Wir waren beim Landestreffen des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage
Wie können wir im Schulalltag respektvoll miteinander umgehen? Was können wir tun, wenn jemand ausgegrenzt oder diskriminiert wird? Und wie können wir als Schule Haltung zeigen?
Mit diesen Fragen beschäftigten sich zwei Schüler aus unserer 8. Klasse der Gesamtschule beim Landestreffen des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Am 23. September 2026 waren sie gemeinsam mit rund 300 Schülern aus 73 Brandenburger Schulen im Landtag in Potsdam dabei.
Viele Schulen, viele Perspektiven
Der Tag bot vor allem eines: die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Schüler aus ganz Brandenburg tauschten sich darüber aus, was sie in ihrem Schulalltag erleben und wie sie sich für ein respektvolles Miteinander einsetzen können.
In verschiedenen Workshops ging es unter anderem um Rassismus, Mobbing und Klassismus. Dabei standen nicht nur Probleme im Mittelpunkt. Es ging auch um konkrete Ideen und die Frage, wie jeder Einzelne dazu beitragen kann, dass sich alle in der Schule respektiert und angenommen fühlen.
Unsere beiden Schüler konnten dabei neue Perspektiven kennenlernen und Erfahrungen mit anderen Jugendlichen teilen.
Demokratie lebt vom Austausch
Ein besonderer Moment des Landestreffens war die Begrüßung im Plenarsaal des Brandenburger Landtags durch Landtagspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Liedtke. In ihrem Grußwort machte sie deutlich: Courage bedeutet nicht, dass alle dieselbe Meinung haben. Demokratie lebt auch von unterschiedlichen Sichtweisen, Widerspruch und Diskussion.
Genau dieser Austausch ist auch für unseren Schulalltag wichtig. Wir wollen miteinander sprechen, zuhören, unterschiedliche Meinungen aushalten und respektvoll miteinander umgehen.
Gemeinsam Verantwortung übernehmen
Als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ setzen wir uns langfristig mit Themen wie Vielfalt, Diskriminierung und Zivilcourage auseinander. Das Landestreffen hat unseren beiden Schülern dafür neue Impulse gegeben.
Denn Courage beginnt nicht erst bei großen Aktionen. Sie zeigt sich auch im Alltag: wenn wir hinschauen, wenn jemand ausgeschlossen wird, wenn wir respektvoll widersprechen oder wenn wir füreinander einstehen.
Für uns bedeutet Schule deshalb auch, Demokratie nicht nur zu besprechen, sondern sie gemeinsam zu leben. Vielen Dank an unseren Kollegen Benjamin Ghantus, der die beiden Schüler begleitet hat und unseren Campus in Potsdam vertreten hat.
Bildquelle: Landestreffen der „Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage“ 2026 – Landtag Brandenburg © Landtag Brandenburg / Stefan Gloede