Wir begrüßten SchülerInnen der Käthe-Kollwitz Grundschule in Nauen auf dem Campus zur Kinderuni Teil 2. In interessanten Workshops zeigten wir, dass das Lernen – auch nach der Grundschule – noch sehr viel Spaß machen kann und gaben einen kleinen Vorgeschmack auf das, was in der weiteren Schullaufbahn noch kommen wird.
Die Workshops:
Die große Welt der Sterne und Planeten mit Besuch der Sternwarte und Fernrohr-Basteln
Gerechtes Kochen – warum soll das Essen gesund sein?
Theaterimprovisation
Ton um Ton – Herstellung von kleinen Audio-Mitschnitten
Neugierige Kinder und interessierte Eltern im Kreativitätshort
Traditionsgemäß öffnete auch in diesem Jahr unser Hort am 10.11.2016 seine Türen
In den Kreativwerkstätten probierten Kinder und Eltern die verschiedenen Angebote wie Trommeln, Kreativtanz, Musical, Forschen und Entdecken, Werken u.v.a. aus.
Ab 17.00 Uhr konnte in der Campussternwarte die Planetenwelt beobachtet werden.
Kurz nach 17.00 Uhr machten sich Kinder, Eltern und Pädagogen auf – zum großen Laternenumzug. Hunderte Laternen, aber auch strahlende Kinderaugen leuchteten den Weg.
Viele Familien nahmen den Tag zum Anlass, um sich über das Ganztagskonzept Grundschule und Hort zu informieren.
Am 3. Dezember 2016 lädt der Campus zum „Tag der offenen Tür“ ein.
Von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr können sich Eltern und Kinder über die Konzepte der Institutionen informieren, in Unterrichtsstunden reinschnuppern, die Räumlichkeiten besichtigen und sich persönlich beraten lassen.
Die Klassen 1a-d haben sich in ihrer ersten Projektwoche mit dem Thema „Herbst“ auseinander gesetzt und mit allen Sinnen dazu gearbeitet: es wurde gebastelt, gespielt, gelernt, gesammelt, erzählt, gemalt, gesungen …
Eine große Herausforderung war die abschließende Präsentation am Freitag. Mutig und mit viel Elan haben die Kinder den Eltern und Großeltern ihre Highlights vorgestellt.
Seit 2009 ist der Campus Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Diesem Motto verpflichtet finden nicht nur eine Reihe von Veranstaltungen statt, sondern wir leben diese Motto im Schulalltag. Auf der Jahreskonferenz aller SoR-Schulen im Landtag am 7.11.2016 konnten wir eigene Projekte vorstellen und uns mit anderen Schulen austauschen.
Blutwig, der kleine Vampir und Ludwig, sein menschlicher Freund, die beiden Titelfiguren unseres Campusmusicals kommen ja erst im März zu uns. Doch schon in den vergangenen Herbstferien wurde es gruselig geheimnisvoll zauberhaft im Hort.
Unsere Campuseule, schon lange ruhige Beobachterin in der Mensa, hat sich verwandelt in Vampir Gustav, einen entfernten Verwandten Blutwigs. Haben unsere Kinder da etwa mit vereinten kreativen Zauberkräften nachgeholfen? Jedenfalls war unsere Campuseule zunächst einige Tage mit Kleister und jeder Menge Zeitungspapier einbalsamiert. Dann hatte sie auf einmal spitze Vampirzähne, bevor sie zum Ende ganz schwarz wurde, und sich plötzlich als Vampir Gustav vorstellte.
In der Fantasiewerkstatt des Hortes möchte sich Vampir Gustav übrigens in den kommenden Wochen und Monaten immer mal wieder etwas zurecht machen lassen, damit er dann im März Blutwig und seine Familie ansprechend zum Musical auf dem Campus begrüßen kann.
Außerdem begegneten einem im Hort in den Ferien allerlei Kürbisse, die sich in gruselige Köpfe verwandelten. Die Kinder schnitzten dafür und höhlten fleißig aus. Es entstanden allerlei Fledermäuse und Spinnen. Bei einer Blutverkostung gab es blutrote Säfte, von Kirsche über Moosbeere bis hin zu Rote-Beete-Saft, so wie ihn Blutwig mag, zu erkennen. Und im Kino lernten unsere Hortkinder die Schüler von „Burg Schreckenstein“ kennen.
Gefeiert bei monstermäßig guter Musik wurde natürlich auch, wobei sich nun die Kinder selbst teilweise in allerlei Monster, Vampire und andere schaurige Gestalten verwandelten.
Aber auch in diesen Ferien waren die Kinder natürlich wie immer gut dabei, wenn es einfach nur um Freizeit ging. Ob z.B. draußen auf dem Minispielfeld und im Wäldchen oder aber drinnen beim Bauen, Billard, Brettspiel, Bücherlesen oder beim Computerspiel.
