Zum Hauptinhalt springen

Autor: Redaktion LDVC

Campusbrief 3/2017

In dieser Ausgabe geht es um:

KiChiNiFANT, Sprach-Kita, Kleine Handwerker, 5 Rehkitze gerettet, Deutscher Meister, Odysee of the Mind, Expertentag

Den vollständigen Campusbrief können Sie hier downloaden:
Campusbrief Nr. 3- 2017

WM Auslosung

Aktuelle News zur Auslosung der Gruppenphase in Warschau:

privatschule_nauen_wm_auslosung8 privatschule_nauen_wm_auslosung7 privatschule_nauen_wm_auslosung1 privatschule_nauen_wm_auslosung10

 

Deutschland ist in der Gruppe mit dem amtierenden Weltmeister Russland!

Ebenso in der Gruppe sind: Palästina, Kroatien, Litauen und Slowenien. Diese sechs Mannschaften bilden Gruppe D


Gruppe A: Frankreich, Japan, Slowakei, Ukraine, Irland und Serbien

Gruppe B: Polen, Vietnam, Ägypten, Niederlande, Bosnien und Herzegowina, Mazedonien – das ist mit Abstand die Hammergruppe mit 3 Favoriten

Gruppe C: Ungarn, Thailand, Jordanien, Weißrussland, Estland, Spanien.

Die Los-Fee war Tomasz Klos, ein ehemaliger Bundesligaprofi, der u.a. beim 1. FC Köln, 1. FC Kaiserslautern tätig war.

privatschule_nauen_wm_auslosung3 privatschule_nauen_wm_auslosung2 privatschule_nauen_wm_auslosung10 privatschule_nauen_wm_auslosung6 privatschule_nauen_wm_auslosung5 privatschule_nauen_wm_auslosung4

 

WM Training

Auf nach Verden!

Verden? Was ist das? Wo ist das?

Es liegt an der „Aller“ in Niedersachen kurz vor Bremen und ist ein Pferdemekka;  hier steht nämlich die „Niedersachsenhalle“ und das „Deutsche Pferdemuseum“.

Und am Wochenende vom 23.06. bis zum 25.06. war die Kreisstadt der Mittelpunkt von Fußballdeutschland. Nun zumindest was die Nationalmannschaft der Kinder- und Jugendhilfe betrifft.

3 Campusianer hatten sich auf den Weg gemacht, ihr Können und ihr Geschick unter Beweis zu stellen. Das Ziel:  aufgenommen zu werden in die Deutsche Nationalmannschaft der Kinder- und Jugendhilfe!

…und soviel vorweg: die Campusianer Marcel Gundlaff und Jamil Firat sind in der Deutschen Nationalmannschaft der Kinder- und Jugendhilfe bei der WM in Polen dabei!

Die Anreise am Freitag war unkompliziert, sieht man davon ab, dass ein Spieler zur Abreise zu spät kam, ein weiterer noch von einem Turnier abgeholt werden musste und man etwas Pech hatte, dass manch eine Baustelle oder ein Stau den Weg nicht völlig frei legte. Angekommen bezogen wir Doppelzimmer im Hotel „Sachsenhof“, ein leicht urige, gut ausgestattete und uns wohlgesonnene Herberge. „Jetzt aber los, los!!!“ hallte es durch die Doppelzimmer, die erste Trainingseinheit wurde eingeläutet. Der ein oder andere hatte es nicht so mit der Pünktlichkeit und so war es erste Aufgabe von uns Trainern nicht Anweisung im Training zu geben, sondern dafür zu sorgen, dass wir überhaupt zum Training aufbrechen konnten. Eine wunderbare Trainingsanlage erwartete uns, drei gut gepflegte Rasenplätze, ordentliche Sanitärtrakte und keine Störungen durch die Presse. Unsere Jungs, leider nur 13 an der Zahl, denn bereits einer disqualifizierte sich im Vorfeld durch nachgewiesenen Drogenkonsum, hatten die Möglichkeit, sich besser kennenzulernen, sich einzuspielen, die zurückliegende Woche aus den Beinen zu spielen, ein Gefühl für das Trainingsgelände zu kriegen.

