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| Plakativ gegen die Wegwerfgesellschaft |
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„Es war eine große Herausforderung: Wie können wir die Menschen durch Design und knackige Botschaften für ein ernstes Thema wie Nachhaltigkeit begeistern? Ich hoffe das haben wir geschafft.“, so Florian Meißner, Schüler der 9b. Seine Klasse des Internationalen Ganztagsgymnasiums beschäftigte sich über drei Monate im fächerübergreifenden Unterricht Kunst/Wirtschaft intensiv mit der Gestaltung von Kommunikationsgrafiken. Die praktische Frage an alle lautete: Wie funktioniert ein Werbeplakat? Die Schüler mussten ihre Inhalte griffig und zielgruppengenau präsentieren. Und das bei einem ernsten und wichtigen Thema in Zeiten der Wegwerfgesellschaft – Der „Nachhaltigkeit bei Hausgeräten“. Als Mitglied des Club of Rome ist das ein Thema, das dem Campus am Herzen liegt. Von Anfang an standen den Schülern Mitarbeiter des Waschmaschinenfabrikanten zur Seite. Auch hier waren die Beteiligten hoch zufrieden:„Wir sind immer wieder positiv überrascht, mit welchem Engagement die Schüler des Campus bei der Sache sind – und die Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen.“, so der Geschäftsführer Herbert Exler. Die enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft hat am Leonardo-da-Vinci-Campus Tradition. Die Leiterin des Campus, Dr. Irene Pétrovic-Wettstaedt, legt darauf großen Wert:„Die Verbindung von Unterrichtsinhalten mit der Praxis ist ein Schwerpunkt unserer Ausbildung. Die Schüler sollen verantwortungsvoll mit ihrem Wissen umgehen können und dieses auch praktisch anwenden.“
Aus den 12 besten Plakaten ist aber erstmal ein Kalender für 2011 geplant. |
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Entstanden sind 16 teils bunte, teils schwarz-weiße aber stets auffällige Plakate. Mit Slogans wie z.B. „Alles schläft, Einer frisst“, als Anspielung auf den Energieverbrauch im StandBy-Modus, versuchten die Schüler potentiell vorbeilaufende Bürger zu interessieren. Menschen, die sich im Kopf gerade mit dem Wocheneinkauf oder dem anstehenden Familienfest beschäftigen, sollen erreicht werden. Wachrütteln und informieren – Das war die Maxime, deren Erfolg noch in den nächsten Wochen im Bosch-Siemens-Hausgerätewerke in Nauen zu sehen ist.
Die Arbeiten wurden auch beim Wettbewerb „Energie geladen“ des Bundesverbandes der deutschen Energie und Wasserwirtschaft eingereicht. Ob die Schüler zu den Preisträgern gehören, entscheidet sich am 19.März 2010.