Der Terminüberblick für den zweiten Abschnitt des Schuljahres 2016/2017. Traditionell erwarten uns das Laternenfest, unser beliebter Adventsbasar, der Tag der offenen Tür und natürlich verschiedene Sportprojekte im Januar. Ich wünsche allen viel Erfolg bei der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltungen, immer ein Licht extra in der dunklen Jahreszeit und heute schon eine schöne Vorweihnachtszeit. Bitte geben Sie diese Informationen gern auch an Freunde und Förderer des Campus weiter.
Bekanntlich erwartet unseren Campus ja nach dem Winter Besuch von „Blutwig und Ludwig“. Schon jetzt laufen dafür die Vorbereitungen. Die Musicalkinder proben jede Woche die Rollen um den kleinen Vampir Blutwig, der nur Rote-Beete-Saft mag und um Ludwig, dem das Sprechen schwer fällt.
Und auch in unserem Herbstferienhort bereiten wir uns auf die Ankunft der beiden vor. Wir lassen es im Schuleingang gruseln, wenn wir daraus ein dunkles Gewölbe errichten und sich Fledermäuse in die Lüfte erheben. Schaurige Speisen werden wir zubereiten und blutrote Getränke servieren.
Aber Kinder und Vampire sind ja auch nur Menschen. Und deshalb gucken wir auch auf die kleinen Besonderheiten, die jeder so hat, ob er nun Rote-Beete-Saft trinkt oder aber eben stottert.
Und mit vielen bunten Spielen, bei denen hoffentlich für jeden etwas dabei ist, werden wir sehen, dass jeder gut ist, so wie er ist.
Wie in allen Ferien finden die Kinder bei uns natürlich auch wieder Zeit für sich und ihre ganz eigenen Interessen.
Bereits zum 3ten Mal konnten die Schülerinnen und Schüler den jüdischen Autor Sally Perel als Zeitzeugen des Nationalsozialismus auf dem Campus erleben.
Der mittlerweile über 91jährige erzählte sehr persönlich und eindrucksvoll, wie es ihm gelungen war, als Mitglied der Hitlerjugend seine jüdische Identität zu verbergen und somit den Nationalsozialismus und seine Gräueltaten zu überleben. Die vier Jahre, die er im täglichen Kampf um die eigene Identität unter den Nazis verbrachte, beschreibt er als eine Ewigkeit „versteckt unter der Haut des Feindes“.
Als er bei einem späteren Besuch in Auschwitz die aufgereihten Schuhe der 1,5 Millionen verbrannten Kinder sieht, macht er es sich zur Lebensaufgabe, „Solange mich meine Schuhe tragen, werde ich unermüdlich darüber berichten.“ Er appellierte an die Schülerinnen und Schüler, dass dies nie mehr passieren dürfe. Für ihn unfassbar beobachtet er die aktuelle Entwicklung – Aufmärschen, die er dachte, nie mehr sehen zu müssen. „Hitler wurde besiegt, aber sein Geist nicht. Ihr Schülerinnen und Schüler müsst daran arbeiten, dass auch der Geist besiegt wird.“
Der Campus ist „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Als solcher fühlen sich die Lehrer verpflichtet, ein besonderes Augenmerk auf die gesellschaftliche Bedeutung von Toleranz zu legen. Besonders die deutsche Geschichte darf hier nicht aus dem Blickfeld geraten. Zeitzeugen sind immer eine besondere Bereicherung und geben realistische Einblicke in die Zeit der nationalsozialistischen Diktatur. Sally Perel ist eine überaus eindrucksvolle Persönlichkeit und kann den Schülern viel mit auf den Weg geben.
Sally Perel wurde am 21. April 1925 in Deutschland, Peine, geboren. Seine Autobiografie „Ich war Hitlerjunge Salomon“ wurde 1990 unter dem Titel „Hitlerjunge Salomon“ verfilmt.
Große lernen mit kleinen Schülern – Schüler der 11. Klassen unterrichten für Grundschüler – das ist die simple und einzigartige Idee der Kinderuni am Campus. Sie fand am 6. Oktober 2016 bereits zum sechsten Mal statt.
Über 150 Grundschüler kamen von den Grundschulen „Käthe Kollwitz“ aus Nauen, „Karibu“ aus Paulinenaue, Grundschule „Am Wasserturm“ aus
Dallgow und Grundschulen aus Falkensee. Alle standen sie um Punkt 9 Uhr erwartungsfroh am Campus. Vorher hatten sie sich bereits über die Workshops informiert und jeweils drei ausgewählt.
Den Sechstklässlern macht das Lernen mit den „Großen“ einfach Spaß. Über den ganzen Vormittag wechseln sich die Workshops ab. Die Grundschüler bauten u.a. Raketen selbst, testen Falschgeld, analysierten die Mundhöhle, schauten in der Sternwarte gen Planeten und gingen der Frage nach, ob ihr Smartphone glücklich macht.
Die Workshops lauteten:
Fotogramme anfertigen
Fotoleporellos
Wie läuft das mit dem Geld eigentlich?
Säfte für alle – kreiere deinen perfekten Saft!