Wir Trainer (insgesamt 4 an der Zahl) konnten uns ebenfalls einen ersten Blick für die von uns bei der deutschen Meisterschaft gescouteten Spieler verschaffen. Wer passt zu wem? Wer könnte welche Position besetzen? Wie ist die mentale Einstellung? Haben wir wirklich gut ausgewählt? Erste Einzelgespräche konnten geführt werden, die Jungs hatten Spaß an der Bewegung – wir konnten völlig zufrieden sein!

Nach 90 Minuten konnten wir die Einheit beenden und ins Hotel zurückkehren, uns frisch machen und zu Abend essen. Eine erste kleine Teamsitzung rundete den Tag ab. Nachtruhe.

 

privatschule_nauen_trainingslager_verden1 privatschule_nauen_trainingslager_verden5

„Guuuuuuuuuuten Mooooooooorgen!“ – ab zum Frühstück.

Anschließend wurde mit der gesamten Mannschaft auf Toilette gegangen. Alle auf einmal? NEIN, natürlich nicht, sondern nacheinander. Wieso? Nun wir haben uns auf die Fahne geschrieben als drogenfreie Mannschaft zur WM zu reisen, somit war es auch Voraussetzung für das Trainingslager drogenfrei anzureisen. Alle 13 leisteten ihre Probe ab und es wurde dann fleißig getestet. Bedauerlicherweise hat es ein Spieler nicht so ernst genommen und disqualifizierte sich als zweiter aus der Mannschaft. Die Ergebnisse wurden erst nach dem Trainingslager veröffentlicht.

10.30h war dann Abfahrt zur ersten Belastungsprobe. Man darf nicht unterschlagen, dass von den 13 (nach der Testung nur noch 12) anwesenden Spielern am Ende des Trainingslagers nur 10 für Warschau als Aktive gemeldet werden dürfen. Eine nicht so leichte Aufgabe, denn es zählten nicht ausschließlich sportliche Fähigkeiten, sondern auch das um den Platz herum Geschehende.

Wieder 90 Minuten Leistung abrufen hieß es für die Spieler, wir hatten zwar schon ein kleines Gerüst an Spielern im Kopf, jedoch wollten wir noch viele Varianten ausprobieren, verschiedene Situationen testen, ins Detail gehen, wer kann welche Laufwege erkennen und freie Räume auch anlaufen. Spielerisch, technisch schienen alle Spieler gut dabei zu sein. Eine Trainingseinheit, die auf mehr Appetit machte, denn fast alle legten die Nervosität des Vorabends ab und versuchten sich in guter Verfassung zu präsentieren.

Das einzige, das nicht mitwirkte, war das Wetter, es goss einfach in Strömen…

Mittagszeit! Abreise vom Trainingsgelände, frisch machen, Klamotten trocknen, manch einer musste sich noch die Wunden vom Training lecken.

Zu den Phasen der Anspannung kamen auch Phasen der Entspannung dazu, wir ließen es uns auch mal 3 Stunden im Erlebnisbad vor Ort in Verden gut gehen, die Muskulatur sollte entspannen, die Jungs sollten auch einfach etwas Spaß haben. Nicht alle hatten das so ganz beherzt mit dem Entspannen, denn Rutschen, Turmspringen und Herumtoben kann die Muskulatur auch etwas belasten.

Was wir nach dem Schwimmbad in der folgenden Trainingseinheit auch quittieren konnten, denn die ersten unkonzentrierten Spielzüge fanden statt, erste Nickligkeiten, Gereiztheit, es fehlte den meisten einfach an Kraft. GUT SO!!! Denn dieser Belastungstag am Samstag war auch so geplant, eine Simulation des Kraftverschleißes eines Turniertages in Warschau bei der WM. Es war lehrreich zu sehen, wie die Jungs damit umgehen können, wer besser, wer schlechter, wer kann seine Kraft einteilen, wer geht vollen Hafer und hat am Ende keine Kraft mehr übrig.

