So lautet die Aufmerksamkeits- floskel jedes E-Mail-Programms. Genau diese Dienstleister, wie „gmx“ oder „googlemail“ haben drei Schüler des Leonardo da Vinci Campus genauer unter die Lupe genommen. Dafür wurden Sie am 15. Juni 2010 von der Stiftung Warentest in Berlin geehrt. Sie erhielten bundesweit den Zweiten Platz und 1 500 Euro Preisgeld im Wettbewerb „Jugend testet“. Dabei hatten ihnen fünf Senioren unter die Arme gegriffen. The Winner is: „Windows Live“.
Der e-mail-Anbieter “Windows Live” überzeugte beim Härtetest vor allem durch Benutzerfreundlichkeit. So entschieden es die Tester des Campus, Niklas Krüger, Maximilian Vesper und Jannis Wölpert – alle drei sind Schüler der 9. Klasse und Teilnehmer des Wirtschaftsprofils. Sie erhielten am 15. Juni 2010 aus den Händen der Staatssekretärin im Bundesministerium für Verbraucherschutz, Julia Klöckner, die Ehrenurkunden für den 2. Platz beim Wettbewerb „Jugend testet“ und den Scheck über 1 500 Euro. Sie sind damit die einzigen Preisträger aus den neuen Bundesländern. Die Stiftung Warentest lobte die professionelle Struktur der Campus-Schüler.
Die Drei testeten zwei Wochen lang die sechs größten kostenlosen E-Mail-Dienste. Sie prüften u.a. auf Design, Haupt- und Zusatzfunktionen sowie auf Funktionalität und Datensicherheit. Alle Kriterien erhielten eine speziell zugeteilte Gewichtung. Vor allem beim Thema Datenschutz fiel der drittplazierte „Google mail“ durch. Die bekannten Anbieter „gmx.de“ und „web.de“ enttäuschten hingegen durch das nur rudimentäre kostenfreie Grundpaket und die Fokussierung auf kostenpflichtige Premiumangebote.
Die drei Schüler des Campus ließen auch fünf Senioren aus ihrem Bekanntenkreis Benotungen nach Benutzerfreundlichkeit abliefern und banden diese Noten in die Gesamtergebnisse ein. Auf der Preisverleihung wurden die Schüler durch ein Showprogramm der Entertainerin Gayle Tufts unterhalten. Zur guten Stimmung trugen auch die anderen Testobjekte des Wettbewerbes bei: aufsprühbare Strumpfhosen, Chips und Tütensuppen. |