Das unterschätzte Killerpaar –
Alkohol & Nikotin
Gesunde Ernährung – Schicht um Schicht
Die süßeste Versuchung der Welt!?
Schuften für Schokolade!
Flieg Kirschkern, flieg! Wie wird man Kirschkernweitspuckweltmeister?
Fallschirmspringen für Anfänger
Fliegen leichtgemacht – Warum fliegt ein Flugzeug?
Scratch
Die Zukunft der Erde?
Gesunde Ernährung – Besser iss das!
Die Gymnasiasten bereiteten die Workshops über drei Wochen in ihren Profilstunden detailliert vor und lernten zur Kinderuni gemeinsam mit den kleinen „Studenten“. Die Profile „Luft- und Raumfahrt“ (LuR), Medien und Kommunikation (MuK) bzw. „Wirtschaft und Nachhaltigkeit“ (WuN) des Campus liefern den inhaltlichen Ansatz.
Für die Gymnasiasten war der Wechsel vom „Schüler“ zum „Lehrer“ eine große Herausforderung und ermöglichte einen neuen Blick auf „Schule“ und „Unterricht“.
Große lernen mit kleinen Schülern – Schüler der 11. Klassen unterrichten für Grundschüler – das ist die simple und einzigartige Idee der Kinderuni am Campus. Sie fand am 6. Oktober 2016 bereits zum sechsten Mal statt.
Die diesjährige Schirmherrin der Kinderuni, Ursula Nonnenmacher, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Landtagsfraktion Bündnis 90 Die Grünen und Parlamentarische Geschäftsführerin: „Tolle Veranstaltung, viele Ideen und viel Engagement! Ich bin begeistert von der 6.Kinderuni des Leonardo da Vinci Campus in Nauen.“
Über 150 Grundschüler kamen von den Grundschulen „Käthe Kollwitz“ aus Nauen, „Karibu“ aus Paulinenaue, Grundschule „Am Wasserturm“ aus Dallgow und Grundschulen aus Falkensee. Alle standen sie um Punkt 9 Uhr erwartungsfroh am Campus. Vorher hatten sie sich bereits über die Workshops informiert und jeweils drei ausgewählt.
Den Sechstklässlern macht das Lernen mit den „Großen“ einfach Spaß. Über den ganzen Vormittag wechseln sich die insgesamt 13 Workshops ab. Die Grundschüler bauten u.a. Raketen selbst, testen Falschgeld, analysierten die Mundhöhle, schauten in der Sternwarte gen Planeten und gingen der Frage nach, ob ihr Smartphone glücklich macht.
Die Workshops lauteten:
Fotogramme anfertigen
Fotoleporellos
Wie läuft das mit dem Geld eigentlich?
Säfte für alle – kreiere deinen perfekten Saft!
Das unterschätzte Killerpaar – Alkohol & Nikotin
Gesunde Ernährung – Schicht um Schicht
Die süßeste Versuchung der Welt!?
Schuften für Schokolade!
Flieg Kirschkern, flieg! Wie wird man Kirschkernweitspuckweltmeister?
Fallschirmspringen für Anfänger
Fliegen leichtgemacht – Warum fliegt ein Flugzeug?
Scratch
Die Zukunft der Erde?
Gesunde Ernährung – Besser iss das!
Die Gymnasiasten bereiteten die Workshops über drei Wochen in ihren Profilstunden detailliert vor und lernten zur Kinderuni gemeinsam mit den kleinen „Studenten“. Die Profile „Luft- und Raumfahrt“ (LuR), Medien und Kommunikation (MuK) bzw. „Wirtschaft und Nachhaltigkeit“ (WuN) des Campus liefern den inhaltlichen Ansatz.
Für die Gymnasiasten war der Wechsel vom „Schüler“ zum „Lehrer“ eine große Herausforderung und ermöglichte einen neuen Blick auf „Schule“ und „Unterricht“.
Schülerinnen und Schüler des Leonardo da Vinci Gymnasiums präsentierten auf dem Birnenfest in Ribbeck die Ergebnisse ihres Projektes „Ribbeck neu erfahren: auf den Spuren alter Berufe – auf der Suche nach neuen Formaten“. Das Projekt fand im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2016 „handwerk – zwischen gestern & übermorgen“ statt. Die Schülerinnen und Schüler haben die Geschichte der Ribbecker Dorfbewohner recherchiert und die Ergebnisse als Comic-Buch zusammengestellt. Auch eine Internetseite ist dabei entstanden. Der Kurs „Darstellendes Spiel“ hat die Comic-Geschichten in einen Maskenspiel umgesetzt.
Das Projekt wurde von Kulturland Brandenburg und denkmal aktiv (dem Schulprogramm der Deutschen Stiftung Denkmalschutz) unterstützt. Bei der Eröffnung des Birnenfestes gab es lobende Worte von Landrat Roger Lewandowski und Staatssekretär, Bevollmächtigter des Landes Brandenburg beim Bund und für Medien, Beauftragter für Internationale Beziehung, Thomas Kralinski.