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Mit Sprache, Kunst und Fantasie: Unser 1. Chinesisch-Sommercamp 2026

Zum ersten Mal haben wir in den Sommerferien unser Chinesisch-Sommercamp veranstaltet. Fünf Tage lang sind die Kinder gemeinsam spielerisch, kreativ und mit allen Sinnen in die chinesische Sprache und Kultur eingetaucht. Dabei wurde Chinesisch nicht nur gelernt, sondern gesungen, getanzt, gemalt, geschrieben und mit dem ganzen Körper erlebt.

Chinesisch in Bewegung

Jeden Morgen starteten die Kinder mit einem lebendigen Sprach-Warm-up. Bei chinesischen Begrüßungen, Namensdialogen, Liedern, Tänzen und Bewegungsspielen übten sie Zahlen, Farben und erste einfache Sätze.

„Kleine Performances und ein chinesisches Zahlenlied sorgten für viel Freude und halfen den Kindern, neue Wörter ganz selbstverständlich zu verinnerlichen“, freut sich Uei Chiang-Schreiber, die das Camp pädagogisch vorbereitet und durchgeführt hat.

Kreativ lernen und chinesische Zeichen entdecken

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem kreativen Umgang mit Sprache und Schrift. Die Kinder gestalteten eigene chinesische Fächer, Laternen und kleine Faltbücher mit ersten Schriftzeichen. Auch die zwölf chinesischen Tierkreiszeichen wurden auf vielfältige Weise künstlerisch umgesetzt – als Collage, Bild oder Washi-Tape-Design.

Dabei erfuhren die Kinder, dass chinesische Schriftzeichen mehr sind als einzelne Wörter: Sie entdeckten ihre Bildhaftigkeit, übten die richtige Strichfolge und lernten kulturelle Bedeutungen kennen. Bei Tintenexperimenten, Körperzeichen und einer kleinen „Zeitungsmodenschau“ wurde Sprache auf ganz unterschiedliche Weise erfahrbar.

Schriftzeichen unter freiem Himmel

Auch draußen wurde fleißig geschrieben: Mit Wasser, Pinseln, Schwämmen und Kreide entstanden große Schriftzeichen auf Asphalt und Steinen. Bei einer Schriftzeichenjagd machten sich die Kinder auf die Suche nach Hunderten von Zeichen, nachdem sie zunächst die 50 häufigsten kennengelernt hatten.

Durch die Verbindung von Bewegung und Schrift konnten die Kinder die Zeichen nicht nur sehen und schreiben, sondern regelrecht „fühlen“ – eine besondere und nachhaltige Form des Lernens.

Zeit für Ruhe und Fantasie

Zwischen den aktiven und kreativen Einheiten gab es immer wieder Momente zum Innehalten. Fantasiereisen, Körperübungen und das Formen chinesischer Schriftzeichen mit dem eigenen Körper sorgten für einen abwechslungsreichen Rhythmus aus Bewegung, Konzentration und Entspannung.

Chinesischer Tee zum Abschluss

Den Abschluss des Chinesich-Sommercamps bildete ein gemeinsames chinesisches Teetrinken mit den Eltern und Geschwistern. Bei einer kleinen Performance präsentierten die Kinder Lieder und zeigten anschließend ihre vielfältigen Werke – von Fächern und Laternen über Faltbücher und Collagen bis hin zu ihren Notizbüchern.

Wir sind genauso stolz wie die Eltern auf die Kinder: In nur fünf Tagen konnten sie nicht nur viele neue Wörter und Schriftzeichen kennenlernen, sondern auch einen lebendigen Einblick in die chinesische Kultur gewinnen.

Auch im nächsten Jahr wird es wieder ein Chinesisch-Sommercamp geben – mit neuen spannenden Aktivitäten, kreativen Ideen und natürlich ganz viel chinesischer Sprache und Kultur.

Veröffentlicht
27. August 2026
Redaktion LDVC