Experten treffen Schüler

Experten treffen Schüler

Abi und dann?

 Experten geben Tipps zu Bewerbungen und wie man den richtigen beruflichen Weg für sich findet

Der Leonardo da Vinci Campus bietet Schülerinnen und Schülern mit praxisnahem Unterricht, Wissenschaftsorientierung und regelmäßigen Beratungen durch die Bundesagentur für Arbeit eine optimale Vorbereitung auf das Studien- und Berufsleben. Bei „Experten treffen Schüler“ kommen Experten aus unterschiedlichsten Berufsfeldern für einen Tag zu den 11. Klassen des Gymnasiums und stehen für Workshops, Gesprächs- und Fragerunden zur Verfügung.

In den Workshops rund um das Thema „Bewerbung“ gibt es Tipps und Informationen zur Bewerbungsmappe und zum Vorstellunggespräch. Herr Stackebrand von der Lidl-Group erklärt, was ein Assessment-Center ist und warum es Bewerbern einen Vorteil bietet: „Im Bewerbungsgespräch hat der Bewerber genau diesen einen Moment, um sich gut zu präsentieren. Verpatzt er diese Gelegenheit, gibt es keine weitere Chance. Im Assessment-Center dagegen haben Bewerber unterschiedliche Gesprächspartner und können sich mehrmals präsentieren.“

Experten aus den Berufsfeldern Medizin, Medien- und Werbegestaltung, Polizei/Kriminalpolizei, Marketing, Wirtschaftspsychologie, Betriebswirtschafts-lehre, Ingenieurswesen, Jura, Informatik, Mathematik und die Bundeswehr standen den Schülern für alle Fragen zum Studium bzw. zur Ausbildung zur Verfügung.

„Unser Ziel ist es, dass jeder seinen Weg in die Zukunft findet“, so Olaf Gründel, Schulleiter des Gymnasiums. „Seit 2011 sind wir als einziges Gymnasium der Region  zertifizierte Schule mit hervorragender Berufs- und Studienorientierung und sehr stolz darauf, diesen Titel auch immer wieder zuerkannt zu bekommen.“

Schirmherrin der diesjährigen Veranstaltung war Frau Prof. Dr. Kirchner von der Uni Potsdam, die den Tag eröffnete. Sie ging auf den Trend ein, dass ein Lebenslauf nicht immer gradlinig ist. Die bestätigt auch Herr Stackebrand: „Aus Arbeitgebersicht kann ich nur sagen, dass dieser Trend nicht schlecht ist – eher zur „Selbstfindung“ der einzelnen Person beiträgt. Es ist heutzutage in den seltensten Fällen so, dass man einen Beruf erlernt und in diesem 40 Jahre tätig ist. Vielmehr geht es in der 1. Berufswahl darum, etwas zu finden was der momentanen Interessenlage am meisten entspricht. Dies kann sich nach den ersten Berufsjahren ändern und man schlägt einen neuen Weg ein, der neue Anreize bringt. Für uns als Arbeitgeber ist es umso wichtiger, solche Aspekte bei der Mitarbeiterbindung/Ausbildung zu berücksichtigen.“