine der wichtigsten Aufgaben und Herausforderungen, um die Demokratie zu bewahren und ggf. zu verteidigen“, sagt Franz Schättle, Geschäftsführer des Projektträgers Multivision e.V. Informationen über „die Multivision e.V.“ und den Projekttag gibt’s hier.

11. Kinder-Uni: Kinder lernen sich zu interessieren

Unsere diesjährige Kinder-Uni fand Anfang Oktober statt. Die Kinder-Uni ist seit über 10 Jahren ein Projekt auf unserem Leonardo Da Vinci Campus Nauen und inzwischen fester Bestandteil geworden. Einen Tag lang unterrichten unsere Schüler der 11. Klassen Fünft- und Sechstklässler aus den umliegenden Grundschulen. Letztes Jahr war der Andrang mit ca. 150 Schülern sehr groß, dieses Jahr begrüßten wir eine ähnlich hohe Teilnehmerzahl.

Unsere Schirmherrin Katja Poschmann

In diesem Jahr hat Katja Poschmann, Sprecherin für Bildungspolitik der SPD-Landtagsfraktion Brandenburg, die Schirmherrschaft für die Kinder-Uni übernommen.

„Kinder lernen am besten voneinander. Sie vermitteln Inhalte ganz anders, als Erwachsene es tun würden. In der Kinderuni erwerben sie außerdem andere wichtige Sozialkompetenzen. Toll, wenn die Großen und Kleinen voneinander profitieren.“

Die Kinder-Uni

Unsere 11. Klassen laden seit nunmehr 11 Jahren interessierte Grundschüler aus 5. und 6. Klassen zu unserer Kinderuni ein. Sie sind die Dozenten, Professoren bzw. Lehrkräfte und unsere Lehrer stehen nur beratend zur Seite. Es ergibt eine besondere Stimmung, wenn junge Menschen jüngere Kinder anlernen, ihnen Wissen vermitteln bzw. kreativ mit ihnen arbeiten.

Katrin Lübcke, Projektleiterin der Kinder-Uni und Lehrerin am Internationalen Gymnasium, meint:

„Wir verfolgen dabei entsprechend unserer Vorstellung von Lernen einen handlungsorientierten Ansatz, so dass die Grundschüler mehr als nur reines Wissen aus diesem Tag mitnehmen. Die Resonanz der Teilnehmer ist durchweg positiv. Den Kindern gefällt vor allem, dass sie von „großen Schülern“ lernen, in unterschiedlichste Themen reinschnuppern und am Ende des Tages einen eigenen Studentenausweis erhalten.“

Die Workshops der 11. Kinder-Uni

Grundsätzlich organisieren die Schüler ihre Workshops selbstständig. Sie stellen ihren Entwurf vor, der aus Wissenswertem und Kreativem bestehen sollte. In Kleingruppen (max. 3-4 Elfklässler) leiten sie dann als „Professoren“ ca. 10 – 12 Workshopteilnehmer, die Grundschüler, an. Die Workshops bestehen auch aus Stillarbeitsphasen, in denen Informationen gesammelt oder gefiltert werden und danach in praktischen Phasen getestet, gebastelt oder experimentiert wird.

Die Themen der Workshops spiegeln sich aus den Profilen unseres Internationalen Gymnasiums wider: Wirtschaft und Nachhaltigkeit, Luft- und Raumfahrt, Medien und Kommunikation und I.B. Das Programm umfasst Kurse wie z.B. „Cyanotypie und Dunkelkammer – Fotografien herstellen ganz ohne Fotoapparat“, „Keine Macht dem Alkohol“, „Fast Fashion“, „Influencer – Traum oder Alptraum?“ oder „Sei Dein eigener Chef!“.

Hier geht’s zum Blogartikel der letzten Kinder-Uni 2021.

Wir waren mit dabei beim 2. Nauener Altstadtlauf

AmSonntag, den 02. Oktober 2022 wurde Nauen wieder zum Schauplatz des „2. Nauener Altstadtlaufes“.  
Wir finden das Laufevent im Herzen der Altstadt besonders toll und waren bereits im Herbst 2021 dabei. Dieses Jahr wollen wir wieder gemeinsam als LDVC und SVLDVN an den Start gehen. Besonders stolz sind für über die hohe Teilnahme an allen vier Läufen unserer Kitakinder, Schüler sowie viele Kollegen des Campus. Es starteten fast 200 Kinder im blauen LDVC/SVLDVN T-Shirt und sicherten sich in diesem Jahr den Schulpokal über die 2 und 4 km. Vielen Dank an alle Läuferinnen und Läufer für eure Teilnahme und das sportliche Engagement!