Das nicht mitwirkende Thema stand jedoch nach wie vor im Mittelpunkt: Regen, Regen, Regen…

Abends dann wieder leckeres Essen, anschließend U21 Deutschland gegen Italien. Naja ich fand unseren Tag spektakulärer!

 

privatschule_nauen_trainingslager_verden4 privatschule_nauen_trainingslager_verden3

Nachtruhe!

Sonntagfrüh die ersten Verspätungen zum Frühstück, der gestrige Tag saß bei manch einem noch gut in den Knochen. Aber wer mit will, der muss beißen. Testspiele standen an.

Punkt 10h erwartete uns eine ortsansässige U17 Auswahl auf dem Trainingsgelände. Jetzt war es an der Zeit, das Trainierte in der Praxis anzuwenden. Vereinbart waren 4 Spiele a 15 Minuten auf einem abgesteckten Platz, um eben die Gegebenheiten in Warschau zu simulieren. Ein professioneller Schiedsrichter war ebenfalls vor Ort. Vor dem Anpfiff gab es eine Mannschaftsbesprechung und manch einer, der meinte gesetzt zu sein, fand sich auf der Reservebank wieder. ANPFIFF…der Ball rollt. Schnelle Spielzüge des Gegners, 1-0, 2-0, 3-0. Die Jungs noch im Schlafmodus, der Trainer an der Außenlinie lautstark. Abpfiff.

Zweites Spiel, Mannschaft umgestellt, ein gutes 1-1. Drittes Spiel: 3-1 gewonnen, guter Fußball, eine Mannschaft stand auf dem Platz, wach geworden, Leistung gebracht, Spaß gehabt. Viertes Spiel, ordentlich gearbeitet, gut gespielt unglücklich 2-3 verloren.

Auslaufen…Einzelgespräche…Auswertung…

Mittagessen wieder im Hotel, Mannschaftsbesprechung zum Abschluss. Abreise zurück ins gesamte Bundesgebiet.

Erkenntnisse? Na klar, wir haben die zehn Spieler, die es machen sollen, unsere beiden Campusianer Marcel Gundlaff und Jamil Firat sind dabei, Teambildungsprozesse hautnah miterleben dürfen an einem Wochenende mit allen Hochs und Tiefs, spannend. Erschöpfung? Na klar, aber eine riesige Vorfreude auf das anstehende Turnier in Warschau vom 14.07. bis zum 16.07.2017

In diesem Sinne: Daumen drücken, denn da geht was bei der WM!!!

privatschule_nauen_trainingslager_verden2

Campusrundflug

Kommen Sie mit auf einen Rundflug über das Campusgelände!

 

Toms Traum

Am 3. und 4. Juli führten die 4. Klassen des Campus das Musical „Toms Traum“ im Theatersaal auf.

In einem großen Kessel in der Träumeküche werden die Träume für die Menschen gebraut – süße Träume genauso wie Alpträume. Als der Küchenchef einmal eine Pause macht, übernimmt Geselle Felix den Kochlöffel. Sein nächster Traumkunde ist Tom, schlecht in Mathe, von bösen Jungs verprügelt, von Liebeskummer geplagt: der ideale Kandidat für böse Träume. Felix bekommt Mitleid mit Tom und vertauscht die Rezepte. Statt der Alptraum-Monster schickt er einen lustigen Traumelf zu Tom. Doch das gibt Ärger, denn die Monster lassen sich nicht so leicht vertreiben.

