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UNICEF Red Hand Day 2026: Wir setzen uns für die Kinderrechte ein

Am 12. Februar 2026 war wieder UNICEF Red Hand Day. An diesem Tag engagieren sich weltweit Menschen mit roten Handabdrücken gegen den Einsatz von Kindersoldaten. Auch wir als Campusgemeinschaft beteiligten uns an wichtigen Aktion. Insbesondere unsere Grundschüler waren sehr aktiv.

Die Organisation des Tages übernahmen in Begleitung von Kati Ullmann erneut unsere Sechstklässler, die mit großem Engagement das Plakatieren, den Aufbau der Aktionstische und die Durchführung unterstützten. Viele Kinder und Mitarbeitende hinterließen an diesem Tag einen roten Handabdruck. Diese Abdrücke stehen symbolisch für den Protest gegen die Verletzung von Kinderrechten und gegen den Einsatz von Kindern in bewaffneten Konflikten. Besonders gefreut hat die Kinder der Besuch von Anette Gaedig von Unicef. Sie unterstützte die Kinder an diesem Tag bei dem Sammeln der Handabdrücke. Die gesammelten Handabdrücke werden wie in jedem Jahr an den Deutschen Bundestag geschickt.

UNICEF Red Hand Day

Mit ihrer Teilnahme unterstützten die Grundschüler die bundesweite Aktion von UNICEF, die jedes Jahr am Red Hand Day auf das Schicksal von Kindersoldaten aufmerksam macht. Ziel ist es, weltweit ein Bewusstsein für diese schweren Menschenrechtsverletzungen zu schaffen und sich gemeinsam für den Schutz von Kindern einzusetzen. Hier geht’s zum Artikel von Unicef.

Aktionen rund um das Thema Frieden

Der Aktionstag begann bereits am Vormittag mit einer Kreidebildaktion auf der Piazza. Kinder aus der Kita und der Grundschule gestalteten gemeinsam bunte Bilder und schrieben ihre Wünsche zum Thema Frieden auf den Boden des Schulhofs.

In den Bezugszeiten fanden außerdem weitere Aktionen statt. Bei einer Logo-Pause und verschiedenen Friedensspielen konnten sich unsere Grundschüler mit dem Thema beschäftigen und erleben, wie wichtig Zusammenhalt, Rücksicht und gegenseitige Unterstützung sind.

Bereits im Vorfeld des Tages hatten sich die Kinder intensiv mit dem Thema Frieden auseinandergesetzt. Im Kinderparlament, im Kinderrat und im sozialen Campusleben wurde gemeinsam ein Friedenssatz formuliert. Ein Beispiel dafür lautet:
„Frieden heißt, dass wir aufeinander aufpassen.“
Dieser Satz begleitete den Aktionstag und war auf Tafeln und Bildschirmen im Schulgebäude sichtbar.

Gesellschaftliche Teilhabe unserer Schüler

Durch solche Aktionen erleben die Kinder, dass sie sich aktiv an gesellschaftlichen Themen beteiligen können. Sie lernen, dass ihre Stimme wichtig ist und dass Engagement dazu beitragen kann, auf Probleme aufmerksam zu machen und Veränderungen anzustoßen. Indem sie sich mit den Kinderrechten beschäftigen und sich gegen Gewalt und Krieg einsetzen, übernehmen sie Verantwortung und entwickeln ein Bewusstsein für globale Herausforderungen.

Förderung von Partizipation und sozialer Verantwortung

Der Red Hand Day ist ein weiteres Beispiel dafür, wie Partizipation und soziales Engagement auf dem Campus gefördert werden. Die Schüler lernen nicht nur im Unterricht, sondern auch durch gemeinsames Handeln, wie wichtig Solidarität, Mitgefühl und Verantwortung für andere Menschen sind.

Wir hoffen, dass unsere Aktion auch in diesem Jahr ein starkes Zeichen setzt und dazu beiträgt, dass weltweit immer mehr Menschen für die Rechte von Kindern eintreten – mit dem gemeinsamen Ziel, dass kein Kind mehr als Soldat eingesetzt wird.

Veröffentlicht
18. Februar 2026
Redaktion LDVC