Auf der Seite unseres Sportvereins könnt ihr den ganzen Bericht lesen.

Wir möchten alle unsere Kinder unterstützen, die zu ihnen passenden sportlichen Bewegungsarten zu erkennen und ihre Sportlichkeit entsprechend zu fördern. Die Freude an der Bewegung entdecken die Kinder nicht nur im Sportunterricht, sondern zum Beispiel beim Sportfest der Grundschule oder den vielen Angeboten unseres Sportvereins.

Daher freuen wir uns besonders, dass unsere Kitakinder und Schüler auch in ihrer Freizeit solche schönen sportlichen Angebote wie diese Laufveranstaltung wahrnehmen und die Herausforderung dieser Distanzen von 250 Meter bis 10 Kilometer mit so viel Spaß und Freude an Bewegung annehmen. Die Laufstrecken findet ihr hier. Die Läufe im einzelnen:

  • Bambinilauf (200 Meter)
  • Schnupperlauf (2 Kilometer)
  • Nachwuchslauf (4 Kilometer)
  • Altstadtlauf (10 Kilometer)

Wenn ihr Interesse an unseren verschiedenen Sportangeboten haben, schaut doch mal bei unserem Sportverein Leonardo Da Vinci Nauen vorbei.

Weltkindertag: Wir malen hunderte Ballons mit Kreide für die Kinderrechte

An die Kreide, fertig, los!

Am 20. September ist traditionell Weltkindertag. Wir wollte das größte Kreide-Luftballon-Bild auf der Piazza, dem zentralen Platz auf dem Campus, malen. Alle unsere Kinder konnten in den Pausen mit bunter Kreide so viele Luftballons wie möglich malen. Diese unzähligen farbenfrohen Ballons stehen für die Kinderwünsche der Welt.

Außerdem haben sich unsere Grundschüler mit dem Thema Kinderrechte inhaltlich beschäftigt. Entstanden sind viele tolle Wandplakate, die nun die Flure unserer Grundschule schmücken und alle zum Weiterdenken anregen. Denn wir machen uns gemeinsam dafür stark, dass die Kinderrechte ins Grundgesetz aufgenommen werden.

Warum sollten Kinderrechte im Grundgesetz verankert werden…

… und was haben unsere Grundschüler herausgefunden in der Arbeit mit den Plakaten?

Das Grundgesetz spielt für uns in Deutschland eine wichtige Rolle. Es kann ein bisschen betrachtet werden wie eine Hausordnung für alle: also die Politiker und die Richter, aber auch wir Menschen als Gesellschaft. Kinder werden nicht in dieser Hausordnung ausdrücklich genannt, sondern nur im Zusammenhang mit ihren Eltern. Allerdings brauchen Kinder besondere Rechte und einen besonderen Schutz. Das bedeutet auch Schutz vor Gewalt, Vernachlässigung oder Ausbeutung. Ihr Wohl steht im Mittelpunkt und dafür sind die Elltern und der Staat verantwortlich. Deshalb setzen sich viele Erwachsene und z.B. UNICEF Deutschland oder das Deutsche Kinderhilfswerk dafür ein, dass die Kinderrechte in unser Grundgesetz aufgenommen werden.

Wir rennen, springen, werfen: Das Sportfest unserer Grundschule in Bildern

Im September findet traditionell unser Sportfest an der Grundschule statt. Das Besondere daran ist, dass die jüngeren Klassen von älteren Schülern durch die einzelnen Disziplinen geführt und begleitet werden. Das ist auch eine schöne Erfahrung für die älteren Schüler, in die Rolle der „Lehrer“ zu schlüpfen und für die jüngeren ist es allemal cool, wenn sie mit älteren Schülern agieren „dürfen“. Besonderes Highlight für die Schüler ist der Staffellauf gegen ein Team aus Lehrern.