 

privatschule_nauen_4_klasse_musical_1_2017  privatschule_nauen_4_klasse_musical_7_2017 privatschule_nauen_4_klasse_musical_8_2017 privatschule_nauen_4_klasse_musical_9_2017 privatschule_nauen_4_klasse_musical_10_2017 privatschule_nauen_4_klasse_musical_11_2017 privatschule_nauen_4_klasse_musical_12_2017 privatschule_nauen_4_klasse_musical_13_2017 privatschule_nauen_4_klasse_musical_14_2017 privatschule_nauen_4_klasse_musical_15_2017  privatschule_nauen_4_klasse_musical_17_2017 privatschule_nauen_4_klasse_musical_18_2017 privatschule_nauen_4_klasse_musical_20_2017 privatschule_nauen_4_klasse_musical_21_2017 privatschule_nauen_4_klasse_musical_1_2017 privatschule_nauen_4_klasse_musical_2_2017 privatschule_nauen_4_klasse_musical_3_2017 privatschule_nauen_4_klasse_musical_4_2017 privatschule_nauen_4_klasse_musical_5_2017 privatschule_nauen_4_klasse_musical_6_2017

Storytelling

Digitales Storytelling – 09. / 10.07.2017 

mit Ines John, freiberufliche Pressereferentin & Texterin

 

Social Media hat sich als Baustein der strategischen Unternehmenskommunikation etabliert. Die Entwicklung und Realisierung von Content für Facebook, Twitter, YouTube etc. folgt dem Anspruch Kunden zu gewinnen bzw. dauerhaft an sich zu binden. Im Rahmen des zweitägigen Praxis-Workshop lernen die Schüler*innen die Grundzüge des Social-Media-Marketing kennen und erproben unter Anleitung das Erzählen digitaler Inhalte. In Zusammenarbeit mit dem Landgut Stober werden sie eigenständig Geschichten rund um das Unternehmen identifizieren, multimedial aufbereiten und anschließend im Netz veröffentlichen.

 

International Baccalaureate

Eine Tradition bei uns auf dem Campus: die Verleihung der Roben und Stolen an die International Baccalaureate Schüler auf dem Alten Markt in Potsdam.

Herzlichen Glückwunsch an alle Schüler!

Die Schüler dieses bilingualen Profils haben das deutsche Abitur UND das International Baccalaureate Diploma in der Tasche. Dieser international anerkannter Bildungsabschluss ist an zahlreichen renommierten Universitäten als Hochschulzugangsberechtigung anerkannt und erleichtert deutlich die Bewerbung gerade an britischen und amerikanischen Universitäten.

 

privatschule_nauen_ib_2_2017 privatschule_nauen_ib_3_2017 privatschule_nauen_ib_5_2017 privatschule_nauen_ib_4_2017

 

Bestes Abitur

Christian Kaphle wurde im Rathaus vom Lionsclub Nauen als einer der drei besten Abiturienten in Nauen ausgezeichnet.

Er hat neben dem Deutschen Abitur auch das International Baccalaureate (I.B.) absolviert.

Wir gratulieren ganz herzlich!

Dänemark zu Besuch

Der Leonardo da Vinci Campus begrüßt dänische Austauschschülerinnen und -schüler

 Für zwei Wochen sind 13 dänische Schülerinnen und Schüler sowie ein Begleitlehrer über das Programm Deutschland Plus! zu Besuch auf dem Leonardo da Vinci Campus in Nauen. Die Jugendlichen zwischen 15 und 19 Jahren kommen im Rahmen eines Sprachkursprogramms der Kultusministerkonferenz (KMK) nach Deutschland, um ihre Deutschkenntnisse zu verbessern und die Region kennenzulernen.

Auf ihrer Station in Nauen wurden die jungen Gäste am Dienstag von Bürgermeister Detlef Fleischmann (SPD) im Rathaus begrüßt, der diesen Schüleraustausch sehr positiv bewertet und auch unterstützt. Danach ging es mit den Heimatfreunden auf Erkundungstour durch Nauen, wo sie Historisches und die ein oder andere Anekdote von Heimatfreund Wolfgang Johl und den Marktfrauen – allesamt in historischen Kostümen – erfuhren. Der Tross machte derweil auch an der historischen Pumpe in der Holzmarktstraße Halt, wo Stadtführer Johl über die Wirkung der „Nauener Zisenelle“ – einem bierartigen Trinkwasserersatz – dozierte. Die Nauener bevorzugten anno dunnemals die Zisenelle, da die damalige Trinkwasserqualität in Nauen zu wünschen übrig ließ. Die 18-jährige Dänin Sofie Overgaard aus Frederikshavn war sehr angetan von Nauens Altstadt. „Es gibt hier so viele Fachwerkbauten, sie sehen sehr schön aus“, resultierte sie, und auch die Stadtführung machte ihr viel Spaß.

