Red Hand Day – gegen Kindersoldaten

Red Hand Day – gegen Kindersoldaten

Am 12.2.2020 wurde erstmalig die Aktion Red Hand Day in der Grundschule des Campus durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler des Profils Social Studies hatten ihre Mitschüler dazu aufgerufen, mit einem roten Handabdruck gegen den Einsatz von Kindersoldaten zu protestieren. Und zahlreiche Grundschüler folgten in der Hofpause und im Mittagsband dem Aufruf. Sie ließen ihre Hand rot anmalen und druckten ihren Handabdruck auf weißes Papier, welches sie auch unterschrieben.  

Der Red Hand Day wird jährlich am 12. Februar von Unicef ausgerufen und weltweit von vielen tausenden Menschen aktiv begangen. Noch immer gibt es über 250.000 Jungen und Mädchen, die in Kriegsgebieten als Soldaten eingesetzt werden. Mit Hilfe von Unicef werden diese Kinder aus den Kriegsgebieten herausgeholt und psychologisch betreut.  Die zwölf Mädchen und Jungen des Profils hatten sich in Vorbereitung auf die Aktion intensiv mit Unicef und den Problemen der Kinder auf der ganzen Welt auseinander gesetzt und wollten zum Abschluss ihres Projektes ein Zeichen setzen. Die über 100 gesammelten Handabdrücke werden nun als Protestbrief zum Bundestag geschickt mit der Aufforderung, dass sich unsere Regierung weiterhin für die Stärkung der Kinderrechte einsetzt und Organisationen wie Unicef dabei hilft, Kinder weltweit besser zu schützen.