Paulas Selbstportrait gewinnt beim Internationalen FLOW Zeichenwettbewerb

Paulas Zeichnung gewinnt beim 55. Internationalen FLOW Zeichenwettbewerb 2022. Eingereicht hat Paula ein Selbstportrait, das sie mit Kohle gezeichnet hat. Dies war für einige Zeit Thema im Kunstunterricht und ihre Lehrerin Frau Gebel hat sie dazu ermuntert, am Wettbewerb teilzunehmen. Zur Preisverleihung wurden alle Preisträger nach Schwedt/ Oder eingeladen und wir haben Paula gefragt, wie sie den Tag empfunden hat.

„Ich zeichne gern, wenn ich genug Zeit dazu finde. Leider ist das nicht mehr oft der Fall. Ich empfand es als sehr toll, Leute auf dem Preisträgertreffen kennenzulernen, die ähnliche Interessen haben. Wir haben auf dem Treffen ja viele Workshops gemacht, beispielsweise mit einer mobilen Druckerpresse Holzschnitte gedruckt oder auf dem Wasser in Kanus mit Wasserfarben gemalt.“

Paulas Selbstportrait

Alle Preisträger 2022 und ihre Arbeiten in der Altersgruppe 16 – 22 Jahre findet ihr hier.

Der Film zur Ausstellungseröffnung 2022

Zum FLOW Wettbewerb

Der FLOW Wettbewerb ist ein internationaler Zeichenwettbewerb aus Schwedt und zählt zu den bedeutendsten Zeichenwettbewerben in Deutschland. Inzwischen kann man schon von einer langen Tradition sprechen, da es den Wettbewerb seit 1968 gibt. Jährlich schicken über 2000 Kinder und Jugendliche aus aller Welt ihre Arbeiten nach Schwedt. Dabei lassen sich die unterschiedlichsten Techniken und verschiedensten Themen wiederfinden, was den Wettbewerb auch als Besucher zu interessant macht. Eine internationale Jury schaut sich alle Bilder an und entscheidet, welche in der Ausstellung gezeigt werden und welche Preise erhalten. Anmeldeschluss ist für jedes Wettbewerbsjahr der 30. Mai.

Wer Interesse hat, kann unsere Kunstlehrer ansprechen oder sich direkt anmelden. Wir wünschen Paula und allen Kindern und Jugendlichen jedenfalls weiter viel Spaß beim Malen, Zeichnen und Gestalten!

Wir holen Silber bei der Team DM U16 in Hamburg

Unsere Startgemeinschaft, bestehend aus SV Leonardo Nauen und TSV Falkensee, ist Vizemeister bei den Team Deutschen Meisterschaften U16 in Hamburg geworden.

Mit dieser beeindruckenden Platzierung hat wirklich niemand gerechnet. Wir sind mit Rangliste Platz 5 in den Wettkampf gestartet und haben uns den Platz 2 als Mannschaft erkämpft. „Darauf haben wir seit den Osterferien hingearbeitet und es stand immer der Mannschaftssieg im Vordergrund“, freut sich Trainer Olaf Kosater. Gemeinsam mit Dorit Tscherner trainierte Olaf Kosater die 15-köpfige Mannschaft.

Mit toller Kulisse und Blick auf das Planetarium in Hamburg legte das Team auf der Jahnkampfbahn einen unglaublich starken Wettkampf hin – und das zum ersten Mal in dieser Konstellation. Alle Jungs gingen mit neuen persönlichen Bestleistungen aus ihren Disziplinen und erzielten so die nötigen Punkte, um auf Platz 2 zu landen. Die Konkurrenz war stark, wie zum Beispiel die Athleten des TSV Bayer 04 Leverkusen oder dem LAC Berlin, ebenfalls ein Verbund aus Sportclubs.

In den Wettkampf starteten: Sandro Barrei, Sven Bertram, Justus Büngener, Linus Däubner, Finley Drüppel, Julien Goese, Ole Krasemann, Damian Leinhäuser, Ole Olbrich, Lennox Otto, Niklas Quast, Robin Schöniger, Niclas Schulz, Felix Wentdorf und Alexander Wriedt.


Gender-Hinweis: Soweit innerhalb unserer Kommunikationsmittel Bezeichnungen für Berufe, Gruppen oder Personen verwendet werden, wird im Interesse einer besseren und leichteren Lesbarkeit nicht in geschlechtsspezifische  Personenbezeichnungen differenziert. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

© Leonardo da Vinci Campus 2022