Die jungen Leute aus Dänemark sind Gäste des Leonardo da Vinci Campus, erhalten dort gesondert Sprachunterricht und wohnen in Gastfamilien. Darüber hinaus stehen Exkursionen nach Wittenberg und der Besuch des Lutherhauses sowie Potsdam und das Schloss Cecilienhof auf dem Programm.

 

privatschule_nauen_daenen_austausch_3_2017.JPG privatschule_nauen_daenen_austausch_2_2017.JPG privatschule_nauen_daenen_austausch_1_2017.JPG privatschule_nauen_daenen_austausch_6_2017.JPG privatschule_nauen_daenen_austausch_4_2017.JPG privatschule_nauen_daenen_austausch_5_2017.JPG

 

3. Bläserklassentreffen

Töne, Töne und nochmals Töne. Melodien von verschiedenen Musikstücken klingen wild durcheinander, die letzten Ventile werden geölt, die schwierigsten Takte noch einmal geprobt, das schönste Hemd angezogen. Eine freudige Anspannung liegt in der Luft, es wuselt und wimmelt in allen Ecken der Stadthalle Falkensee. Denn gleich ist es so weit: Das große Konzert von über 90 Schülerinnen und Schülern aus dem Havelland kann nach einem langen Probentag beginnen.

Schon um 10 Uhr versammelten sich die Schülerinnen und Schüler aus der Europaschule Ketzin, der Kooperationsschule Friesack, des Leonardo-da-Vinci-Campus Nauen und der Musikschule Falkensee zum 3. Bläserklassentreffen des Havellandes, um gemeinsam ein Programm zu erarbeiten, welches am Abend des 27. 06.2017 dann vor allen Gästen vorgetragen werden konnte und die Stadthalle Falkensee in ein „Haus der Musik“ verwandelte.  Mit wunderschönen Melodien aus „School Spirit“, „Czardas“, „Star Wars“ und „Flintstone“ hatten sie die Herzen des Publikums im Sturm erobert und zeigten in nachahmenswerter Weise, wie gute Zusammenarbeit mit viel Spaß und Freude gelingen kann. Das Fazit der Schüler: „Der Tag war anstrengend, aber sehr schön. Im nächsten Jahr sind wir auf jeden Fall wieder dabei!“

 

privatschule_nauen_blaeserklassentreffen_4_2017.JPG privatschule_nauen_blaeserklassentreffen_3_2017.JPG privatschule_nauen_blaeserklassentreffen_1_2017 privatschule_nauen_blaeserklassentreffen_8_2017.JPG privatschule_nauen_blaeserklassentreffen_7_2017.JPG privatschule_nauen_blaeserklassentreffen_6_2017.JPG privatschule_nauen_blaeserklassentreffen_5_2017.JPG

Interview ARD Morgenmagzin

Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule und des Gymnasiums im Interview zu dem Thema:

Achtsamkeit in Deutschland: Kommen unsere Kinder zu kurz?
Von der Achtsamkeit gegenüber sich selbst und der Achtsamkeit gegenüber anderen

Hier geht es zur ARD-Mediathek:

http://mediathek.daserste.de/Morgenmagazin/Kommen-unsere-Kinder-zu-kurz/Video?bcastId=435054&documentId=43817850

 

ACHTUNG: dieser Link ist aus rechtlichen Gründen nur 1 Woche in der Mediathek abrufbar.

