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Förderung für Maker Space an unserer Grundschule: Raum für kreative Ideen und nachhaltiges Lernen

Unsere Grundschule am Leonardo da Vinci Campus Nauen darf sich über eine besondere Förderung freuen: Die Initiative „Zukunft Mitgemacht“ – getragen von Rossmann, P&G und dem Deutschen Kinderhilfswerk – sowie #wirfürschule fördern unsere Grundschule mit 10.000 Euro für die Einrichtung eines MakerSpace. In diesem neuen Lernraum verbinden wir zeitgemäßes, kreatives Lernen mit den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (SDGs) und schaffen für unsere Schülerinnen und Schüler einen Ort, an dem Ideen entstehen, ausprobiert und weiterentwickelt werden können.

Initiative „Zukunft Mitgemacht“

Möglich gemacht wird dies durch die Initiative „Zukunft Mitgemacht“. Unter dem Dach dieser Initiative unterstützt das Deutsche Kinderhilfswerk gemeinsam mit seinen Partnern 102 Schulen in ganz Deutschland bei der Umsetzung innovativer Bildungsideen. Gefördert werden dabei die Einrichtung offener, kreativer Lernräume – sogenannte Maker Spaces – als auch „DigitalSchoolStory“ – ein Format, das Schulen ermöglicht, digitales Storytelling in Form von Kurzvideos in den Unterricht zu integrieren. 

Maker Space: Ein Raum zum Tüfteln, Entdecken und Gestalten

Maker Spaces sind offene Lernräume, die den Zugang zu Werkzeugen, Technologien, Materialien und Know-how ermöglichen. Sie bieten einen geschützten Rahmen, in dem Schüler experimentieren, entwickeln und kreativ arbeiten können. Dabei setzen sie sich mit aktuellen Herausforderungen unserer Zeit auseinander und entwickeln eigene Lösungsansätze – immer mit dem Ziel, nachhaltiges Denken und Handeln zu fördern.

In unserem Maker Space werden sowohl analoge als auch digitale Werkzeuge zum Einsatz kommen. Dazu gehören beispielsweise:

  • 3D-Drucker
  • Fräsen, Lasercutter und Plotter
  • Kameras und Greenscreens zur Filmproduktion
  • Laptops und Tablets zum Programmieren und Visualisieren

So können die Kinder eigene Ideen in Modelle, Produkte, Filme oder digitale Anwendungen umsetzen. Lernen geschieht hier nicht nur theoretisch, sondern vor allem durch Ausprobieren, Erfinden und gemeinsames Arbeiten.

Lernen durch Projekte und eigene Erfahrungen

Im Mittelpunkt des Maker Spaces steht ein moderner Lernansatz, der Kinder dazu ermutigt, selbst aktiv zu werden und ihre Umwelt mitzugestalten. Statt Wissen nur aufzunehmen, entwickeln sie eigene Projekte, bauen Prototypen oder erstellen kreative Lösungen für reale Fragestellungen. Dabei verbinden wir verschiedene Lernmethoden, wie zum Beispiel:

  • Maker Education: Lernen durch praktisches Erfinden und Entwickeln,
  • Experiential Learning: Lernen durch eigene Erfahrungen und Experimente,
  • Projektbasiertes Lernen: Arbeiten an realen Projekten über einen längeren Zeitraum und
  • Kollaboratives Lernen: Zusammenarbeit im Team.

Unsere Lehrkräfte begleiten diesen Prozess als Impulsgeber und Lernbegleiter, während die Schüler ihre Ideen eigenständig weiterentwickeln.

Zukunftskompetenzen stärken

Der Maker Space eröffnet unseren Schülern viele neue Möglichkeiten, wichtige Zukunftskompetenzen zu entwickeln. Dazu gehören unter anderem:

  • Kreativität und Innovationsfähigkeit
  • Problemlösungskompetenz
  • Interesse an MINT-Fächern
  • Teamarbeit und Kommunikationsfähigkeit
  • Selbstständigkeit und Verantwortungsbewusstsein
  • digitale Kompetenzen

Indem die Kinder gemeinsam Herausforderungen meistern und ihre Ergebnisse miteinander teilen, entstehen nicht nur neue Ideen – sondern auch Selbstvertrauen und Begeisterung für das Lernen.

Erste Ideen werden über das Padlet gesammelt

Lernen mit Mut – und einer positiven Fehlerkultur

Ein wichtiger Bestandteil des Maker Spaces ist eine positive Fehlerkultur. Fehler werden hier nicht als Rückschläge verstanden, sondern als wertvolle Lernschritte. Die Schüler werden ermutigt, mutig neue Wege auszuprobieren, aus Erfahrungen zu lernen und ihre Ideen immer weiter zu verbessern.

Besondere Formate wie Hackdays, Projekttage oder Wettbewerbe können dabei zusätzliche Anreize schaffen. In solchen intensiven Arbeitsphasen entwickeln die Kinder gemeinsam kreative Lösungen, präsentieren ihre Ergebnisse und lernen, ihre Ideen überzeugend vorzustellen.

Maker Space als Teil unserer Schulvision

Mit dem neuen Maker Space entsteht an unserer Grundschule ein zukunftsorientierter Lernraum, der Kreativität, Nachhaltigkeit und Zusammenarbeit verbindet und einen zentralen Aspekt unserer Schulvision praktisch umsetzt. Denn unser Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, an dem motivierende und zeitgemäße Lernformen möglich sind und unsere Schüler ihre eigenen Ideen entwickeln, ausprobieren und weiterdenken können.

Im Maker Space erleben die Schüler genau die Kompetenzen, die wir in unserer Schulvision als besonders wichtig beschreiben: Kollaboration, Kreativität, kritisches Denken und Kommunikation. Beim gemeinsamen Entwickeln von Projekten arbeiten sie im Team, diskutieren Lösungswege, reflektieren ihre Ergebnisse und lernen, Herausforderungen kreativ zu begegnen.

Gleichzeitig verbindet der neue Lernraum unsere pädagogischen Ziele mit Bildung für nachhaltige Entwicklung. Die Kinder setzen sich mit den globalen Nachhaltigkeitszielen auseinander, entwickeln eigene Ideen für eine nachhaltige Zukunft und erleben, dass sie selbst aktiv etwas gestalten können.

So wird der Maker Space zu einem Lernort, der unsere Schulvision lebendig macht: ein Raum für kreatives Denken, verantwortungsbewusstes Handeln und gemeinsames Lernen.

Wir freuen uns sehr darauf, diesen Ort gemeinsam mit unseren Schülern mit Leben zu füllen – und viele spannende Ideen entstehen zu sehen.

Veröffentlicht
12. März 2026
Redaktion LDVC