Osterbräuche für Kinderbäuche

Osterbräuche für Kinderbäuche

Warum bringt gerade ein Hase die Ostereier? Und weshalb werden diese zum Osterfest bunt abgemalt? In den vergangenen Ferien erfuhren unsere Hortkinder einiges Interessantes zum beliebten Frühlingsfest.

Dabei lernten sie auch Osterbräuche anderer Länder kennen. Und das war oftmals eine köstliche Angelegenheit, egal ob bei den Pancakes aus den USA, der Torta Pasqualina aus Italien oder auch beim Basteln einer Pinata aus Mexiko, einem großen Huhn aus Pappe und Papier voller Süßigkeiten. Diese selbstgemachten leckeren Osterbräuche aus aller Welt schmeckten den Kindern natürlich besonders gut. Natürlich ebenso wie die Eier, die unser großes Eiertrudeln vom Wiesenberg in Nauen unbeschadet überstanden.

Und dann war da ja außerdem noch die große bunte Osternestersuche bei uns im Wäldchen. Hier hatte wohl der Osterhase, wahrscheinlich während unserer Wanderung allerlei süße Sachen versteckt.

Gewerkelt wurde natürlich auch fleißig. So stellten die Kinder schöne Osterhasen und Ostereier aus Holz her, die dann natürlich noch bunt bemalt wurden. Und beim Ostergipsfigurenbemalen waren sie natürlich auch noch ganz besonders phantasievoll. Ebenso kreativ waren sie auch beim Basteln lustiger Hahneneierbecher aus leeren Eierkartons.

Experimente rund ums Ei gaben unseren Ferienkindern noch eine weitere kleine Vorbereitung auf das Osterfest. Dabei erfuhren sie unter anderem, was die Ziffern auf dem Eistempel bedeuten, wie man ein altes und ein frisches Ei unterscheiden kann, und wie man ein weichgekochtes Ei durch einen schmalen Flaschenhals bekommt.

 

 

Frühlingserwachen

Die Sonne meinte es in der zweiten Ferienwoche gut mit uns und verwöhnte uns mit ihren warmen Sonnenstrahlen. So begaben wir uns auf eine Wanderung rund um Felder und Wiesen in Nauen. Wir entdeckten viele schöne Naturmaterialien und dachten uns: „Dies und jenes nehmen wir mit und basteln schöne Dinge daraus.“

Auf unserem Weg sahen wir nicht nur, wie die Natur aus ihrem Winterschlaf erwacht, sondern fanden auch nützlichen „Müll“, wie z.B. Autoradkappen, und vor unseren Augen entstand das Bild von einer Sonnenblume. Also gesagt getan, auch solche Dinge kamen in unseren Wagen. Nach 6 km Fußmarsch kamen wir hungrig aber glücklich wieder zurück.

Dann brachten wir Kinder und Erzieher die Weideniglus wieder in Form. Außerdem säuberten wir den Grünstreifen am Wäldchen, pflanzten Sträucher entlang des Zauns oder steckten Blumenzwiebeln. Von der Kita bekamen wir einige Pflanzen geschenkt, die wir dann sofort wieder ins Wäldchen einpflanzten. Es wurde gegraben und Bänke bewegt, so dass eine schöne Sitzecke, umrahmt im Halbkreis von Forsythien, entstand.

Nachdem wir mit den Verschönerungsarbeiten fertig waren, begaben wir uns an die Säuberung des Wäldchens. Die Erzieher riefen: „Auf die Bäume ihr Affen, der Wald wird gefegt!“ Und so schnappten wir uns Harke, Schubkarre und Besen und legten los.

Auch der Hortspielplatz wurde bunter. Dort pflanzten wir bunte Blumen in die Rabatten und schnitten die Buchsbäumchen auch wieder in Form. Dann war es an der Zeit, unsere mitgebrachten Radkappen zu verschönern. Aus den alten Radkappen wurden schöne Sonnenblumen, die heller als die Sonne schienen.

Aus unseren gesammelten dünnen Ästen und kleinen Baumscheiben bastelten wir wunderschöne Schmetterlinge, die wir mit Perlen und bunten Steinchen verzierten. Einige Kinder hatten Wurzeln, Tannenzapfen und Baumrinde mitgebracht, die sie in Fantasietiere verwandelten, in dem sie mit Augen, Federn und anderen Materialien beklebt wurden.

Und den Hortschuppen brachten Kinder und Erzieher auch wieder auf Vordermann, so dass jetzt wieder alles sauber und ordentlich ist.

Mit Spielen und Toben im Freien ließen wir die Ferien ausklingen.

Es war wieder eine schöne Zeit, in der wir viel erlebt haben.

Im Namen der Ferienkinder und des Ferienteams

Sacha Lufter

Erzieher