Together for a better Internet

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Jedes Jahr am zweiten Tag der zweiten Woche des zweiten Monats findet der „Safer Internet Day“ statt. Ein von der Europäischen Union initiierter und weltweiter Aktionstag für mehr Sicherheit im Netz. Wir berichteten bereits von unserem Medienworkshop in der Campus Bibliothek zum Thema „YouTuber und Influencer“. Nun konnten die Jugendlichen ihre Ergebnisse im Landtag vorstellen. Gemeinsam versammelten wir uns vor dem Gebäude und starteten gespannt in den Tag. Landtagsvizepräsident Dieter Dombrowski eröffnete die Veranstaltung, gefolgt von Grußworten des Staatssekretärs Dr. Thomas Drescher, Ministerium für Bildung, Jugend und Sport sowie Stephan Goericke, Mitgleid des Medienrats der Medienanstalt Berlin Brandenburg. Sogar zwei bekannte YouTuber fanden den Weg nach Potsdam. Jennifer Arp parodiert regelmäßig auf ihrem Kanal “…aaabsolut realitätsnah!” alltägliche First-World-Problems und übernimmt vor und hinter der Kamera alle Rollen. Darüber hinaus gibt sie seit 2016 YouTube Workshops für Anfänger. Tommy Toalingling macht mit seinem YouTube Format „Der erste Schwultag“ homosexuellen Menschen Mut, sich zu outen. Beide haben ihre Erfahrungen zum Beruf gemacht, was nur 2% aller YouTuber schaffen. So kamen viele Fragen auf: Welche Vor- und Nachteile hat YouTube? Was muss ich beachten, wenn ich einen eigenen YouTube-Kanal einrichte? Wie schütze ich meine Privatsphäre? Wie bekomme ich viele Follower und wie arbeiten Influencer? Eingeteilt in zwei Arbeitsgruppen konnten unsere Jugendlichen diese Fragen direkt an Jennifer und Tommy loswerden. Ein großes Thema waren auch Nutzer-Kommentare und die damit verbundene Frage, wie sie mit negativem Feedback umgehen. Sollte man darauf reagieren oder besser ignorieren? Beide YouTuber waren sich einig: „Nichts persönlich nehmen! Nicht reagieren! Immer bei sich bleiben!“ Einen eigenen YouTube-Kanal zu haben ist auch mit einer Vorbildrolle verbunden, die beide bestmöglich ausfüllen wollen.
Unter Aufregung stellten sie ihre Ergebnisse vor und diskutieren abschließend mit Landtagsabgeordneten zur Sicherheit im Internet. Auch rbb Aktuell war vor Ort und konzentrierte sich zumeist auf unseren Campus. Die Jugendlichen haben sich bei der Präsentation sowie in den Interviews besonders hervorgetan. Denn nicht nur das Video kam gut an, sondern auch die Ansichten unserer Schüler, dass nicht nur die Schule und die Eltern für ein sicheres Internet verantwortlich sind, sondern auch die Internetseite (hier YouTube) selbst. So schafften sie es noch am gleichen Abend mit einem Beitrag in die Nachrichtensendung „Brandenburg Aktuell“. Der Wunsch besteht einen Schutz einzurichten, sodass nicht jeder Mensch, in jedem Alter, alles gucken kann!