Ritter, Prinzessinnen, Zauberer und andere Burgbewohner

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Ritter, Prinzessinnen, Zauberer und andere Burgbewohner

Winterliches Grau ohne Sonne und vor allem ohne Schnee bietet Kindern ja nicht sehr viel Freude. Da könnte man sich glatt in eine dunkle Burg verkriechen und dort auf den Frühling warten.  Unsere Hortkinder haben in den Winterferien das Beste daraus gemacht. Nämlich erst die Burg besucht und besichtigt, und dann  – raus aus dem Grau, rein in tolle  Ritter- und Burgfräuleinkostüme!

Beim Besuch der Burg, gprivatschule_nauen_winterferien2_2017enauer, der Zitadelle Spandau, bekamen die Kinder unter anderem beeindruckende Einblicke: bis zu 1000 Jahre in die Vergangenheit zurück. Sie erfuhren z.B., wer früher auf der Burg so lebte und dass der Burgturm bei Gefahr die letzte Zuflucht per einziehbarer Leiter darstelltprivatschule_nauen_winterferien1_2017e. Mit Saftkartons wurde dann auch noch am eigenen Burgmodell gearbeitet.

Hier im Hort wurde das angesprochene Wintergrau derweil nach und nach immer bunter. Fast authentische Helme für Ritter entstanden ebenso aus Tonkarton wie farbige Spitzhüte für Burgfräuleins. Hinzu kamen Gewänder und Kopfbedeckungen für edle Burgherren. Die Waffenkammer wuchs beachtlich und zählte Unmengen von Schilden, Schwertern, Streitäxten und Lanzen.

 

Höhepunkt des ganzen Treibens war dann unser Burgfasching. Da gab es auf einmal fast keine Hortkinder mehr bei uns, dafür umso mehr  junge Knappen bzw. Ritter, Burgfräulein, Zauberer, Burggespenster, Fledermäuse und sogar eine Burgmaus feierte mit. Nach dem Einzug der Festgäste gab unser eigens dafür angereister Mönch den jungen Knappen per Ritterschlag das Recht zum Tragen ihrer Rüstung und ihrer ritterlichen Namen.  So konnte also das Lanzenturnier beginnen, begleitet von huldvollem Applaus der edlen Damen. Natürlich wurden auch Speis und Trank gereicht, bei Würfel- und Brettspielen konnte man sein Glück versuchen, und fröhliche mittelalterliche Musik lud zum Tanzen ein.

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Wie immer konnten sich unsere Hortkinder auch in diesen Ferien ganz ritterlich frei fühlen, und einfach ganz für sich in die Tage hinein spielen, basteln, lesen usw.

Übrigens: Umso mehr es im Hort wie auf einer Burg zuging, umso mehr kreuchten und fleuchten hier auch kleine Fledermäuse und Spinnen umher. Und besonders geheimnisvoll ist es, dass diese nun fort zu sein scheinen. Man sagt, sie haben sich auf den Weg gemacht zur Musicalgruft von Blutwig und Ludwig. Im März werden wir es erfahren.