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UNESCO-Antrag abgeschickt |
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Die kommenden zwei Jahre wird der Leonardo da Vinci Campus eine “interessierte UNESCO-Projektschule” sein. Dafür trafen sich am 22. Juni 2010 Lehrer und Schüler des Campus mit der brandenburgischen Regionalkoordinatorin, Liane Dimer. In einem entspannten, geistigen Austausch klopften beide Seiten ihre Inhalte ab – mit überwältigenden Übereinstimmungen. Campus wie die UNESCO stehen aktiv für Nachhaltigkeit und freiheitliches Denken. Deshalb hat der Campus den Antrag auf Mitgliedschaft als UNESCO-Projektschule abgeschickt. Liane Dimer bezeichnete den Campus jetzt schon als „Bereicherung für das weltweite Netzwerk“.
Die Koordinatorin lobte die zahlreichen praxisnahen Projekte am Campus. Die würden jetzt schon hervorragend in die Struktur der UNESCO-Projektschulen passen. Dort sind weltweit 8 000 Bildungseinrichtungen organisiert und betreiben gemeinsam Projekte für mehr Nachhaltigkeit und Demokratie. Das Aufnahmeprozedere der UNESCO dauert sechs Jahre.
In den kommenden zwei Jahren wird der Campus offiziell „interessierte UNESCO-Projektschule“ sein und somit brandenburgweit in das Netzwerk eingebunden. Inhaltlichen Austausch mit anderen Schulen im Bundesland wird es hier schon geben. Die darauffolgenden zwei Jahre könnte der Leonardo da Vinci Campus bundesweite „mitarbeitende UNESCO-Projektschule“ werden, bevor weitere zwei Jahre später die letzte, internationale Stufe zur „anerkannten UNESCO-Projektschule“ ansteht. Ein Ziel, dass beim Treffen am 22. Juni 2010 beide Seiten, Campus, wie UNESCO-Koordinatorin ins Auge gefasst haben. |