 

privatschule_nauen_ard1 (3) privatschule_nauen_ard1 (2) privatschule_nauen_ard1 (1)

Toms Traum

4. Klasse-Musical

Ein Musical über Sehnsucht, Alpträumen und coolen Typen

 

Löwenzahnhonig

„Löwenzahnhonig“ selbstgemacht – ganz ohne Bienen

Letizia und Hanna verraten euch wie es geht………

Stell dir vor, du sitzt gemütlich an einem Sonntag am Frühstückstisch und beißt in ein leckeres Brötchen mit Honig. Wenn dir jetzt auch das Wasser im Mund zusammenläuft, dann geht es dir genauso wie uns. Wir, Hanna und Letizia, lieben Honig und können davon gar nicht genug bekommen.

Du kannst dir sicherlich vorstellen, wie erstaunt wir waren, als wir erfuhren, dass es auch Honig gibt, der nicht von Bienen hergestellt wird, sondern den auch wir machen können. Natürlich waren wir sofort total begeistert, und mussten das einfach im Hort ausprobieren. Der „Löwenzahnhonig“ ist eigentlich kein echter Honig sondern ein Sirup, da die Blüten des Löwenzahns mit Zucker eingekocht werden. Das macht aber viel Arbeit und deshalb nennen wir ihn trotzdem „Löwenzahnhonig“ – wir waren ja auch fleißig wie Bienen.

Zuerst mussten wir Löwenzahnblüten sammeln. Am besten natürlich von einer Wiese, die wir kennen und auf der nicht regelmäßig Hunde spielen oder die direkt an einer Straße liegt.  Wir haben 4 Handvoll (ca. 200 Gramm) Blüten gesammelt und in den Hort gebracht. In unserem Rezept stand, dass wir die grünen Teile der Blüten abmachen und nur die gelben Blütenstände verwenden sollen. Das war wirklich viel Arbeit aber wir haben es geschafft! Anschließend haben wir die übriggebliebenen gelben Blüten in einen Topf mit einem Liter Wasser gegeben und ungefähr 10 Minuten aufgekocht. Dann haben wir den Herd ausgemacht. Der Sud konnte langsam wieder abkühlen, und musste noch 24 Stunden ziehen. Wir konnten also erst am nächsten Tag weitermachen.

Am nächsten Tag haben wir die Löwenzahlblüten mit einem feinen Sieb herausgefiltert. Wir haben uns dabei viel Mühe gegeben und sogar die Blüten mit einem Löffel noch richtig ausgedrückt. In den Topf mit der Flüssigkeit haben wir ein Kilo Zucker gegeben und den Saft einer Zitrone. Fast hätten wir den Zitronensaft vergessen, aber Frau Herrmann hat uns noch frische Zitronen gegeben. (Danke an Frau Herrmann.) Das alles musste anschließend nochmal gut aufkochen und auf kleiner Flamme weiter köcheln. Das Wasser verdunstet und der Zucker dickt die Flüssigkeit ein. Wir haben die ganze Zeit umgerührt, damit nichts anbrennen konnte. Dabei haben wir uns immer abgewechselt und zwischendurch leckere Haferkekse zur Stärkung vernascht. Insgesamt hat das fast 3 Stunden gedauert. Von Zeit zu Zeit haben wir überprüft, ob die Flüssigkeit schon so zähflüssig wie Honig ist. Dazu haben wir etwas von der Flüssigkeit auf einen kalten Teller gegeben und vorsichtig – weil die Flüssigkeit sehr heiß war – mit einem Löffel probiert.

Dann kam endlich der Moment und wir waren uns sicher:  unser Löwenzahnhonig ist fertig und – noch wichtiger – super lecker!!

 

Aber nun haben wir ein Problem: Die Blütezeit des Löwenzahns ist in diesem Jahr leider schon vorbei und um neuen „Löwenzahnhonig“ zu machen, müssen wir bis zum nächsten Jahr warten.

Was für ein Glück, dass wir noch etwas von unserem „Löwenzahnhonig“ übrig haben.

 

Wir möchten uns bei Marion Sachs für das Rezept und eine leckere Kostprobe ihres Löwenzahnhonigs bedanken!!